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  1. #1
    Avatar von Vix_Noelopan
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    Magnet für den Sensor eines Fahrradtachos

    Hallo,

    kürzlich stellte mein guter alter Sigma BC 800 den Dienst völlig ein. Also musste Ersatz in Form eines aktuellen Sigma BC 7.16 her, zu dem es sogar eine Halterung mit längerem, für Motorräder geeignetem Sensorkabel gibt.

    Als Magnet habe ich bislang zwei aufeinander an den Bremsscheibenträger geschraubte Magneten aus Möbelschnappern verwendet, siehe Foto. Sie sind rechteckig und haben eine 4-mm-Bohrung, duch die nun eine Schraube M3 ragt, und sitzen zwischen zwei Bremsscheiben-Befestigungsschrauben. Diese Konstruktion hat jedoch den Nachteil, dass die Justage des Abstandes zwischen Magnet(en) und Sensor eine Gratwanderung ist: Ist der Abstand zu groß, tut sich gar nichts, ist er zu klein, wird die doppelte Geschwindigkeit angezeigt. Vielleicht haben die Möbelschnappermagnete ihre Pole an den beiden Schmalseiten?

    So kam mir die Idee, auf Neodym-Magnete auszuweichen. In Frage kommen zwei Ausführungen: Stabmagnet mit 8 mm Durchmesser zum Einstecken in den Innensechskant einer der Bremsscheibenschrauben oder Scheibenmagnet zum Auflegen auf den Schraubenkopf.

    Bevor ich nun ans Werk gehe, frage ich mich, ob solch ein Stabmagnet eventuell eine dermaßen hohe Affinität zur Schraube haben könnte, dass ich ihn im Bedarfsfall nicht mehr aus ihr heraus bekäme, oder ob ein Scheibenmagnet umgekehrt allein wegen seiner magnetischen Kraft zuverlässig auf dem Schraubenkopf haften bleibt. Ach ja, welchen Durchmesser hat der Kopf einer Innensechskantschraube der SW 8 auf die Schnelle nochmal?

    Beste Grüße, Uwe

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    Geändert von Vix_Noelopan (12.11.2017 um 14:59 Uhr)
    Und bitte immer beachten: Spannungsabfall ist Sondermüll und gehört entsprechend entsorgt!

  2. #2
    Avatar von Mauli
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    AW: Magnet für den Sensor eines Fahrradtachos

    Zitat Zitat von Vix_Noelopan Beitrag anzeigen
    Hallo,

    kürzlich stellte mein guter alter Sigma BC 800 den Dienst völlig ein. Also musste Ersatz in Form eines aktuellen Sigma BC 7.16 her, zu dem es sogar eine Halterung mit längerem, für Motorräder geeignetem Sensorkabel gibt.

    Als Magnet habe ich bislang zwei aufeinander an den Bremsscheibenträger geschraubte Magneten aus Möbelschnappern verwendet, siehe Foto. Sie sind rechteckig und haben eine 4-mm-Bohrung, duch die nun eine Schraube M3 ragt, und sitzen zwischen zwei Bremsscheiben-Befestigungsschrauben. Diese Konstruktion hat jedoch den Nachteil, dass die Justage des Abstandes zwischen Magnet(en) und Sensor eine Gratwanderung ist: Ist der Abstand zu groß, tut sich gar nichts, ist er zu klein, wird die doppelte Geschwindigkeit angezeigt. Vielleicht haben die Möbelschnappermagnete ihre Pole an den beiden Schmalseiten?

    So kam mir die Idee, auf Neodym-Magnete auszuweichen. In Frage kommen zwei Ausführungen: Stabmagnet mit 8 mm Durchmesser zum Einstecken in den Innensechskant einer der Bremsscheibenschrauben oder Scheibenmagnet zum Auflegen auf den Schraubenkopf.

    Bevor ich nun ans Werk gehe, frage ich mich, ob solch ein Stabmagnet eventuell eine dermaßen hohe Affinität zur Schraube haben könnte, dass ich ihn im Bedarfsfall nicht mehr aus ihr heraus bekäme, oder ob ein Scheibenmagnet umgekehrt allein wegen seiner magnetischen Kraft zuverlässig auf dem Schraubenkopf haften bleibt. Ach ja, welchen Durchmesser hat der Kopf einer Innensechskantschraube der SW 8 auf die Schnelle nochmal?

    Beste Grüße, Uwe

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    Korrektur: SW 8 ist ja M10, also dann 8 mm.
    Geändert von Mauli (12.11.2017 um 15:17 Uhr)
    GrußStefan


    Stil ist die intelligente Abweichung von der Norm.


    IMES

  3. #3

    AW: Magnet für den Sensor eines Fahrradtachos

    Zitat Zitat von Vix_Noelopan Beitrag anzeigen
    Diese Konstruktion hat jedoch den Nachteil, dass die Justage des Abstandes zwischen Magnet(en) und Sensor eine Gratwanderung ist: Ist der Abstand zu groß, tut sich gar nichts, ist er zu klein, wird die doppelte Geschwindigkeit angezeigt.
    Moin Uwe,

    die Anordnung ist so maximal ungünstig für den Reed-Kontakt, der in dem Sigma-Geber drinsteckt. Nimm einen einfachen kleinen Stabmagneten und baue den so an, daß er zum Schalten parallel zum Sigma-Geber steht, damit die Feldlinien in Längsrichtung durch den Reedkontakt verlaufen und dieser nicht vor einem Magnetpol steht.

    Grüße
    Hans

  4. #4
    Avatar von Egon
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    AW: Magnet für den Sensor eines Fahrradtachos

    Hallo Uwe,
    warum nimmst Du nicht einen mit GPS, oder kabellos, dann entfällt das ganze Kabelgedöns. Der Hans kann Dir da sicher Tipp's geben.
    Gruß Egon
    Späte Freuden sind die schönsten; sie stehen zwischen entschwundener Sehnsucht und kommendem Frieden.

    (Marie von Ebner-Eschenbach)

  5. #5
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    AW: Magnet für den Sensor eines Fahrradtachos

    Hallo Uwe,

    beim Fahrrad lasse ich mir diese Art von Geber noch eingehen, aber am Motorrad .....

    Bei meinem letzten Enduroumbau einer 248er R65 stand ich vor dem selben Problem.

    Ich verbaute den DET100 Tacho, der genau so einen Geber wie der Sigma hat.

    Bei einer Enduro ist das aber noch ungünstiger wie bei einem Straßenmotorrad.

    Also bin ich an die Drehbank gegangen und habe mir einen Geber für den Getriebeabgang der Tachowelle gebaut.
    In diesem Jahr hat er von Beginn an nun schon mehr als 10500km, auch im rauhen Gelände funktioniert.

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    Kein Mensch ist perfekt,
    aber wir Franken sind verdammt nah dran!


    Matthias

  6. #6
    Avatar von Vix_Noelopan
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    AW: Magnet für den Sensor eines Fahrradtachos

    Hallo Egon,

    auch ein kabelloser Sensor benötigt einen Magneten - und funktioniert leider nicht, wie ich leider am Beispiel der enstprechenden Variante des BC 7.16 (F) erfahren musste. Vermutlich ist der Abstand Sensor - Tacho zu groß.

    Ein GPS-gesteuerter scheidet wegen der hohen Stromaufnahme aus. Der müsste reichlich oft nachgeladen werden, während die Batterie des BC 800 beispielsweise zwei Jahre hielt (zum BC 7.16 habe ich noch keine Langzeit-Erfahrung).

    Zitat Zitat von hansen_reloaded Beitrag anzeigen
    die Anordnung ist so maximal ungünstig für den Reed-Kontakt, der in dem Sigma-Geber drinsteckt. Nimm einen einfachen kleinen Stabmagneten und baue den so an, daß er zum Schalten parallel zum Sigma-Geber steht, damit die Feldlinien in Längsrichtung durch den Reedkontakt verlaufen und dieser nicht vor einem Magnetpol steht.
    Moin Hans,

    verstehe. Der Magnet soll also radial und parallel zum Reed angebracht werden. Mal sehen, wie ich das mache. Vermutlich werde ich da den Innensechskant einer der Befestigungschrauben mit einem Duroplasten (2-K-Kleber?) abformen und den Stabmagneten mit Retentionen versehen, die in den Kunststoff ragen. Werde berichten .

    Ach ja, der Durchmesser des Schraubenkopf ist nicht 8, sondern 16 mm?

    @ Matthias: Nun ja, erstens bin ich des Drehens nicht mächtig, zwotens bestünde dann die leidige Abhängigkeit von der HAG-Übersetzung, und drittens möchte ich den Bordtacho gerne funktionierend behalten.

    Beste Grüße, Uwe
    Geändert von Vix_Noelopan (12.11.2017 um 17:36 Uhr)
    Und bitte immer beachten: Spannungsabfall ist Sondermüll und gehört entsprechend entsorgt!

  7. #7

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    AW: Magnet für den Sensor eines Fahrradtachos

    Hallo Uwe,
    Q-tech hatte mal eine Bremsscheibenschraube mit Magnet im Programm, funktioniert bei mir seit viiiieeelen Jahren.

    Viele Grüße
    Ralf
    Viele Grüße an alle, Ralf

    rechtsschreibefehler mache ich nur zur allgemeinen belüstigung !
    Ein Mensch definiert sich nicht durch Geschlecht, Herkunft, Religion, etc., sondern NUR durch sein Tun und Handeln

  8. #8
    Avatar von Mauli
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    AW: Magnet für den Sensor eines Fahrradtachos

    Zitat Zitat von Vix_Noelopan Beitrag anzeigen
    Hallo Egon,

    auch ein kabelloser Sensor benötigt einen Magneten - und funktioniert leider nicht, wie ich leider am Beispiel der enstprechenden Variante des BC 7.16 (F) erfahren musste. Vermutlich ist der Abstand Sensor - Tacho zu groß.

    Ein GPS-gesteuerter scheidet wegen der hohen Stromaufnahme aus. Der müsste reichlich oft nachgeladen werden, während die Batterie des BC 800 beispielsweise zwei Jahre hielt (zum BC 7.16 habe ich noch keine Langzeit-Erfahrung).



    Moin Hans,

    verstehe. Der Magnet soll also radial und parallel zum Reed angebracht werden. Mal sehen, wie ich das mache. Vermutlich werde ich da den Innensechskant einer der Befestigungschrauben mit einem Duroplasten (2-K-Kleber?) abformen und den Stabmagneten mit Retentionen versehen, die in den Kunststoff ragen. Werde berichten .

    Ach ja, der Durchmesser des Schraubenkopf ist nicht 8, sondern 16 mm?

    Beste Grüße, Uwe
    Da hast Du natürlich vollkommen recht. Ich meinte den Innendurchmesser bzw. die Länge der kurzen Diagonalen, da ich annahm, Du würdest einen runden Neodymmagneten im Schraubenkopf unterbringen wollen.
    Bei mir funktioniert das bestens.
    Geändert von Mauli (12.11.2017 um 17:40 Uhr)
    GrußStefan


    Stil ist die intelligente Abweichung von der Norm.


    IMES

  9. #9
    Überzeugter Selbermacher
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    AW: Magnet für den Sensor eines Fahrradtachos

    Zitat Zitat von Vix_Noelopan Beitrag anzeigen
    @ Matthias: ........, zwotens bestünde dann die leidige Abhängigkeit von der HAG-Übersetzung, ........

    Beste Grüße, Uwe
    Uwe,

    genau das ist der Grund warum ich diesen Geber gebaut habe.
    Ich wechsle mittlerweile den HAG in 12 Minuten. Eine Minute benötige ich zum Umprogrammieren des Tachos. (Die HAG´s stehen ölbefüllt bereit)
    Blöd ist immer nur die Schwingenbefüllung.

    Je nach Anforderung fahre ich 9/31 Gelände, 11/37 Kurvenräuber, etwas zu kurz, 10/32 perfekter Allrounder, oder sogar 11/33 Baltikum.

    Beim Rest Deiner Aussagen kann ich Dich verstehen.
    Kein Mensch ist perfekt,
    aber wir Franken sind verdammt nah dran!


    Matthias

  10. #10
    Avatar von Egon
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    AW: Magnet für den Sensor eines Fahrradtachos

    Hallo Uwe,
    dann hast Du vermutlich etwas falsch gemacht. Sigma würde sicher keine Produkte verkaufen, die nicht funktionieren. Die Entfernung Lenker-Rad ist auch nicht größer als bei einem Fahrrad.

    Natürlich sind die GPS Teile Stromfresser. Man kann sie ja über das Bordnetz betreiben, wie ein Navi
    Gruß Egon
    Späte Freuden sind die schönsten; sie stehen zwischen entschwundener Sehnsucht und kommendem Frieden.

    (Marie von Ebner-Eschenbach)

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