LKL flackert ab 4500min-1

buntmetaller

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20. Jan. 2014
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399
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Wulften
Hallo,

nachdem Ritschies Lima wieder funktioniert heischt meine jetzt um Aufmerksamkeit....
Bei normaler Trödel-Fahrweise keine Auffälligkeiten. Aber kürzlich mit Sozia, bergauf, flackerte die LKL. Liegt natürlich nicht an der Sozia und nicht am Berg. Bei Drehzahlen oberhalb 4000min-1 fängt die LKL an zu flackern und der Scheinwerfer wird dunkler. Ab etwa 5000min-1 geht der Scheinwerfer ganz aus....:nixw:
Gemäß FAQ Lima Rotor, Diodenplatte, Stator und Kohlen gemessen. Ohne Befund. Juhu, also alle gammeligen Kontakte gereinigt und mit Kontaktspray versehen. Probefahrt.
Problem besteht weiter.
Regler der ZweitGS eingebaut. Probefahrt.
Problem besteht weiter.
Laut FAQ Lima, S.8 könnte es sich um einen Kabelbruch im Rotor handeln, der nur bei Fliehkrafteinwirkung auftritt. Okay, klingt plausibel. Rotor ist bestellt.
Nun bin ich als gelernter (Fein)Mechaniker ja prinzipiell nicht so der Elektronenversteher. Warum wird der Scheinwerfer dunkel und geht sogar ganz aus? Kommt da nix von der Batterie?
Die Kohlen sind etwa halb runter. Auffällig finde ich aber, dass beide Kohlen auf den zugewandten Seiten regelrecht ausgewaschen aussehen. Da wirken doch keine mechanischen Kräfte? Kann es zu Funkenbildung und -Errosion kommen? Neue Kohlen sind auch bestellt....
Schönen Gruß vom Harzrand,
Jürgen
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Jürgen,
velleicht solltest Du mal nachmessen, ob der Rotor keinen Schlag an den Schleifringen hat. Wenn die Kohlen den Schleifringen folgen sollen, ist irgenwann bei einer Drehzahl Schluss.
 
Hi

wenn dein Scheinwerfer ausgeht, sollte das m.E. nichts mit der LiMa zu tun haben. Es gibt ja noch die Batterie, die weiter Strom liefern kann.

Sind denn auch andere Verbraucher betroffen? Die Zündung scheint ja weiter zu funktionieren, aber wie siehts mit Blinkern... aus? Ich würde jedenfalls mal Richtung Kontaktproblem weiter suchen.

Grüße+Erfolg
Roland
 
Hi

wenn dein Scheinwerfer ausgeht, sollte das m.E. nichts mit der LiMa zu tun haben. Es gibt ja noch die Batterie, die weiter Strom liefern kann.

Sind denn auch andere Verbraucher betroffen? Die Zündung scheint ja weiter zu funktionieren, aber wie siehts mit Blinkern... aus? Ich würde jedenfalls mal Richtung Kontaktproblem weiter suchen.

Grüße+Erfolg
Roland

...wenn sie denn weiter geladen wird. Wenn sie das nicht wird, geht das Licht aus...und dann der Motor, und das liegt an der LiMa. Weitersuchen.
 
lädt die Lima nicht mehr, geht davon das Licht nicht aus. Und läuft der Motor mit verloschenem Licht weiter, ist offensichtlich genügend Saft aus Lima und/oder Batterie im System. Meine erste Suche würde deshalb rund um das Zündschloss beginnen. Die Lima jedenfalls wäre erstmal völlig unverdächtig.

Gruß Gerd
 
Hallo,

nachdem Ritschies Lima wieder funktioniert heischt meine jetzt um Aufmerksamkeit....
Bei normaler Trödel-Fahrweise keine Auffälligkeiten. Aber kürzlich mit Sozia, bergauf, flackerte die LKL. Liegt natürlich nicht an der Sozia und nicht am Berg. Bei Drehzahlen oberhalb 4000min-1 fängt die LKL an zu flackern und der Scheinwerfer wird dunkler. Ab etwa 5000min-1 geht der Scheinwerfer ganz aus....:nixw:
Gemäß FAQ Lima Rotor, Diodenplatte, Stator und Kohlen gemessen. Ohne Befund. Juhu, also alle gammeligen Kontakte gereinigt und mit Kontaktspray versehen. Probefahrt.
Problem besteht weiter.
Regler der ZweitGS eingebaut. Probefahrt.
Problem besteht weiter.
Laut FAQ Lima, S.8 könnte es sich um einen Kabelbruch im Rotor handeln, der nur bei Fliehkrafteinwirkung auftritt. Okay, klingt plausibel. Rotor ist bestellt.
Nun bin ich als gelernter (Fein)Mechaniker ja prinzipiell nicht so der Elektronenversteher. Warum wird der Scheinwerfer dunkel und geht sogar ganz aus? Kommt da nix von der Batterie?
Die Kohlen sind etwa halb runter. Auffällig finde ich aber, dass beide Kohlen auf den zugewandten Seiten regelrecht ausgewaschen aussehen. Da wirken doch keine mechanischen Kräfte? Kann es zu Funkenbildung und -Errosion kommen? Neue Kohlen sind auch bestellt....
Schönen Gruß vom Harzrand,
Jürgen

lädt die Lima nicht mehr, geht davon das Licht nicht aus. Und läuft der Motor mit verloschenem Licht weiter, ist offensichtlich genügend Saft aus Lima und/oder Batterie im System. Meine erste Suche würde deshalb rund um das Zündschloss beginnen. Die Lima jedenfalls wäre erstmal völlig unverdächtig.

Gruß Gerd

Wenn der Scheinwerfer dunkel wird und dann ganz aus geht, ist die Batterie leer, nicht das Zündschloss defekt.
 
Hallo Zusammen,

danke schon mal für die Anteilnahme. Kurzer Zwischenstand:
Die Batterie ist voll da, 12.6V, zieht kraftvoll durch. Habe heute mal die Diodenplatte der ZweitGS eingesetzt. Problem besteht weiter.....
Beim Probelauf ohne Abdeckung mal auf die Kohlen geachtet:
Bernhard könnte recht haben, die Kohlen bewegen sich fleissig auf und ab. Der Schleifring läuft nicht rund. Diese Bewegung der Kohlen könnte auch erklären, warum diese auf der flachen Seite so abgezehrt sind. War vielleicht bislang nicht aufgefallen da ich immer nur auf Leerlaufdüse gefahren bin........:lautlachen1:
Habe jetzt nicht den Rotor aus der schwatten GS eingestzt, da Sevenstone die Lieferung des neuen Rotors für morgen angekündigt hat.
Nach Einbau werde ich berichten....

PS: @ffritzle: wie stelle ich denn den richtigen Anpressdruck fest?

Schönen Gruß vom Harzrand,
Jürgen
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin Jürgen, hattest du denn die Batterie zwischendurch mal geladen?
Ich finde das gedimmte Licht in den oberen Bereichen etwas seltsam, ob es vielleicht auch eine Fehlerkombination ist..?

Unter diesem Gesichtspunkt würde ich, zusätzlich zum Rotor, noch ein Kabelproblem im Bereich des Scheinwerfers/Zündschloss vermuten, evtl. was aufgescheuert, Kurzschlussbildung, Wackler...?(

Grüße und viel Erfolg...

-Hendrik


PS: Schraubersession statt Fläming-Tour..?
 
Hallo Jürgen,
wenn die Federn es schaffen, dass die Kohlen bis über 4000/min auf den schlagbehafteten Schleifringen bleiben, dann haben die genug Anpressdruck.
Was DEin Licht angeht, da dürfte noch ein zweiter Fehler vorliegen.
 
Hallo Bernhard,

ja, ich hatte die Federn noch nicht draussen, gebrochen sind sie auch nicht. Müsste also egtl. die korrekte Andruckkraft wirken. Kann mich auch nicht erinnern, die Kohlen schon mal ausgelötet zu haben, also wären neue garnicht mal so schlecht nach 120tkm....
Die Schleifringe weisen übrigens keine gleichmäßigen Schleifspuren auf wie bei der 2.GS, sondern regelrechte "Hoppelspuren". Mache heut Abend mal´n Bildchen davon....

Hallo Hendrik,

neinnein,.... Ich will Fläming-Tour.....:---)
Schrauben können wir später...

Schönen Gruß vom Harzrand,
Jürgen
 
Hi

Natürlich ist der Rotor erstmal immer im Verdacht.
Aber wie auch schon einige andere geschrieben haben vermute ich den Kupferwurm tatsächlich woanders: Kabelbaum oder Zündschloss
Warum:
Wenn der Scheinwerfer dunkler wird, flakert oder gar ausgeht obwohl der Motor weiterläuft heßt das, das Strom im Bordnetz ist, ohne das davon was im vorderen Bereich ankommt. Und da der Scheinwerfer nicht auf die Stromversorgung von der Lichtmaschine angewiesen ist, sondern auch von der Batterie gespeist werden kann, muss etwas an der Verkabelung oder den beiteiligten Schaltern nicht stimmen.
Nur so meine Meinung.


mfg GS_man
 
Hi

Natürlich ist der Rotor erstmal immer im Verdacht.
Aber wie auch schon einige andere geschrieben haben vermute ich den Kupferwurm tatsächlich woanders: Kabelbaum oder Zündschloss
Warum:
Wenn der Scheinwerfer dunkler wird, flakert oder gar ausgeht obwohl der Motor weiterläuft heßt das, das Strom im Bordnetz ist, ohne das davon was im vorderen Bereich ankommt. Und da der Scheinwerfer nicht auf die Stromversorgung von der Lichtmaschine angewiesen ist, sondern auch von der Batterie gespeist werden kann, muss etwas an der Verkabelung oder den beiteiligten Schaltern nicht stimmen.
Nur so meine Meinung.


mfg GS_man

Dann wird der Scheinwerfer aber nicht langsam dunkler und geht dann ganz aus...eine Dimmer-Timerfunktion müsste in dem Zusammenhang neu erfunden werden.
 
Vielleicht ein Übergangswiderstand(/korrodierter Stecker) der immer grösser wird....
Aber dann wirds bestimmt auch irgendwo warm und kann zur Fehlersuche beitragen.
Viel Erfolg
Nico
 
Hi

Dass mit dem langsam dunkler hab ich auch nicht finden können. Also muss auch kein Dimmer eingebaut sein.
Aber ich bin mir sicher, dass wenn so wenig Spannung im Bordnetz ist, dass der Scheinwerfer nicht mal mehr schwach leuchtet, die Zündung schon lange vorher aufgehört hat zu funktionieren.
Ich behaupte dass ein H4 Stift mit 6 Volt immer noch sichtbar leuchtet, aber die elektronische Zündung mit 6 Volt keinen Zündfunken mehr produziert.


mfg GS_man
 
Noch ein bischen Senf von mir:
Wenn es eine Paralever ab 91 ist, könnte auch das Entlastungsrelais im Spiel sein. Mögliches Szenario: Duch die Vibrationen bei den oben genannten Drehzahlen "spinnt" bzw. flattert das Relais. An dem Relais hängen unter anderem LKL und Licht. Kurzer Test: Huprelais und Entlastungsrelais tauschen (beide Relais liegen nah beieinander).

Hans
 
Hallo zusammen,

also das Nachlassen des Scheinwerfers steht in direkter Wechselwirkung mit der LKL. Fängt die LKL an zu flackern wird auch der Scheinwerfer dunkler. Sobald die LKL komplett leuchtet ist der Scheinwerfer aus....
Motor läuft unbeirrt weiter und die Batterie ist wie gesagt auch voll da....

Hoffentlich ist bald Feierabend das ich weiterschrauben kann....mmmm

Schönen Gruß vom Harzrand,
Jürgen
 
Hallo zusammen,

also das Nachlassen des Scheinwerfers steht in direkter Wechselwirkung mit der LKL. Fängt die LKL an zu flackern wird auch der Scheinwerfer dunkler. Sobald die LKL komplett leuchtet ist der Scheinwerfer aus....
Motor läuft unbeirrt weiter und die Batterie ist wie gesagt auch voll da....

Hoffentlich ist bald Feierabend das ich weiterschrauben kann....mmmm

Schönen Gruß vom Harzrand,
Jürgen

Probier meinen Tipp mit dem Relais mal aus: 2 Minuten Arbeit


Hans
 
Noch ein bischen Senf von mir:
Wenn es eine Paralever ab 91 ist, könnte auch das Entlastungsrelais im Spiel sein. Mögliches Szenario: Duch die Vibrationen bei den oben genannten Drehzahlen "spinnt" bzw. flattert das Relais. An dem Relais hängen unter anderem LKL und Licht. Kurzer Test: Huprelais und Entlastungsrelais tauschen (beide Relais liegen nah beieinander).

Hans

Oh, Hans, Licht am Ende des Tunnels.....!
Ja ist eine 91er Para. Das werde ich nachher gleich mal ausprobieren!!!!
Jetzt warte ich noch unruhiger auf den Feierabend....mmmm

Schönen Gruß vom Harzrand,
Jürgen
 
Jaja...diese Arbeiterei hindert einen völlig an der freien Entfaltung. Ich mache jetzt gleich mal lieber Feierabend:D

Das mit dem Relais hört sich gut an..Dann müssten aber theoretisch auch alle anderen Lichter mitflackern..Probieren geht über studieren.

Über den Fläming sprechen wir Sonntag nochmal..da haben wir ja genug Zeit....

Viele Grüße, Hendrik
 
[...]
Das mit dem Relais hört sich gut an..Dann müssten aber theoretisch auch alle anderen Lichter mitflackern..Probieren geht über studieren.
[...]

Hi,
nö, die Wege des Stromes können unergründlich sein. Hier könnte der Effekt wie folgt passieren: Relais schaltet wg. der Vibrationen ab. Dadurch ist die Spannungsversorgung abgeschnitten. Nun kommst die LiMa ins Spiel, die über die Hilfsdioden am Anschluss D+ eine Spannung "am Ende" der LKL anliegen hat. Nun sucht sich der Strom "rückwärts" über die LKL einen neuen Massepunkt. Das könnte die Scheinwerferlampe ein. Da der Innenwiderstand der LKL höher ist als der des Scheinwerferns, "leuchtet" die LKL, aber der Scheinwerfer bleibt Dunkel, obwohl ein Strom durchfliesst.

Fazit: Ausser der LKL dürfte alles andere dunkel bleiben.

Hans

ps.: Kann man testen: Tritt der Effekt ein und man macht das Licht aus, sollte auch die LKL ausgehen. Richtig spannend.

pps: Trotz leuchtender LKL wird die Batterie geladen ...

ppps: Sollte sich das als Richtig erweisen, kommt das in die FAQ
 
Zuletzt bearbeitet:
Strome und ihre Wegen sind durchaus gut zu erklären.
Kirchhoff Gesetz, Theorema von Tevenin uä.

In der Praxis ist austauschen von verdächtige Teile zu empfehlen.
Schneller Erfolg.
 
Strome und ihre Wegen sind durchaus gut zu erklären.
Kirchhoff Gesetz, Theorema von Tevenin uä.

In der Praxis ist austauschen von verdächtige Teile zu empfehlen.
Schneller Erfolg.

Wenn du sie denn kennst: JA. Aber auf das Entlastungsrelais bzw. Lichtrelais würde ich so auf Anhieb nicht kommen.

Gruss Hans
 
Hallo zusammen,

das ersehnte Paket aus Wendlingen ist leider erst heute eingetroffen. Also vor dem Einbau des neuen Rotors erstmal Hans These zur abschaltbaren LKL geprüft. Funktioniert! Fängt die LKL an zu leuchten kann ich diese mit dem Lichtschalter ausschalten :applaus: Ferner habe ich die Relais getauscht > LKL flackert deutlich später, ca.6000min-1, Blinker leuchtet nur 1mal
Zur Lage:
- Radialschlag der Schleifringe des alten Rotors gemessen: 0,22mm > Austausch schien gerechtfertigt, also > neuen Rotor montiert (Schlag 0,05mm)
- neue Kohlen verbaut
- Relais aus 2.GS (unauffällig) eingebaut
>Probefahrt > Problem besteht weiter, LKL flackert, Scheinwerfer dunkel.
Mist
- Stator aus 2.GS eingebaut
>Keine Besserung
Ich bin so müde.....
Jetzt sind Regler, Diodenplatte, Relais und Stator aus der i.O. 2.GS verbaut sowie ein neuer Rotor und neue Kohlen. Der Motor läuft prima, die Batterie wird anscheinend geladen, LKL leuchtet und der Scheinwerfer wird dunkel und geht aus. Supi.....
Dann bleiben jetzt wohl "nur noch" Kabelbaum und Steckverbindungen? Oder gibt es noch eine weitere Abhängigkeit von Scheinwerfer und LKL?

Schönen Gruß vom Harzrand,
Jürgen
 
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