Keine Empfehlung zum Nachmachen -eher eine Anekdote. 
Beim Aussortieren alter Unterlagen bin ich gerade auf eine Skizze gestoßen, die zeigt, wie ich die Zeunatöpfe meiner 75/6 anno 88 mal repariert habe.
Die Auspuffanlage war noch in recht ordentlichem Zustand; nur die hinteren Deckel der Töpfe waren heftig angefressen vom Rost. Mein Vorgänger hatte dort schon mit Hartlot rumgestümpert. Die Rostlöcher um den Auslass waren letztlich so groß, dass wohl kein TÜV mehr dazu genickt hätte.
Ich habe mir zwei passende Klöpperböden aus V2A anfertigen lassen; das sind gewölbte Druckbehälterböden, die jeder vom Drucklufterzeuger kennt. In Außendurchmesser 100 (leider kein Standard) passten die hervorragend.
Ein begnadeter Schweißer hat die mir dann angebracht. Danach wurden die rohen Böden verschliffen und poliert. Ich bin mit dieser Lösung noch viele Jahre gefahren; natürlich war die Verbindungsnaht verchromtes Schwarzblech / V2A keine wirklich glückliche Lösung, aber es hielt und sah gut aus.


Beim Aussortieren alter Unterlagen bin ich gerade auf eine Skizze gestoßen, die zeigt, wie ich die Zeunatöpfe meiner 75/6 anno 88 mal repariert habe.

Die Auspuffanlage war noch in recht ordentlichem Zustand; nur die hinteren Deckel der Töpfe waren heftig angefressen vom Rost. Mein Vorgänger hatte dort schon mit Hartlot rumgestümpert. Die Rostlöcher um den Auslass waren letztlich so groß, dass wohl kein TÜV mehr dazu genickt hätte.
Ich habe mir zwei passende Klöpperböden aus V2A anfertigen lassen; das sind gewölbte Druckbehälterböden, die jeder vom Drucklufterzeuger kennt. In Außendurchmesser 100 (leider kein Standard) passten die hervorragend.
Ein begnadeter Schweißer hat die mir dann angebracht. Danach wurden die rohen Böden verschliffen und poliert. Ich bin mit dieser Lösung noch viele Jahre gefahren; natürlich war die Verbindungsnaht verchromtes Schwarzblech / V2A keine wirklich glückliche Lösung, aber es hielt und sah gut aus.


