Beispiel Kupplung: Markierung der Unwucht / Einbaulage

Reimund

Schnellreh
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07. Sep. 2013
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an den Alpen
Ich möchte nicht wissen, wie viele Boxer mit "falsch" montierter Kupplung bewegt werden und keiner, auch die Lager nicht, merkt 's.

Die Kupplungsteile werden in der Fertigung einzeln gewuchtet, die Restunwucht, und das habe ich absichtlich betont, wird durch einen Farbpunkt markiert. Deshalb sollen die einzelnen Komponenten so montiert werden, dass die einzelnen Farbpunkte von Gehäuse, Anpressplatte und Deckel um 120° versetzt sind und sich die Restunwuchten gegeneinander aufheben.

Das ist dann natürlich optimal! Wenn's nicht so ist, ist 's halt nicht mehr optimal aber immer noch gut.

Hier weniger eine Frage - mehr ein Kommentar/Beispiel:
nachdem ich den obigen Beitrag von Frankenboxer gelesen hatte, habe ich mir die Wuchtmarkierungen an der Kupplung meiner ST genauer angesehen.
Die originalen, weißen Markierungen habe ich gefunden. Allerdings kann man auf dem Foto nur die vom Gehäusedeckel direkt sehen (Tellerfeder und Reibscheibe fehlen auf dem Foto komplett). Die Markierung vom Kupplungsgehäuse (Schwungscheibe) und von der Druckplatte sind verdeckt. Deshalb habe ich sie farblich dargestellt.

Leider war bei der Aufnahme das Licht sehr schlecht, aber dennoch kann man gut sehen, dass eine optimale Ausrichtung der Bauteile nach der '120º-Regel' nicht immer möglich ist. Hätte man hier die Druckplatte oder den Gehäusedeckel gedreht, wäre die jeweilige Restunwucht zur Unwucht des Kupplungsgehäuses gewandert. Offensichtlich hat man sich bei meiner ST im Werk damals für diesen Kompromiss entschieden.



Gruß
Reimund
 

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