Endantrieb zerlegen R100 GS Bj.

Diderino

Teilnehmer
Seit
20. Nov. 2012
Beiträge
91
Ort
München
Hallo,
ich bin mir sicher, dass von euch schon jemand einen Endantrieb von einer R100 GS zerlegt hat.
Ist das kompliziert? Was würde es in einer Werkstatt kosten?

Mein Plan:
R80RT Endantrieb kaufen, Übersetzung 37/11, und in das Gehäuse von einer R100 GS einbauen 34/11.

Habe jetzt schon eine R80 GS Hinterachse drin 32/10 und das macht schon richtig Spaß.

Bevor ich mir die Technik noch weiter anschaue und mir die Getriebeübersetzungen berechne, wollte ich erst mal den Aufwand fürs Zerlegen wissen.

Vielen Dank und viele Grüße,
Thomas
 
@hubi: das Tellerrad und das Ritzel von ZB Hinterradantrieb SNR 1457550 (34/11) und SNR 1457553 (37/11) sind von den Abmessungen identisch, nur die Zähnezahl variiert.
Was soll da deiner Meinung nach unterschiedlich sein?
 
die Zahnwellenverbindung ist die gleiche.
Das Ritzel hat die gleichen Abmessungen, warum soll das nicht funktionieren?
 
Paralever, lang und schmutzig ohne Gewinde

Monolever, kurz und knackig mit Gewinde


Ich habe es lange nicht neben einander liegen gehabt, denke aber da passt nix. Noch nicht einmal das Lager.
 

Anhänge

  • P1070136.jpg
    P1070136.jpg
    148 KB · Aufrufe: 144
  • P1070137.jpg
    P1070137.jpg
    192,7 KB · Aufrufe: 144
Aha Kommunikationsproblem.
ich nehme die Innereien vom r80 rt und stecks in ein r100 Gehäuse.

ihr meintet nicht die Kardanwelle sondern den Kardantunnel/Schwinge
 
R80RT stimmt vielleicht doch nicht, aber es gibt Tellerrand und Ritzel Innereien die identisch sind mit den R100 Teilen und eine Übersetzung von 37/11 haben
 
Hallo Michael,
warst mal wieder schneller, wollte ihm auch gerade den Link hier anzeigen.
Da müsste ihm klar werden, dass es nicht funktioniert.
Gruß Egon
 
Hab die Lösung.
Das Tellerrad und Ritzel von einer K75 (Typ K569) gibt es mit der Übersetzung 37/11 und die Teile sind identisch mit dem Tellerrad und Ritzel von unseren Paralever GS. Jetzt probier ich so einen Endantrieb zu finden und mach daraus ein neues Winterprojekt.
Viele Grüße,
Thomas
 
Mich interessieren eher längere Übersetzungen für meine R 100 GS. Weiß jemand ob die Tellerrad/Ritzel-Paare einer K 100 von den Einbaumaßnahmen her identisch mit denen der Paralever sind?
Gruß Ulle
 
Nach meinen Informationen gibt es für die 247E/88 nur die Übersetzungen

32/10 = 3,2
34/11 = 3,09
33/11 = 3,0 (Typ 589)
37/11 = 3,36 (Typ 569)
 
Hab die Lösung.
Das Tellerrad und Ritzel von einer K75 (Typ K569) gibt es mit der Übersetzung 37/11 und die Teile sind identisch mit dem Tellerrad und Ritzel von unseren Paralever GS. Jetzt probier ich so einen Endantrieb zu finden und mach daraus ein neues Winterprojekt.

Hallo,

man lernt nie aus. Zumindest von den Zahlen 37/11 sind Tellerrad und Kegelrad identisch. K75 und K100 habe die gleichen Teile. Den Rest bezweifle ich. :D
Für den Umbau 100GS habe ich den Antrieb von der K1 genommen. Mit 33/12 ist die dann länger übersetzt. :pfeif:

Gruß
Walter
 
Zuletzt bearbeitet:
Zweifel sind nie falsch.
Du hast das komplette HAG genommen?
Der Tellerradsatz von der K1 dürfte nicht passen.
Die Zahnwellenverbindung zum Kardan ist statt 33,5mm nur 25mm
 
Zweifel sind nie falsch.
Du hast das komplette HAG genommen?
Der Tellerradsatz von der K1 dürfte nicht passen.
Die Zahnwellenverbindung zum Kardan ist statt 33,5mm nur 25mm

Hallo,

komplett, hält seit 50000km.
SNV32041a.jpg

Schon lustig wenn man mit einer Rotte (jagdlich gemeint) GSen mitfährt. Mehr als 2000 bis 3000 U/min. gibt es nicht und das Stundenlang. Bei Kehren muß man halt in den 1. Gang runter schalten.

Gruß
Walter
 
Zuletzt bearbeitet:
:D dann hast Glück, dass anscheinend 25mm auch halten, aber wenn bei dir eh kein Drehmoment drüber geht :P

ich muss mich leider nochmal korrigieren
32/10 = 3,2
34/11 = 3,09
33/11 = 3,0 (Tellerrad Typ 589)
37/11 = 3,36 (Tellerrad Typ 569)
Wo man jetzt das passende Ritzel für 3,0 und 3,36 herbekommt weiß ich noch nicht.
 
:D dann hast Glück, dass anscheinend 25mm auch halten, aber wenn bei dir eh kein Drehmoment drüber geht :P

ich muss mich leider nochmal korrigieren
32/10 = 3,2
34/11 = 3,09
33/11 = 3,0 (Tellerrad Typ 589)
37/11 = 3,36 (Tellerrad Typ 569)
Wo man jetzt das passende Ritzel für 3,0 und 3,36 herbekommt weiß ich noch nicht.

Du willst verschiedene Antriebsteile mit einander mischen?

Dann viel Glück, das "kann" klappen muss aber nicht.

Dann lieber einen Wunschantrieb bei z.B. Tandler in Bremen machen lassen.
 
ich muss mich leider nochmal korrigieren
32/10 = 3,2
34/11 = 3,09
33/11 = 3,0 (Tellerrad Typ 589)
37/11 = 3,36 (Tellerrad Typ 569)
Wo man jetzt das passende Ritzel für 3,0 und 3,36 herbekommt weiß ich noch nicht.

Die Kombinationen 33/11 und 37/11 gibt es als 247 HAG.
Dabei nahm man anscheinend das Tellerrad von einen Typ 569/589 und machte dazu ein Typ 247 Ritzel.
 
Ich bezweifle dennoch, daß man auch mit dem (zumindest fragwürdigen*) Mischen von Teilen unterschiedlicher Achsgetriebe hier was brauchbares herausbekommt. Die Monolever haben eine andere Einpresstiefe der Felgen, das heisst, der Radflansch ist dort länger.


*) Mischen fällt eigentlich völlig aus, weil das mit Sicherheit Bruch gibt. Will man z.B. den 11er Triebling eines 34/11 mit dem 37er Tellerrad eines 37/11 paaren, dann passt das vo n der Geometrie her nicht. Da lässt sich auch nix einstellen. Das ist dann kurz laut und dann für immer still....
Edit: Übrigens hats auch einen Grund, warum Triebling und Tellerrad nur satzweise verkauft werden: Die sind nämlich aufeinander eingeläppt.
Edit 2: Ob die Teile der K75 identisch sind, weiss ich nicht, aber ich hab da starke Zweifel ob der Länge des Radflansches.
Ach so, um auf die Kernfrage Deines Eingangspostings zurückzukommen: Es ist nicht weiter schwer, den Achsantrieb zu zerlegen, Du musst nur das HAg sicher einspannen, so, daß es daran gehindert wird, sich zu drehen, dann mit einer langen 27er Nuss die Mutter des Trieblings abdrehen, die Bremsschlüsselwellendurchführung austreiben, die Innensechskantschrauben ausdrehen und dann das Tellerrad samt Lagerdeckel rausnehmen. Durch Erwärmen des Lagerdeckels lässt sich dann das Tellerrad samt RiKuLa entnehmen. Dann mit dem dafür vorgesehenen Zapfenschlüssel die Sicherung des vorderen Trieblingslagers aus dem gut aufgeheizten Gehäuse ausdrehen und den Triebling samt lager entnehmen. Nadellager des Trieblings und Aussenschale des Kegelrollenlagers des Tellerrades mit einem passenden Innenauszieher ausziehen und die Lager von Trieling und Kettenrad abpressen. Dann haste den zerlegt. Wenn Du jetzt immer noch Lust hast, erkläre ich Dir gerne den Zusammenbau und das Einmessen, dauert aber geringfügig länger....:pfeif:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bezweifle dennoch, daß man auch mit dem (zumindest fragwürdigen*) Mischen von Teilen unterschiedlicher Achsgetriebe hier was brauchbares herausbekommt. Die Monolever haben eine andere Einpresstiefe der Felgen, das heisst, der Radflansch ist dort länger.


*) Mischen fällt eigentlich völlig aus, weil das mit Sicherheit Bruch gibt. Will man z.B. den 11er Triebling eines 34/11 mit dem 37er Tellerrad eines 37/11 paaren, dann passt das vo n der Geometrie her nicht. Da lässt sich auch nix einstellen. Das ist dann kurz laut und dann für immer still....
Edit: Übrigens hats auch einen Grund, warum Triebling und Tellerrad nur satzweise verkauft werden: Die sind nämlich aufeinander eingeläppt.
Edit 2: Ob die Teile der K75 identisch sind, weiss ich nicht, aber ich hab da starke Zweifel ob der Länge des Radflansches.
Ach so, um auf die Kernfrage Deines Eingangspostings zurückzukommen: Es ist nicht weiter schwer, den Achsantrieb zu zerlegen, Du musst nur das HAg sicher einspannen, so, daß es daran gehindert wird, sich zu drehen, dann mit einer langen 27er Nuss die Mutter des Trieblings abdrehen, die Bremsschlüsselwellendurchführung austreiben, die Innensechskantschrauben ausdrehen und dann das Tellerrad samt Lagerdeckel rausnehmen. Durch Erwärmen des Lagerdeckels lässt sich dann das Tellerrad samt RiKuLa entnehmen. Dann mit dem dafür vorgesehenen Zapfenschlüssel die Sicherung des vorderen Trieblingslagers aus dem gut aufgeheizten Gehäuse ausdrehen und den Triebling samt lager entnehmen. Nadellager des Trieblings und Aussenschale des Kegelrollenlagers des Tellerrades mit einem passenden Innenauszieher ausziehen und die Lager von Trieling und Kettenrad abpressen. Dann haste den zerlegt. Wenn Du jetzt immer noch Lust hast, erkläre ich Dir gerne den Zusammenbau und das Einmessen, dauert aber geringfügig länger....:pfeif:

Hallo,

Hubi ist weit weg und läuft trotzdem zur Hochform auf. An einem HAG was zu machen ist nicht einfach, erfordert spezielles Werkzeug und für den Monteur kann es zu einem Nervenzusammenbruch führen. Ist mir selbst schon passiert.

Gruß
Walter
 
Zurück
Oben Unten