schwoiher
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Servus,
ich habe seit kurzem eine R100 R mit 31000 Km auf der Uhr. Bei der Überführung vom Vorbesitzer fiel schon auf, dass sie im 5. eher träge beschleunigt, wie am Gummiband hängend.
Die Endgeschwindigkeit wird aber dann doch -irgendwann
- erreicht.
Sie lässt sich auch so fahren, aber eben stellenweise im LL unrund und beim Gas wegnehmen auch ab und an mit Aussetztern und patschen.
Nach dem Ausbau der Kerzen waren die sehr hell, die linke gar unnatürlich blütenweiss.
Maßnahmen daraufhin:
Das Kerzenbild hat sich zwar verbessert, sie läuft besser und beschleunigt auch nicht mehr ganz so träge, aber 100% sind noch nicht erreicht.
Als nächstes habe ich die Zündung abgeblitzt. Im warmen Zustand steht sie genau auf "S", bei 3000U/min geht sie auch auf "Z". Bei 3500 U/min wandert der Zzp ca 5 - 7mm weiter, fängt dann das springen an, so dass ich ihn nicht mehr erfassen kann. Der Motor setzt jetzt aus und läuft furchtbar. Weiter nach "oben" geht er dann wieder besser und dreht auch aus.
Im Leerlauf springt danach dann auch Zeitweise der Zzp und passt nicht mehr.
Dies passiert nur manchmal.
Der Zzp bei 3500 steht aber immer zu früh...
Daraufhin habe ich mich auf den Weg zum Zündversteller gemacht und den nicht richtig verrasteten Stecker des Hallgebers entdeckt.
War schon happy etwas gefunden zu haben, aber nach dem Reinigen der Pins und dem folgenden Probelauf kam leider recht schnell die Ernüchterung, dass es nicht die Ursache war...
Als nächsten den Zündversteller ausgebaut und zerlegt. Da sieht dem Km Stand entsprechend alles noch gut aus. Keine lahmen Federn, nix ausgeschlagen und die roten Anschläge sind auch noch wie Neu!
Was jetzt noch ansteht ist der Austausch der geschundenen Kerzen.
Da ich entstörte Iridium Kerzen (NGK BPR6EIX) verbauen möchte (gibt es anscheinen nicht unentstört) auch noch neue Zündkabel mit nicht entstörten Steckern. Doppelt entstört finde ich nicht so prikelnd...
Aktuell sind WR7 DC+ Kerzen und die originalen -entstörten- Kabel/Stecker verbaut, also auch schon "doppelt gemoppelt"...
Ich glaube aber eher nicht, dass die für diese Symptomatik verantwortlich sind. Raus kommen Sie aber trotzdem.
Jetzt steh ich ziemlich auf dem Schlauch und hoffe auf ein paar Tipps von Euch
Was bleibt als mögliche Ursache?
Danke schonmal im Voraus für euer Feedback....
ich habe seit kurzem eine R100 R mit 31000 Km auf der Uhr. Bei der Überführung vom Vorbesitzer fiel schon auf, dass sie im 5. eher träge beschleunigt, wie am Gummiband hängend.
Die Endgeschwindigkeit wird aber dann doch -irgendwann

Sie lässt sich auch so fahren, aber eben stellenweise im LL unrund und beim Gas wegnehmen auch ab und an mit Aussetztern und patschen.
Nach dem Ausbau der Kerzen waren die sehr hell, die linke gar unnatürlich blütenweiss.
Maßnahmen daraufhin:
- Ventilspiel überprüft und minimal korrigiert (eigentlich O.K.)
- Auf Falschluft hin abgesprüht
- Vergaser zerlegt, gereinigt und kompletten Dichtungssatz mit Membranen erneuert
- Vergaser synchronisiert und eingestellt
- Luftfilter und Kasten O.K.
Das Kerzenbild hat sich zwar verbessert, sie läuft besser und beschleunigt auch nicht mehr ganz so träge, aber 100% sind noch nicht erreicht.
Als nächstes habe ich die Zündung abgeblitzt. Im warmen Zustand steht sie genau auf "S", bei 3000U/min geht sie auch auf "Z". Bei 3500 U/min wandert der Zzp ca 5 - 7mm weiter, fängt dann das springen an, so dass ich ihn nicht mehr erfassen kann. Der Motor setzt jetzt aus und läuft furchtbar. Weiter nach "oben" geht er dann wieder besser und dreht auch aus.
Im Leerlauf springt danach dann auch Zeitweise der Zzp und passt nicht mehr.
Dies passiert nur manchmal.
Der Zzp bei 3500 steht aber immer zu früh...
Daraufhin habe ich mich auf den Weg zum Zündversteller gemacht und den nicht richtig verrasteten Stecker des Hallgebers entdeckt.
War schon happy etwas gefunden zu haben, aber nach dem Reinigen der Pins und dem folgenden Probelauf kam leider recht schnell die Ernüchterung, dass es nicht die Ursache war...
Als nächsten den Zündversteller ausgebaut und zerlegt. Da sieht dem Km Stand entsprechend alles noch gut aus. Keine lahmen Federn, nix ausgeschlagen und die roten Anschläge sind auch noch wie Neu!
Was jetzt noch ansteht ist der Austausch der geschundenen Kerzen.
Da ich entstörte Iridium Kerzen (NGK BPR6EIX) verbauen möchte (gibt es anscheinen nicht unentstört) auch noch neue Zündkabel mit nicht entstörten Steckern. Doppelt entstört finde ich nicht so prikelnd...
Aktuell sind WR7 DC+ Kerzen und die originalen -entstörten- Kabel/Stecker verbaut, also auch schon "doppelt gemoppelt"...
Ich glaube aber eher nicht, dass die für diese Symptomatik verantwortlich sind. Raus kommen Sie aber trotzdem.
Jetzt steh ich ziemlich auf dem Schlauch und hoffe auf ein paar Tipps von Euch

Was bleibt als mögliche Ursache?
- Kann durch den oxydierten Pin (blaues Kabel) etwas "geschossen" worden sein
- Hallgeber
- Zündspule
- Steuergerät
- Was mechanisches? (Steuerkette mit 31000Km?)
Danke schonmal im Voraus für euer Feedback....


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