Ölwechsel in Hinterradschwinge

Wolfgang H.

GS-Fahrer
Seit
29. Juni 2008
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1.428
Ort
Berlin
Liebe Fachwelt,

vor 2 1/2 Jahren hatte ich an meiner R80 RT Monolever das vom Vorbesitzer meines Mopeds versaute Gewinde der Ölablassschraube des Kardans final geschlachtet. Darauf hin wurde mit einem Gewindeeinsatz repariert und gut wars.

Am Samstag habe ich nun u. a. das Öl in der Schwinge gewechselt. Die Ölablassschraube habe ich mit einem neuen Dichtring aus Kupfer eingesetzt und gemäß WHB mit 14 Nm festgezogen. Leider leckt es nun. 1-2 Tropfen Öl fallen über Nacht.

Was tun? Ich traue mich nicht so recht, die Schraube stärker anzuziehen. Neuer Versuch mit neuem Dichtring? Kann man ein zusätzliches "Dichtmittel" verwenden"?

Bevorzugt ihr Alu- oder Kupferdichtringe? Was ist besser, oder ist das egal?
 
An solchen Stellen kann man auch einen hohlen Dichtring statt eines massiven nehmen. Die sind schon bei geringen Anzugsmomenten recht zuverlässig dicht.
 
Eventuell sitzt der Gewindeeinsatz leicht schief. Wenn der Tipp von Klaus nicht fruchtet, könntest du noch eine weiche Dichtung versuchen.
 
Mion,

mit massivem Kupferdichtring gibt es häufig Undichtigkeiten. Hohle Kupferinge oder Alu ist bei niedrigen Anzugsmoment sicher dicht. BMW verwendet Alu.

Gruß Kunzumla
 
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