Beurteilung Bremsbeläge

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Tukulti-Ninurta

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Die Q bremst hinten richtig sch.... Beim Ausbau des Hinterrads präsentieren sich die hinteren Beläge gemäß anhängenden Fotos. Zur Info: Die Q bekam vor einiger Zeit ein ungebrauchtes, neues Hinterachsgetriebe und neue Beläge. Eingebaut wurde alles von einer BMW-Werkstatt. Hat jemand schön ähnliches erlebt? Ursache der Verfärbungen? Was tun? Abschmirgeln - oder gleich neue Beläge kaufen?
 

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HI,

der Belag trägt nicht gleichmäßig. Entweder sind die Beläge ungleichmäßig dick oder schief auf die Bremsbacken geklebt worden. Ich würde die verglasten Bereiche erst mal mit groben Schmirgel kräftig abschleifen. Dann noch mal damit fahren und sehen, ob sich etwas geändert hat. Wenn das nichts bringt, neue Beläge / Bremsbacken.
 
Ansonsten Fläche wie oben beschrieben schmirgeln und mit Kreide "anmalen". Einbauen, bremsen und die Flächenteile, die ohne Kreide sind, nochmals abschmirgeln. Ggf. Prozedur wiederholen.

Hans
 
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Hallo Hans,

ich kenn das aber anders :oberl:
Da, wo keine Kreide mehr ist, da hat der Belag Kontakt zur Trommel. Und das muss weg, solange, bis überall keine Kreide mehr ist.
Oder andersrum, da wo die Kreide bleibt, da niGS reibt :evil:

Ergänzung - ich hab aber keine "Schulkreide" genommen, sondern soeine, mit der man auch Material markieren kann, die ist etwas schmieriger, vielleicht ists mit "Schulkreide" anders.

Gruß Holger

P.S. oder halt öfters dauerhaft bremsen, dann schleift sich das ein ))):
 
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Hallo Hans,

ich kenn das aber anders :oberl:
Da, wo keine Kreide mehr ist, da hat der Belag Kontakt zur Trommel. Und das muss weg, solange, bis überall keine Kreide mehr ist.
Oder andersrum, da wo die Kreide bleibt, da niGS reibt :evil:

Ergänzung - ich hab aber keine "Schulkreide" genommen, sondern soeine, mit der man auch Material markieren kann, die ist etwas schmieriger, vielleicht ists mit "Schulkreide" anders.

Gruß Holger

P.S. oder halt öfters dauerhaft bremsen, dann schleift sich das ein ))):

Hast natürlich Recht - ich änder das oben gleich mal ab.

Hans
 
Du hjast oben die auflaufenden Bremsbacke und unten den ablaufenden.
Würde den ablaufenden in der Dicke etwas ! abfeilen. Damit bremst Du dann mit dem auflaufenden Backen. Dieser nutzt sich nun schneller ab. Und nach tauschend Km tragen beide Backen. WEnn die Beläge von Jurid 111 sind geht das einwandfrei.
Manfred
 
Hi,

ergänzend die Frage ob der Bremshebel richtig seht? Wenn nicht, bremst es auch sehr mäßig...

Gruß
Willy
 
Danke, liebe Leute, für die freundlichen Ratschläge. Ich werde sie, sobald ich an die Q im April wieder herankomme, ausprobieren und berichten!

Beste Grüße

Ingo
 
Den Tipp mit Kreide und schmirgeln würde ich aus 2 Gründen eher vorsichtig anwenden:
1. Bei alten Bremsbelägen (ca 1985) setzt man dabei u.U. eine ordentliche Portion Asbest frei, der für Lungenkrebs einer mittleren Kompanie reichen sollte.
2. Die sauber tragenden Teile bearbeitest Du nach "Pi x Daumen" Augenmaß. Die Gefahr ist groß, daß nachher noch weniger trägt als vorher...

Finde einen neuen Freund mit Drehbank oder Fräse. Einmal eingerichtet, macht er sowas zwischen Bier und Schaum.
 
lediglich an der ablaufenden Bremsbacke etwas Belag abschleifen. Damit wird die Servowirkung der auflaufenden Backe verbessert.

Gruß Gerd
 
Hallo,

bis das Tragbild bei der Kreide- und Schleifaktion wirklich gut ist, baut man aber x-mal das Rad aus.
Zielführender wäre folgende Vorgehensweise: Durchmesser der Trommel ermitteln, beide Bremsbacken zu einem Bremsendienst bringen und dort auf der entsprechenden Schleifmaschine auf Maß schleifen lassen. Dann trägt der Belag auch auf der ganzen Breite.
Bitte aber darauf achten, dass die Trommel auch über die ganze Breite der Belag-Schleiffläche den gleichen Durchmesser hat.

Viele Grüße
R17freak
Dietmar
 
Merci nochmals für die freundlichen Hinweise! Ende März werden die Motorräder wieder freigeräumt und dann geht's an das Hinterrad der Q. Die Bilder wurden schon im Sommer gemacht, die R aber seither nicht bewegt, da ich umschichtig fahre. 2017 ist die Q wieder dran. Meiner dunklen Erinnerung nach machten die Flecken einen etwas feuchten Eindruck. Öl? Ich berichte zu gegebener Zeit.
 
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