Köpfe sind runter

o.technikus

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11. Okt. 2015
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Nordheide
Hallöchen....

die Frage...einstellen und fahren, oder ...runter und prüfen...hat sich bei meiner CS erledigt.
Zur Erinnerung...bei Inspektion 0 Ventilspiel bei angeblich vor 10000km überholten Köpfen. Letzte Info des Vor-Vorbesitzers...nicht auf bleifrei umgerüstet, müssen mit additiv gefahren werden.
Ventilspiel verringert sich beim Setzen der Dichtungen nach der Überholung oder durch Einlaufen der Ventile / Sitze...also besser doch Köpfe runter und prüfen.

Ergebnis:

- Sitzbreiten recht unterschiedlich, bis zu 2mm. Viel Ölkohle, auch am Einlass-Ventil!

- Das Kippspiel der Ventile in den Führungen habe ich mit ca. 0,14 bzw. 0,12 mm ca. 8mm über den Führungen am Schaft gemessen.

- Ventilschaft Durchmesser Auslassventil 7,94 - 7,95 (noch im unteren Toleranzbereich der Neuteile).

- Federlänge 45mm (laut Handbuch 43,5mm)

sicher ist da etwas gemacht und getauscht worden, aber ggf. nicht genug.

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Mahlzeit,

wenn Du mir die Köpfe schickst, kann ich die Führungen mit geschliffenen Dornen in 5/100-Schritten nachmessen.
 
Nicht mehr taufrisch, aber kannst du lassen. Da habe ich schon weitaus Schlimmeres gesehen und zwar nicht nur bei 2-Ventiler BMWs, sondern auch vielen anderen Motorradmarken und Autos.
Viele Gruesse
Frank
 
Machen lassen. Dann hast du Ruhe. Dass es woanders schon mal schlechtere Köpfe gab ist richtig.
Das macht deine aber nicht besser.
 
Auch ich würde sagen: Tonne auf, Ventile, Führungen, Sitzringe,
Federn rein, Tonne zu.

Weil die Ventile schon Kantenbildung im Sitzbereich haben und
die Schäfte kurz vor dem Ende sind. Am Tragbild der Sitzringe
kann man gut sehen, dass die Ventile nicht sauber aufliegen,
wahrscheinlich wegen des zu großen Spiels der Ventilschäfte
in den Führungen. Die Federn haben sich schon deutlich gesetzt.


Kann man natürlich auch wieder so zusammenbasteln, läuft
bestimmt (noch) ... ;)

Bin gespannt, wie das Abstimmungsergebnis ausfällt!
 
Hi,

bei nicht-bleifreien Köpfen macht man normalerweise entweder nix, d. h. man vertraut auf das auf den Sitzringen angelagerte Blei, verwendet ev. ein Additiv und kontrolliert in relativ kurzen Intervallen das Ventilspiel. Oder man läßt die Köpfe überholen mit bleifreien Sitzen. Überholen wie geschehen, aber mit den alten, 'weichen' Sitzen, scheint mir wenig sinnvoll, denn dabei wurden ja das vorher angesammelte Blei auf den originalen Ringen entfernt durch Nachfräsen oder den Einbau 'blanker', weicher Ringe.

Kann ich mir nur damit erklären, daß der Instandsetzer keine Werkzeuge zur Bearbeitung der neuen, härteren Sitzringe hatte.

Was tun? Die bessere Lösung ist sicher der Umbau auf bleifreie Sitzringe. Wenn die Kohle knapp ist, könnte man auch einfach alles wieder zusammenstecken, und dann immer schön messen. Kommt auch auf die Jahresfahrleistung an.
 
So liebe ich es....tolle Antworten...alles richtig und hilfreich.

jawoll...sie lief damit wie ein Kätzchen und würde sicher auch weiter laufen

aber...ich schraube gerne und liebe doch die Gewissheit alles so gut wie möglich gemacht zu haben...bin schon mal in der Nacht aufgestanden und habe ein Getriebe noch mal auf gemacht, weil ich nicht sicher war ob die Phase eines Ringes richtig eingebaut war...so ein Kerl kann nicht ruhig mit Kompromissen leben...sorry.

Also...alles neu macht der Mai...und die nächste Saison kann ohne Sorge kommen.

Bis denne

Volker
 
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