Merkwürdiges Motorverhalten

Nolimits

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17. Apr. 2016
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Ingolstadt
Hallo Zusammen,
an meiner '88er R100RT (Mono) habe ich folgende Symptome:
Sie springt super an - immer -, beim ersten rödeln ist sie schon da - auch ohne Choke (allerdings muss ich dann natürlich am Gas bleiben, damit sie nicht abstirbt). Leerlaufdrehzahl befindet sich zwischen 900&1100 Umdrehungen.

Erstes Problem:
Allerdings habe ich in so ziemlich jedem Gang zwischen 1500 und 2500 1/min ein sehr starkes ruckeln, das ich nicht ganz weg kriege. Danach läuft sie butterweich und nimmt das Gas sehr gerne an.
Ich habe den Vergaser ultraschallgereinigt, neue Dichtungen eingebaut und Gemisch auf Grundeinstellung gestellt - allerdings bekomme ich die Synchronisation nicht 100% hin - das ist mir bewusst, da muss ich nochmal zum 30. mal ran.
Frage dazu:
Hängt das mit der Vergasereinstellung/-synchronisation zusammen oder woran kann das liegen?

Zweites Problem:
Ansonsten läuft sie konstant und hält auch die Leerlaufdrehzahl, außer ich fahre längere Zeit z.B. Landstraße. Sie also (sehr) warm ist.
Danach - sobald ich an eine Ampel komme - sinkt die Leerlaufdrehzahl auf 400-500 1/min und verbleibt dort. Oft stirbt die Maschine an diesem Punkt auch ab, wenn ich nicht etwas Gas gebe oder den Choke(Drehzahl mit Choke in diesem Zustand bei 1100-1200) ziehe.
Als ich die Zündung überprüft und eingestellt habe, ist mir aufgefallen, dass die Markierung des Zündzeitpunktes "springt".
Das WHB sagt in diesem Fall, dass die Fliehkraftregler in der Zündbox defekt sind und ich diese tauschen muss.

Ich habe die Vermutung bzw. mir im Forum angelesen, dass der Hallgeber + Fliehkraftversteller hinüber sind, kann das sein? Möchte ungerne einen Kauf-&Tauschmarathon starten :-) Brauche ich eine neue Zündbox oder wo sonst könnte der Fehler liegen?

Drittes Problem:

Desweiteren habe ich Probleme mit der Ladespannung. Im Leerlauf (~1000 1/min) leuchtet die Generatorlampe - egal ob frisch gestartet oder ich an der Ampel stehe. Erst ab ~1200 - ~1300 1/min erlischt die Lampe, allerdings geht die Anzeige der Ladespannung nur in den seltensten Fällen über 12V! Auch bei einer Hohen Drehzahl & längerer Fahrt ändert sich kaum die Ladespannung.

Ich habe hierzu schon ein paar Anleitungen im Forum gesehen, mit der z.b. über eine Diode die Ladespannung erhöht wird - aber es muss ja irgendwo der Fehler liegen, warum ich meine Batterie nicht geladen bekomme (Kurzstrecke jetzt mal ausgenommen).

Was kann das sein?


Ich hoffe meine Formulierungen sind nicht allzu verwirrend, wenn doch bitte Nachfragen :pfeif:


Vielen Dank fürs Lesen meines Romans und vielen Dank schonmal für die Hilfe! :-)

Grüße Eugen
 
Moin Eugen
was den ZZP bzw. die Markierung angeht kann das natürlich am Hallgeber bzw. dessen Fliehkraft liegen.

Falls du möchtest, kann ich dir einen zum Testen schicken und du siehst direkt den Unterschied. Kostet dich das Porto des Paketes.
 
Hallo Eugen,

das Verhalten der Ladekontrollleuchte ist normal so. Die Ladespannung hast du vermutlich an dem Einbauinsturment abgelesen, das sagt relativ wenig aus. Miss mal mit einem genauen Instrument direkt an den Batteriepolen da wirst du vermutlich beruhigendere Werte ablesen.

Vergasereinstellung ist bei den Kühen ein weites Feld, es macht aber erst Sinn da dran zu gehen wenn die Zündung hundertprozentig funktioniert.

Servus

Thomas
 
Hallo Eugen,

das Verhalten der Ladekontrollleuchte ist normal so. Die Ladespannung hast du vermutlich an dem Einbauinsturment abgelesen, das sagt relativ wenig aus. Miss mal mit einem genauen Instrument direkt an den Batteriepolen da wirst du vermutlich beruhigendere Werte ablesen.

Vergasereinstellung ist bei den Kühen ein weites Feld, es macht aber erst Sinn da dran zu gehen wenn die Zündung hundertprozentig funktioniert.

Servus

Thomas

Hallo Thomas,
danke, das werde ich sobald wie möglich testen.
 
[...]
allerdings bekomme ich die Synchronisation nicht 100% hin - das ist mir bewusst, da muss ich nochmal zum 30. mal ran.
[...]

Kontrollier mal die Vergaserstutzen auf Dichtheit/Sitz (LINK)

Drittes Problem:

Desweiteren habe ich Probleme mit der Ladespannung. Im Leerlauf (~1000 1/min) leuchtet die Generatorlampe - egal ob frisch gestartet oder ich an der Ampel stehe. Erst ab ~1200 - ~1300 1/min erlischt die Lampe, allerdings geht die Anzeige der Ladespannung nur in den seltensten Fällen über 12V! Auch bei einer Hohen Drehzahl & längerer Fahrt ändert sich kaum die Ladespannung.

Ich habe hierzu schon ein paar Anleitungen im Forum gesehen, mit der z.b. über eine Diode die Ladespannung erhöht wird - aber es muss ja irgendwo der Fehler liegen, warum ich meine Batterie nicht geladen bekomme (Kurzstrecke jetzt mal ausgenommen).

Was kann das sein?


Ich hoffe meine Formulierungen sind nicht allzu verwirrend, wenn doch bitte Nachfragen :pfeif:


Vielen Dank fürs Lesen meines Romans und vielen Dank schonmal für die Hilfe! :-)

Grüße Eugen

Zu den magischen Elementen der LiMa: Mit der Diode erhöhst du zwar die Ladespannung ähnlich dem Behördenregler, aber a) kann die erhöhte Spannung deiner Batterie schaden (dazu mehr im Datenplatt der Batterie) und b) geht die LKL dennoch nicht im unteren Drehzahlbereich aus, da die Diode bzw. der Behördenregler erst ab ca. 3.500 1/min wirkt.

Frage: Welches Motorrad/Baujahr und somit welche LiMa?

Ansonsten gibt es zum prüfen folgende Doku:




Nimm dir mal den Plan Seite 5 und 6 aus "Messungen an der LiMa", um den Fehler einzugrenzen und melde mal hier die Ergebnisse.

Hans
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine 90S kommt - mit dem eingebauten Instrument gemessen - auchkaum über 12V - es sei denn, das Motorrad hat eine Weile gestanden, dann liegen mal 12,5V an, nach 30km Fahrt bin ich aber wieder bei 12V.

Ich hatte aber noch nie ein Problem mit der Batterieladung, der Starter wird immer kräftig durchgedreht, ich fahre immer mit Licht, ergo muss die LiMa liefern, da ich nie mit Netzstrom nachlade.

Ich stimme zu, daß Messen mit einen ordentlichen Instrument direkt an der Batterie der richtige Weg ist; bislang war ich zu faul dazu.

Trotzdem ist das Instrument nicht nutzlos im Cockpit: ich kann Veränderungen von diesem Soll-Zustand sehr leicht erkennen. Insofern sage ich mal: weitermachen!
 
Hallo nochmal,
Vergaserdichtheit werde ich überprüfen.
Die Messungen an der Lima hatte ich für das kommende Wochenende geplant. Steht also schon auf der To-Do-Liste!
Um auf deine Frage zurückzukommen, Hans: Das Motorrad ist Baujahr 1988 und es ist eine R100RT Mono.
Limaaufschrift müsste ich erst nachschauen.
Wobei mich die Ladelampe nervt - bei einem Freund geht sie sofort aus, sobald die Maschine läuft. Bei mir leuchtet sie immer wieder auf, auch, wenn ich z.b. an der Ampel stehe oder Gas loslasse und Kupplung ziehe...:nixw:

Jetzt bekomme ich von Achim erst mal eine Zündbox zum Testen, dann sehen wir weiter %hipp%
 
Hallo Eugen,

wenn Deine Q wirklich immer ohne Choke anspringt, also auch bei wirklich kalten Motor, ist sie im Standgas zu fett. Das erklärt nahezu sämtliche vor Dir in diesem Zusammenhang beschriebenen Symptome.

Die Grundeinstellung der Gemischregulier- und Drosselklappenanschlagsschrauben laut BDA/WHB dient lediglich dazu, dass der Motor immer anspringt, d.h. dass er zwecks Feinjustage in Betrieb zu nehmen ist. Wie das Standgas exakt einzustellen ist, steht ebenfalls in BDA und WHB.

Beste Grüße, Uwe
 
Hallo Uwe,
das denke ich zwar auch, aber auch wenn ich sie nur minimalst wieder reindrehe (unter 1/8 Umdrehungen) läuft sie merklich schlechter. Leider. Auch die Zündkerzen zeigen verschiedene Färbungen aber besser hab ich es bisher nicht hinbekommen.
Ich probiere demnächst eine gescheite Zündung von Achim aus und dann gehe ich das Thema Vergaser noch einmal an. A%! Vorher macht es keinen Sinn da rum zu schrauben. Und ich habe mich gewundert, wieso ich es nicht hinkriege :nixw:
 
Du schreibst "Ich habe den Vergaser ultraschallgereinigt."
Ich hoffe, nicht nur den, sondern beide.
Je nach verwendetem US-Gerät und Reiniger kann das Ergebnis durchaus unbefriedigend sein, weil Verschmutzungen in den feinen Bohrungen des Leerlaufsystems verbleiben. Dann kannst du an den Schrauben drehen bis du schwarz wirst, ohne dass es befriedigende Ergebnisse gibt.
 
Hallo Eugen,

hinsichtlich der Ladekontrollleuchte prüfe mal wie weit die Kohlen runter sind.
Hatte mal ähnliche Symthome bei verbrauchten Schleifkontakten.

BTW: Bitte nochmal genau nachsehen, ob es wirklich die LKL ist oder evtl. eine Verwechslung mit der der Öldrucklampe vorliegt. Ist auch schon manchem Profi passiert....... :pfeif:
 
Und was das Voltmeter angeht: Die sind im Originalzustand an eine Leitung angeschlossen, die viele Verbraucher versorgt, somit einen hohen Spannungsfall aufweist. Um hier echte Rückschlüsse (genaues Instrument vorausgesetzt) zu bekommen, müsste das Instrument direkt an die Batterie angeklemmt werden, evtl. mit Trennrelais.
 
Hallo Michael,
natürlich beide :D
Ich habe mir hierfür ein US-Gerät gekauft mit einem speziellen Vergaserreiniger und lange genug surren lassen. Aber ich schaue mir das nochmal ausgebaut an und checke die Düsen im Vergasergehäuse selber.
Für den Herbst habe ich sowieso geplant alle Düsen zu ersetzen. Hoffentlich muss ich das nicht vorziehen :-)

Hallo Hobbel,
jetzt wo du es sagst... Ich habe einen Tacho der in Meilen anzeigt (und klein darunter in km/h) und da sind höchstwahrscheinlich die Lampen vertauscht. Sie war angeblich bei der Englischen Krone eingesetzt worden. Wenn man zum Beispiel den Neutralen Gang einlegt, brennt die Öllampe :pfeif: Es wird also nicht sehr abwegig sein, dass auch die LKL vertauscht ist...

Zu meiner Verteidigung: Ich habe die Maschine vor zwei Monaten gekauft, nachdem sie 8 Jahre lang gestanden ist und danach wohl nur soweit wieder erweckt wurde, dass sie startet. Das habe ich leider erst sehr spät erfahren. Naja jetzt versuche ich sie eben technisch wieder in top Zustand zu bringen, man wird wohl noch ein paar mal blöde Fragen von mir lesen können, auch wenn ich viel in alten Beiträgen lese :pfeif:
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Eugen,
ein Punkt, das "springen" der Markierung beim Abblitzen ist m.M. nach nicht komplett abgehandelt worden. Ich kann mich an Tipp`s erinnern, die auf eine ausgelutschte Steuerkette und Ritzel hinwiesen. Damals wurde nichts zum Hallgeber/Fliehkraftversteller gesagt. Ich hoffe, dass noch ein Hinweis dazu von einem "gelernten" Spezialisten/Meister kommt.
Gruß Egon
 
Hallo Eugen,
ein Punkt, das "springen" der Markierung beim Abblitzen ist m.M. nach nicht komplett abgehandelt worden. Ich kann mich an Tipp`s erinnern, die auf eine ausgelutschte Steuerkette und Ritzel hinwiesen. Damals wurde nichts zum Hallgeber/Fliehkraftversteller gesagt. Ich hoffe, dass noch ein Hinweis dazu von einem "gelernten" Spezialisten/Meister kommt.
Gruß Egon

Steht eigentlich alles in der DB: LINK

Hans
 
Hallo,

wenn ich abblitze, dann nehme ich eine 2. Spannungsquelle und die Markierung springt weniger.

Gruß
Herbert
 
Hallo Uwe,

die Spannungsschwankungen durch Lima+Zündung können Einfluss auf den Triggerzeitpunkt des Strobbis haben, bei meinem funktionierts mit ext. Quelle z.B. Autobatterie besser.
billiges Strobbi?(

Gruß
Herbert
 
Hallo Hans,
vielen Dank für den Link, hätte dieses Thema sonst nicht gefunden. Leider könnte ich immer noch nicht definitiv sagen, welches Teil das "springen" verursacht, Hallgeber oder Kette. Das bedeutet: Vorgehen wie Eugen, erst Hallgeber ausleihen und testen. Springt Z/F weiter, Kette, Ritzel usw. tauschen.

Gruß Egon
 
Ich nutze für die Zündungseinstellung /Strobo eine 'defekte' Hawker Batterie (eine Zelle hat Zellenschluss). Das sind dann nur 11V Leerlaufspannung, für das Stroboskop aber völlig ausreichend. Das ganze habe ich montiert in einer kleine Bierkiste (für 6 Flaschen) und da drin liegt noch eine Fühlerlehre und ein Schraubendreher für den Vergaser.

Für die Leerlauflufteinstellung der vor /5 Vergaser liegt noch eine alte 9er Langnuss mit angelötetem Querstift drin, damit kann man die Kontermutter lösen, durch die Nuss mit dem Schraubendreher einstellen und für's festziehen wieder halten.

Wenn also einer kommt und sagt "da muss mal wieder Zündung und Vergaser eingestellt werden" dann nehme ich die olle (Holz-) Bierkiste und habe alles am Garagentor, was ich brauche, ohne große Sucherei. Kommt gar nicht so oft vor. Aber wenn, dann ist's halt einfach und cool :D.
 
Hallo Hans,
vielen Dank für den Link, hätte dieses Thema sonst nicht gefunden. Leider könnte ich immer noch nicht definitiv sagen, welches Teil das "springen" verursacht, Hallgeber oder Kette. Das bedeutet: Vorgehen wie Eugen, erst Hallgeber ausleihen und testen. Springt Z/F weiter, Kette, Ritzel usw. tauschen.

Gruß Egon

Hi,
das ich beides noch nicht selber erfahren durfte, kann ich es nicht besser beschreiben. Aus dem Bauch raus: Springt es regelmässig, wäre für mich der Kettenantrieb mit allen Teilen im Fokus, spring es eher schlagartig und nicht immer, wäre der Hallgeber (defekte Kunststoffbuchse) ein Aufmerksamkeit wert. Aber alles blanke Theorie.

Hans
 
Beim Hallgeber kommen einige Defekte in Frage die ein Springen der Markierung verursachen. Wobeidie verschlissenen Anschläge der Frühverstellung eher nicht dazu gehören. Die begrenzen nur den Weg nicht mehr ausreichend.
z.B.
Es kann der Sensor selbst einen an der Mütze haben ( elektronisch )
Der Sensor kann sich in der Vernietung gelockert haben
Die Geberglocke kann auf der Verstellwelle wackeln ( Taumelscheibe )

Ich hab´in den Hallis schon einiges gesehen, da gibt´s die dollsten Sachen.
 
Beim Hallgeber kommen einige Defekte in Frage die ein Springen der Markierung verursachen. Wobeidie verschlissenen Anschläge der Frühverstellung eher nicht dazu gehören. Die begrenzen nur den Weg nicht mehr ausreichend.
[...]

d.h. die abgenutzten Kunststoffteile laufen dennoch frei in den Führungen?

Hans
 
Hallo Hans
das kann, muss aber nicht immer so sein.
Wenn die Anschläge sich an der Anschlagseite nur abgenutzt haben ( in Ruhestellung wird die Verstellung nicht durch diese Hülsen begrenzt, deshalb verschleissen sie einseitig ), laufen sie frei weiter, begrenzen aber nicht mehr ausreichend. Oft sind sie aber ballig aufgegangen und erschweren so schon den freien Lauf. Dann wiederun gibt´s welche, die sich "Zerlegen".
Dann sind störende abstehende Teile im Weg und verhindern den freien Lauf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Zusammen,
ich melde mich nach längerer Zeit wieder, leider nicht mit sehr erfreulichen Nachrichten:

Was die Zündbox von Achim betrifft:
Durch die neue Zündbox springt die Markierung des Zündzeitpunktes nicht mehr, das habe ich dadurch in den Griff bekommen.
Im ersten Moment lief die Maschine um einiges besser, vor allem nachdem der Zündzeitpunkt richtig eingestellt wurde.

Allerdings haben sich meine Probleme bzgl dem viel zu niedrigen Standgas und absterben der Maschine bei eben diesem Standgas nicht erledigt.
Ich hatte hierzu nach Einbau der Zündbox natürlich die Vergaser neu eingestellt. Wie gesagt, im ersten Moment war das Fahrverhalten um einiges verbessert.

Dieses Wochenende bin ich nach Garmisch gefahren, zu den BMW Motorrad Days, allerdings hatte ich selbige Probleme wieder, nachdem die Maschine über die Autobahn bewegt wurde. Das Zündsteuergerät habe ich im Zuge des Zündboxtausches auch gewechselt. Also schließe ich eine defekte Zündung aus.

Ich denke, dass etwas mit den Vergasern nicht stimmen kann, da sie eine Veränderung der Leerlaufluftschraube gar nicht annehmen. Gasannahme ist (gefühlt) stark gedrosselt und auch die Leistung fehlt.
Ich konnte nicht schneller fahren als ca. 150km/h obwohl die R100RT laut Werksangabe auf 180km/h kommen soll.

Nach einem Tipp von einem Freund wird mein nächster Schritt sein, die Vergaser noch einmal zu öffnen und alle Bohrungen und Düsen mit Druckluft durchzupusten.
Obwohl ich die Vergaser ultraschallgereinigt habe, meinte mein Freund, dass es daran liegen kann, dass trotz dieser Reinigung Schmutzreste in den winzigen Düsen sich abgelagert haben. Desweiteren möchte ich beide Gaszüge erneuern, da diese nicht mehr die Besten sind.
Sollte das nicht funktionieren, denke ich darüber nach die Verbindungsstücke vom Vergaser, sowie alle Düsen zu erneuern.... ja, die Verzweiflung ist groß mmmm

Falls jemand noch weitere Problemlösungen parat hat, immer her damit, ich werde es testen! Irgendwie muss das Problem ja in den Griff zu kriegen sein!

Achso, weitere Symptome:

Nach längerer Fahrt auf der Autobahn:
- Standgas bei 500/min, Hierbei stirbt auch der Motor ständig ab (sogar wenn ich auf der Autobahn Kupplung gezogen habe und Gaswegnehme, stirbt der Motor ab)
- Drehzahl muss IMMER über 3000/min gehalten werden, also auch an der roten Ampel
- Im Bereich zwischen 1000 und 3000/min Zündaussetzer und Fehlzündungen -> Drehzahl spielt verrückt und kann das Motorrad zum Absterben bringen
- Gasannahme sehr sehr schlecht, kaum Veränderung der Gasannahme bei Drehzahlen über 3000
- Maximale Geschwindigkeit auf der Autobahn bei ca. 150km/h statt Werksangabe 180km/h
- Bei gleichbleibender Geschwindigkeit pendelt die Drehzahl um bis zu 400/min hoch und runter
- Bei warmem Motor springt sie sehr, sehr schlecht an
 
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