Brembo Problem

koernema

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16. Nov. 2012
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Hallo Zusammen,
wer kann mir weiterhelfen ? Ich habe bei meiner R 100 RS Bauj. 12/1986 mit Brembo Doppelscheibe neue Bremsklötze (TRW) eingebaut. Die Kolben konnte ich mit der Hand leicht zurückdrücken. Nachdem ich die Bremsättel wieder festgeschraubt habe (Reifenwechsel war auch fällig, läßt sich das Rad nur schwer drehen. wenn ich die Befestigungsschrauben der Bremssättel etwas löse, läßt sich das Rad bedeutend leichter drehen. Was kann die Ursache sein?

Danke für Eure Antworten und noch einen schönen Sonntag.

Manfred
 
Hast du die Sättel im Bereich der Bremsklotzaufnahme vor dem Einbau gut gereinigt?
Hast du die Rückseite der neuen Klötze mit einem geeigneten Gleitmittel behandelt?
Beides ist Voraussetzung für eine einwandfreie Funktion.
 
Hallo Manfred,

hast Du evtl. das Vorderrad anders herum eingebaut? Da Du ja gleichzeitig den Reifen gewechselt hast, wäre das möglich.

Ich hatte unlängst das gleiche Problem, leichtes Schleifen der Scheibe am Sattel, nach Umdrehen des Rades war alles wieder i.O. Die Toleranzen im Zusammenspiel Gabel - Rad - Bremsscheiben - Bremssättel sind ja alle mit im Spiel, da muss man dann etwas "spielen"...:D

Viel Erfolg und schönen Sonntag noch
Jörg
 
Hallo Manfred,
einiger der Zubehörbeläge sind zu dick. Da hilft nur umtauschen.
Die billigen, von Polo, sind davon auch betroffen.
 
Zunächst mal Danke für die Antworten. Das Rad ist "richtig" montiert, hatte vorher die laufrichtung makiert. Die neuen Beläge sind TRW Lucas MCB 019.

Habe gerad noch mal "getestet". Wenn beide Bremssättel fest angezogen sind, ist das Problem da. Wenn ich den rechten Sattel etwas löse, passiert nichts. Wenn ich die Schrauben vom linken Sattel etwas löse, dann läßt sich das Rad normal drehen. :(
 
Die Kolben liegen jetzt anders und gleiten deshalb nicht mehr so leicht an ihrer neuen Position. Kolben halb rausdrücken, reinigen und wieder ein. Wenn das nicht funktioniert, steht eine Zerlegung und Reinigung der Sättel an. Dazu dann neue Dichtungen.

Habs grad an der R 100 R hinter mir. Irgendwann ist der Sch*** zu alt. :(
 
ersteinmal bremsbeläge vorsichtig ein bremsen sofern sich das rad noch schwer dreht wenns komplett klemmt lieber nicht (oder nur ganz langsam)

dann kolben raus (soweit wies geht nicht rausploppen lassen)

saubermachen (staubmanchetten runter) und dann gibts da sowas das nennt sich bremszylinderpaste ist speziell für bremsengummiteile (kein fett kein mineralöl!!!!!!!!!!!) grossflächig drauf und gut ist.

hatte beides schon beläge zu dick und kolben klemmer

musste ausbrobieren ist auch die frage was für dich ein schwergängiges rad
ist das es etwas schwerer geht ist normal es sollte sich halt noch einigermassen drehen lassen wenn ma fährt

Beschiochtete kolben oder blanker stahl die nichtbeschichteten rosten gern fest gabs glaub ich beides zumindest bei der hinteren

alles klar ? hilft nur ausbrobieren
 
Gelegentlich komts auch vor, daß durch das Zurückdrücken der Kolben ein zu geringes Luftpolster im Bremsflüssigkeitsbehälter vorhanden ist, das durch den entstehenden Überdruck den Kolben anpresst. Mach mal den Behälter auf, drück die Kolben nochmals ganz zurück und versuchs nochmal.
 
:D Hallo, ich habe mit dem letzten Tipp von Hubi die Aktion durchgeführt. Jetzt ist alles gut, danke an Alle für die Hinweise auf die sicher früher oder später noch mal zurück gegriffen werden wird.
 
Gelegentlich komts auch vor, daß durch das Zurückdrücken der Kolben ein zu geringes Luftpolster im Bremsflüssigkeitsbehälter vorhanden ist, das durch den entstehenden Überdruck den Kolben anpresst. Mach mal den Behälter auf, drück die Kolben nochmals ganz zurück und versuchs nochmal.

Das der Deckel offen ist/war, bzw. sogar Bremsflüssigkeit verringert werden muss, habe ich vorausgesetzt.
 
Wieso kommt denn so was vor?

Ich habe mal gelernt, dass der Stand der Bremsflüssigkeit bei neuen Belägen eingestellt wird.
So ist dann auch die min. Markierung aussagekräftig für den Verschleiß an der Bremse.

Wer schüttet den da nach?

Aber trotzdem schön wenn du das Problem gelöst hast.
 
Wieso kommt denn so was vor?

Ich habe mal gelernt, dass der Stand der Bremsflüssigkeit bei neuen Belägen eingestellt wird.
So ist dann auch die min. Markierung aussagekräftig für den Verschleiß an der Bremse.

Wer schüttet den da nach?
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So habe ich das auch gelernt. Funktioniert nur nicht, wenn der Bremsflüssigkeitswechsel öfter vorgenommen wird als der Belagwechsel. Bei den Autos halten die Beläge oft mehr als 100.000 KM...
 
Ist doch auch kein Problem. Bei den PKW wird doch das Gerät zum Entlüften (das Bremsflüssigkeit einpumpt und dadurch Druck aufbaut) aufgeschraubt.
D.h. Der Anteil Luft vor und nach Wechsel ist der gleiceh. Damit passt.

Bei unseren sollte das auch kein Problem sein. Wer nicht aggressiv genug fährt macht es so (zumindest ich).
Vor dem Wechsel in einer gemerkten Stellung des Motorrads und Lenkers einen Strich mit einem abwaschbaren Folienstift auf den Behälter.
Damit passt es nach dem Wechsel auch wieder.
 
Drücke bei all meinen Moppeds die Bremskolben vor dem Flüssigkeitswechsel zurück - da ist der Wechsel auch etwas einfacher - mit Vakumpumpe braucht man nicht einmal die Kolben offen blockieren, dafür gibt es für die K sogar ein Spezialwerkzeug. Danach bis zur MAX Markierung auffüllen und die Beläge langsam wieder anlegen. Achtung bei den älteren Magurabremszylindern soll man den Bremshebel nicht ganz bis zum Lenker ziehen, da leiden die Manschetten und können undicht werden

Gemäß WHB für meine K100 sind die Kolben zum Wechsel komplett zurückzudrücken, im WHB der GS steht davon nichts.

Doxer
 
Man muss nicht mal nachschütten, es genügt, wenn die Gummimembrane etwas Luft im Laufe der Zeit durchlässt oder der Behälter mal offen war.
 
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