Drahthäkchen an dem Getriebeölstopfen-Magnet

ffritzle

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12. Juli 2007
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1.208
Hallo zusammen,

beim Getriebeölwechsel kam am Magneten ein Drahthäkchen, ca. 1 mm dick zum Vorschein.
Das kann doch nicht ein Getriebeteil (glattes) sein?
Foto in der Anlage.
Vorvorletzte Saison wurde es überholt.
Gefahr im Verzug?
Hat jemand eine Idee?
Danke.

mfg
ffritzle/R90S
 

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der rest einer gebrochenen feder.
h.E. gut erkennbar an der form des bruches.
 
So ganz pauschal würde ich mal behaupten, das ist ein Teil einer Getriebefeder, der Durchmesser von 1,5mm würde dazu schon passen.
Die Frage ist nur, von vor der Pep, oder frisch?
Wenn von vor der Rep, dann hat der Repper gepfuscht, wenn nach der Rep, dann ist das Pech, eventuell Gewährleistung.
Eigentlich kann das nur ein Teil der Feder sein, die des öfteren mal bricht, sollte die aber frisch gebrochen sein, sollte das Getriebe nicht mehr so ohne weiteres schaltbar sein.
1,5mm und auch wie das Teil aussieht kann das eigentlich nur diese Feder sein:
IMG_1621[1].jpg
die sitzt hier:
IMG_1620[1].jpg
es ist die dünnere.
Alle anderen, es sind zwei, sind vom Darahtdurchmesser dicker.
Ich glaube, wenn es sich gut schalten lässt, ist es ein Altschaden.
Wenn Du schmerzfrei bist, fahr weiter, wenn eher ängstlich kukk nach/lass nachkukken.
 
Kann man eigentlich mit einem Endoskop da rein um die Feder zu checken? oder muss man das Teil wirklich total zerlegen?
Sonnige Grüße aus Ostbelgien
Zoltán
 
Mal ne andere Frage ist das mit den Spänen so normal ?

hatte ich nämlich beim Ölwechsel derletzt auch und hab mir da schon Gedanken gemacht ..

Getriebe geht einwandfrei

Gruß Sam
 
Servus,
fuer evtl gefahrene 15Mm finde ich die Spaene (vom Knaggendaempfer?) durchaus normal.
Ohne dieses ulkige Getriebesystem waehre mir echt fad.

Ich brauchte mal 1 Wo. fuer den Ausbau und 1 Woche fuer rein.
Als alles perfekt funzte, hat eine Linksabbiegerin das Ganze wieder auf Null gestellt.
werni883
 
Mal ne andere Frage ist das mit den Spänen so normal ?

hatte ich nämlich beim Ölwechsel derletzt auch und hab mir da schon Gedanken gemacht ..

Getriebe geht einwandfrei

Gruß Sam

Manchmal frage ich mich das auch.
So drüber nachgedacht komme ich vllt. darauf, das so ein Getriebe je nach Fahrweise so durchschnittlich 50. bis 100.Tkm hält, manchmal mehr manchmal weniger, das hat sicher auch nen bisschen mit Glück zu tun und sicher auch mit der Qualität die der Getrieberepper so abliefert.
Also sind die Teile die so üblicherweise in unseren Getrieben kaputt gehen, nicht wirklich als gewollte Verschleissteile wie Bremsen oder Reifen zu sehen, trotzdem beginnt der Verschleiß ja mit dem ersten Tag, wo das Getriebe wieder zum Einsatz kommt.
Wenn ich jetzt mal 80.000 Km Überholungsinterval ansetze und alle 10.000 Km wird ein Ölwechsel gemacht, dann könnte ich mir vorstellen, das bei jedem Ölwechsel Späne an der Magnetschraube hängen, das wird solange gutgehen, bis die Lager und Zahnräder durch entsprechende Geräusche kundtuen, nu isses wieder soweit! Die Feder gehört auch dazu und meldet sich durch Bruch ab, das wird dann offensichtlich, wenn sich das Getriebe nicht mehr schalten lässt. Doof nur wenn das zu frühzeitig passiert.
Nur mal so laut gedacht.
 
hallo,
nach den fotos muss es genau diese feder sein. danke.
dann also ein altschaden; das getriebe geht einwandfrei.
damit steht wohl fest: der reparateur in der vorvorletzten
saison hat sich wohl blindlings darauf verlassen, dass das
bruchteil beim ölablass herausgespült wurde.
unverzeihlicher leichtsinn.

die teilchen am magneten sind, so böse es aussieht, nur mikroskopisch.

ffritzle+R90S
 
Ich beurteile die Späne am Magneten zwischen den Fingerspitzen. Fühlen sie sich rau bzw scharf an, kommt das Getriebe auseinander, ist das ein weiches "Mehl", bleibt das Getriebe zu.

Das geht noch besser:

Die Pampe vom Magnet lösen und von allen flüssigen Bestandteilen befreien.

Aus dem Getrockneten auf sauberer glatter Unterlage eine schlanke Spur legen. Und dann .... Strohhalm oder vergleichbares Röhrchen ins - je nach Geschmack - rechte oder linke Nasenloch, das jeweils Gegenüberliegende sorgfältig zuhalten. Die Spur mit langem Zug und gleichmäßiger Geschwindigkeit tief inhalieren.

Stilles und andächtiges Warten.

Stellt sich nach kurzer Zeit ein unangenehmer Reiz :schock: in den Atemwegen ein: Getriebe schnellstmöglich zerlegen.

Bei Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens :hurra:: Die nächste Getriebeölablassschraube rausdrehen. Oder warum glaubt ihr haben so viele hier im Forum mehrere 2V's?

Wer's mit Stille nicht so hat: Die ideale, weil wirkungsfördernde Begleitmusik stammt von einem gewissen J.J.Cale

Stimmungsvollen Getriebeölwechsel wünscht

dabbelju
 

..... oder wie in dem Werbespot, wo der Innuit mit verklärtem Gesicht den aus der Fahrspur aufgelesenen Schnee prüfend zwischen den Fingerspitzen verreibt und dann zu Sohnemann sagt: Audi ....... Quattro

Apropos Schnee. Ich bleib dabei. Für Liebhaber dieser Zubstanz ist die von mir dargelegte Methode erste Wahl.

Gruß dabbelju
 
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