Kipphebelachsen Bohrungen

bayernlusche

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25. Sep. 2014
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489
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Niedersachsen
Rüste den Ventiltrieb meiner /5er auf letzte Version um.
Die Austrittsöffnungen/Schmierung der Kipphebelachsen sind unterschiedlich groß.
Gehe ich recht in der Annahme, dass die Achse mit der größeren Bohrung am Auslassventil montiert wird?
 
Die Bohrung im Motorgehäuse ist unverändert (R75/5).
Soweit ich weiss benötigen die Nadellager geringeren Druck als die original Gleitlager.
Sollte das etwa nach den Umbau ein ernsthaftes Problem darstellen?
 
Wenn deine Kurbelwellen - und Pleullagerung in Ordnung ist, nein.
In einem gesunden 2V-Motor gehen bei Nenndrehzahl ca. 2/3 des Öls vorne zum Überdruckventil raus...
 
Die Bohrung im Motorgehäuse ist unverändert (R75/5).
Soweit ich weiss benötigen die Nadellager geringeren Druck als die original Gleitlager.
Sollte das etwa nach den Umbau ein ernsthaftes Problem darstellen?

Hallo,

die Probleme gab es als besonders Schlaue bei der /5 die Kipphebel von der R90S eingebaut hatten. Von Gleitlager auf Nadellager wurde die "Drosselstrecke" im Motorgehäuse auf 2,5mm herabgesetzt.

Gruß
Walter
 
Nur leider limitiert diese Bohrung den Ölfluss zu den Kipphebeln gar nicht ;)

Das Fördervolumen ist durch die Planfläche an der Kurbelwelle vorgegeben, die Ölbohrungen sind mehr als ausreichend.
Das sieht man spätestens, wenn man mal den Motor ohne Ventildeckel laufen lässt, da ist der pulsierende Ölstrom erkennbar.
 
Nur leider limitiert diese Bohrung den Ölfluss zu den Kipphebeln gar nicht ;)

Das Fördervolumen ist durch die Planfläche an der Kurbelwelle vorgegeben, die Ölbohrungen sind mehr als ausreichend.
Das sieht man spätestens, wenn man mal den Motor ohne Ventildeckel laufen lässt, da ist der pulsierende Ölstrom erkennbar.

Hallo,

das gilt nur für die alten KW Lager. Die neuen geschlitzten Lager fördern die Ölfluß ständig.

Gruß
Walter
 
Nope, die Bohrungen für die Ölkanäle der Kipphebel in der Lagerschale liegen exzentrisch, nämlich 6mm nach vorne versetzt.
Durch den Schmierkeil ist da nahezu kein Ölfluss, selbst wenn die Mittelnut des Lagers unter Druck steht.

Mittig vernutet waren die alten Lagerschalen auch.
 
Hallo Joachim,

lass dich nicht verrückt machen wegen ein paar Zehntel Millimeter im Durchmesser. Die Nadellager bekommen auf jeden Fall genug Öl um optimal geschmiert zu werden. Auf deinem Bild sieht es so aus das die linke Bohrung grösser ist. Hast du das nachgeprüft, oder nur so nach Auge? Die Bolzen mit der diagonalen Bohrung haben 3,4mm. Das kannst du ganz leicht nachprüfen mit 3 Bohrern von 3,3 - 3,5mm. Der 3,3er klappert, der 3,4er passt schmatzend, der 3,5er klemmt. (Mit dem Schaft prüfen, nicht mit der Spitze ;-) Der Ausgang der Bohrung ist sehr Unterschiedlich, das kann auch täuschen. Aber selbst wenn es einen Unterschied geben sollte (was ich noch nicht erlebt habe, und mir nur durch Serienstreuung erklären kann) das macht nix.

Gruss Peter
 
Danke für die Infos.
Die Ölversorgung ist sichergestellt. War mit den Einteiligen von M-Israel kein Problem. Habe die Ausführung/Zylinderkopf ohne Ständerhülse+O-Ring(Bj´73)
Meine Nerven danken es jetzt schon. :] Das original Geklapper war nicht zu ertragen!
 
Den Nadellagern reicht theoretisch ein paar Tropfen Öl pro Minute...eine konstante Druckschmierung ist nicht erforderlich.
 
Hallo,

die alten ETK habe ich nochmal gewälzt. In dem von ETK1973 bin ich nun fündig geworden, nur ist es nicht ganz befriedigend. Die Modelle /5 und die R60/6 hatten ein Motorgehäuse, die Motoren R75/6- R90S ein anderes Gehäuse. Dann gibt es noch Sonderformen bei der R75/5. Damit kann man nicht nachvollziehen wie die Bohrungen ursprünglich waren. Der der es wüste, ist leider letztes Jahr verstorben.
Die alten Gehäuse ab 1969 hatten eine Schwachstelle vorn zwischen KW und NW Bohrung. Dort trat ein Riß auf und wurde von BMW ersetzt.

Gruß
Walter
 
Problem- Öl im Zylinder!
Nach dem Umbau wird der Zylinderkopf mit sehr viel mehr Öl als vorher versorgt. Offensichtlich gelangt nun aber Öl über den Ventilschaft vom Einlassventil in den Brennraum wie ich leider erfahren konnte.
Übermäßiges Spiel/Ventilschaft ist mir nicht aufgefallen.
"Baden" bei den späteren Motoren die Ventile auch im Öl? Lässt sich das Problem daher mit neuer Ventilführung abstellen?
 
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