Entwurf Datenbank Kupplungsmontage

Flensburger

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21. Okt. 2007
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Flensburg
Hi,
mußte gerade den hinteren Kurbelwellendichtring an einer R 100 R wechseln und habe dabei ein paar Bilder gemacht.
Daraus ist nun dieser Entwurf "Kupplungsmontage" für die Datenbank entstanden.

Bitte mal kritsich durchlesen.
Ergänzungen / Änderungsvorschläge usw. willkommen.

Gruß
Lars
 

Anhänge

Tach Lars,

klingt plausibel und ist sehr gut zu lesen, kurz und knapp, so muß das. Photos sind aussagekräftig. Ich würde es so lassen.

Schönes Wochenende wünscht...
Ingo
 
Hi Ingo,
danke für die Rückmeldung, mal sehen, ob sonst wem möglicherweise etwas einfällt, sonst gehts morgen in die Datenbank

Gruß
Lars
 
Moin,

die Nummer mit den 3 M7 Schrauben zum entlasten der Tellerfeder
braucht man nur bei der alten schweren Schwungscheibe.
Beim leichten Schwung gehts ohne.


Gruß

Matze
 
Moin,

mit dem Verschleißmaß für die Reibscheibe ist das so'ne Sache: der Wert aus dem WHB ist m. W. mit Hausmitteln nicht anwendbar: der Wert gilt nur, wenn die Beläge zusammengepreßt worden sind (also die gewellte Belagfeder/Trägerplatte flachgedrückt wird). Das steht im WHB nicht drin.

Ich schau mir lieber an, wie die Scheibe aussieht (verölt?), und vor allem, wie tief die Nietenköpfe unter der Oberfläche der Reibscheiben liegen.


Noch eine Ergänzung: das Blockieren der Kupplungsträgerplatte hatten wir kürzlich hier.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Rückmeldungen

@Matze:
Du hast Recht, die 3 M7 Schrauben braucht man nicht unbedingt, die Feder wird auf den letzten Gewindegängen der Kupplungsschrauben auch entlastet, geht aber so einfacher und die Montage ist mit diesen Behelfsscharuben deutlich einfacher.

@Wilhelm,
das ist ja ein super Tipp mit dem Blockierwerkzeug.
Von wem stammt das Foto?
Würde ich gerne in meiner Anleitung verwenden.
Das mit dem Verschleißmaß ist schon richtig, es sollte noch genug "Fleisch" oberhalb der Nieten vorhanden sein, mal sehen, wie ich das formuliere.

Gruß
Lars
 
Ahoi,

das Foto mit dem Maulschlüssel ist von mir. Du kannst es einfach runterladen, wenn Dir die Auflösung reicht. Sonst sag Bescheid, ich kann Dir höhere Auflösungen als mail-Anhang schicken.

Die Sache funktioniert natürlich auch spiegelverkehrt beim Festziehen der Schrauben, und auch, wenn man die Trägerplatte zum Wechseln der KW-Wedi abbauen will (Schrauben im Zentrum nur lösen, nicht rausdrehen, danach alles abnehmen).
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry, das mit dem M8 Gewinde hatte ich unterschlagen.
Als ich meine erste leichte Kupplung gemacht habe,
wunderte ich mich damals über das nicht passende Werkzeug.
Habe dies dann aber verdrängt, da schwere Schwungs
bei mir eher selten sind.

Gruß

Matze
 
Ahoi,

das Foto mit dem Maulschlüssel ist von mir. Du kannst es einfach runterladen, wenn Dir die Auflösung reicht. Sonst sag Bescheid, ich kann Dir höhere Auflösungen als mail-Anhang schicken.

Die Sache funktioniert natürlich auch spiegelverkehrt beim Festziehen der Schrauben, und auch, wenn man die Trägerplatte zum Wechseln der KW-Wedi abbauen will (Schrauben im Zentrum nur lösen, nicht rausdrehen, danach alles abnehmen).

So sieht es dann mit dem richtigen Werkzeug aus (gibt's bei Hofe):
 
Hallo Lars,

na dann will ich auch mal meinen Senf dazu geben:

Zunächst mal :respekt: , wenn ich so ne Anleitung schreiben würde, wär's, berufsbedingt, ein Roman geworden. D. h. ich hätte auch noch alle möglichen und unmöglichen Montagefehler und ihre Auswirkungen beschrieben usw.

Aber nun zu Deiner Anleitung:

Zum Blockieren nehme ich das gleiche "Spezialwerkzeug", allerdings stecke ich den Schraubendreher in Kurbelwellenflucht zwischen Anlasserzahnkranz und Motorgehäuse, die Anlasserabdeckung muß nicht demontiert werden.

Die Spannschrauben sind, wie von Matze bereits geschrieben, bei der leichten Kupplung unnötig.

Zu den "Wuchtmarkierungen": Die Teile werden in der Fertigung, jedes für sich, ausgewuchtet. Die Markierungen zeigen eine Restunwucht. Ideal ist es natürlich, wenn die Restunwuchten um 120° versetzt montiert werden. Bis jetzt hatte ich jedoch noch nie Probleme wenn ich die Einzelteile "frei Schnauze" montiert habe weil keine Markierungen mehr erkennbar waren.

Das Teil mit dem Anlasserzahnkranz ist sehr wohl ein Kupplungsteil, nämlich das Gehäuse und keine Schwungscheibe.

Zur Belagstärke hat Wilhelm bereits was geschrieben, was er gut aus meinen früheren Beiträgen gelernt hat. :D

Ausrichten der Scheibe geschieht natürlich idealerweise mit dem Zentrierdorn, jedoch benötigt man keinen Messschieber. Da der AussenØ des Gehäusedeckels nur unwesentlich größer als der AussenØ der Kupplungsscheibe ist kann man diese an ihm sehr gut ausrichten.

Die Kupplungsnabe sollte bereits vor dem Einbau geschmiert werden. Fett in Kupplungsnabe geben - Nabe auf gesäuberte Getriebeeingangswelle aufschieben - mehrmals wiederholen, dabei Scheibe verdrehen damit das Fett gleichmässig verteilt wird - Fett welches aus der Nabe geschoben wurde penibel entfernen damit es später die Beläge nicht schmiert.

:schimpf: Das Foto ist Schleichwerbung und zeigt auch noch das falsche Fabrikat. Ein Bild der SACHS - Fettverpackung kann ich Dir gerne zur Verfügung stellen. :D

PS.: Bitte die Smilies beachten!
 
Hi,
Viele Anmerkungen sind schon gemacht worde - von mir keine, da keine Erfahrung. Aber schon mal gespeichert, da ich mal dichten muss (sie auch Kommentar zur Wellendichtung).

Hans
 
....Zur Belagstärke hat Wilhelm bereits was geschrieben, was er gut aus meinen früheren Beiträgen gelernt hat. :D ...

So ist es.

In den betreffenden Absatz hatte ich übrigens ein klitzekleines "m. W." eingefügt, womit ausdrücklich gesagt sein sollte, daß die angesprochene Weisheit nicht von mir stammt.
© Frankenboxer

geht natürlich auch. :]
 
Hallo Lars,
also Hut ab und Dank den anderen die fachlich weitere Tips geben. Ich wollte mir demnächst die Kupplung anschauen und so kommt die Anleitung gerade zum richtigen Zeitpunkt.
Eine kleine Frage hätte ich noch. Wie erkenne ich ob eine leichte oder schwere Scheibe verbaut wurde, ohne zuvor alles abzubauen? Ich habe eine R45 Bj 79. Ich sollte dann die M8x1 Schrauben und Muttern besorgen.

MfG Lutz )(-:
 
Moin,

wenn Du durch das "Zündzeitpunkteinstelloch" ( tolles Wort)
die Markierungen siehst.
Leichter Schwung: Kurze Blechstreifen auf denen die Angaben stehen.
Schwerer Schwung: Massiver umlaufender Ring des Schwungrades.

Gruß

Matze
 
Hallo Lars,
also Hut ab und Dank den anderen die fachlich weitere Tips geben. Ich wollte mir demnächst die Kupplung anschauen und so kommt die Anleitung gerade zum richtigen Zeitpunkt.
Eine kleine Frage hätte ich noch. Wie erkenne ich ob eine leichte oder schwere Scheibe verbaut wurde, ohne zuvor alles abzubauen? Ich habe eine R45 Bj 79. Ich sollte dann die M8x1 Schrauben und Muttern besorgen.

MfG Lutz )(-:

Hallo Lutz,
Bauj. 79 ist die schwere Schwungscheibe.
Gruß
Pit
 
Hallo Lars,

na dann will...


Zu den "Wuchtmarkierungen": Die Teile werden in der Fertigung, jedes für sich, ausgewuchtet. Die Markierungen zeigen eine Restunwucht. Ideal ist es natürlich, wenn die Restunwuchten um 120° versetzt montiert werden. Bis jetzt hatte ich jedoch noch nie Probleme wenn ich die Einzelteile "frei Schnauze" montiert habe weil keine Markierungen mehr erkennbar waren.

...
PS.: Bitte die Smilies beachten!

Ja, die Wuchtmarkierung ist bei mir leider nur bei der vorderen Platte zu sehen.
Hat jemand ne Idee, wie ich die Restunwucht feststellen kann?

Gruß Michael
 
Mach ich auch.
Ich dachte nur Teil Zentrieren und lagern und die Unwucht dreht sich nach unten...
Wie sagte ein Kollege immer: Einfach nicht ignorieren ... :pfeif:
 
Auf der Seite 4 ist mir oben noch ein kleiner Schreibfehler aufgefallen.
Statt Kupplungsscheiben sind hier die -schrauben gemeint. ;)
 
Ja, die Wuchtmarkierung ist bei mir leider nur bei der vorderen Platte zu sehen.
Hat jemand ne Idee, wie ich die Restunwucht feststellen kann?

Gruß Michael

Hi,
schon alles auseinander? Wenn nein, Zentrierdorn rein, Schrauben lösen und Teil für Teil zurückziehen und mit einem Stift an der obersten Stelle (Schwungscheibe auf OT) markieren.

Hans
 
Jep, jetzt noch mein Senf:

Bei neuer Kupplungscheibe immer auch eine neue Feder einbauen

Schmeißt die Zahnscheiben raus, da wird einem übel.

Grüße
MB
 
Zahnscheiben, Fächerscheiben, Federringe und ähnliches gelten seit einigen Jahren nicht mehr als zuverlässige Schraubensicherungen. Die Normen sind deswegen zurückgezogen.
 
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