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Pulverbeschichtung ausbessern

thomas1301

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Seit
06. Juli 2008
Beiträge
1.594
n`Abend. Hat von euch schon mal jemand Kratzer in einem pulverbeschichteten Rahmen ausgebessert? Wenn ja, womit? Ich dachte da an einen ganz normalen Glanzschwarz-Lackstift (Acryllack, glaub ich). Meint ihr, das geht? Nicht, dass es mir davon die Beschichtung auflöst.
 
Hallo,

Pulverbeschichtung ausbessern ist schwierig. Den Kratzer einfach mit Farbe ausfüllen. Die Meinungen über beschichten und lackieren gehen deshalb hier auseinander. Ich ziehe daher eine Beschichtung vor.

Gruß
Walter
 
Also ich hatte noch nie Schwierigkeiten mit dem Ausbessern bzw. Nachlackieren einer Pulverbeschichtung. Da hat sich weder etwas abgelöst noch gab es Risse etc... mmmm

Vielleicht seid ihr da etwas zu ängstlich und nicht streng genug mit den Farben, das merken die sich und erlauben sich dann ihre "Freiheiten".... :sabbel:
 
Ich wüsste nicht was gegen den Lackstift spricht, bei mir ist der komplette Rahmen nach dem beschichten mit Klarlack überzogen worden, und da habe ich auch schon mit Lackstift ausgebessert.
 
schon mal mit dem Föhn probiert. Das Zeug ist thermoplastisch. Bei kleineren Kratzern sollte das gehen. Oder den Beschichter fragen.

Christoph
 
Bin beim Spannen der der Ständerfeder mit dem Schraubendreher abgerutscht und habe die Beschichtung bis aufs Metall angekratzt.
Habe das Malheur mit einem Lackstift behoben, hält seit Jahren.
 
Original von stangl
schon mal mit dem Föhn probiert. Das Zeug ist thermoplastisch. Bei kleineren Kratzern sollte das gehen. Oder den Beschichter fragen.

Christoph
Ähm. bei einer Pulverbeschichtung brauchst du aber schon einen
Heißluftfön oder ein kleinen Schweißbrenner, um die Beschichtung zu
verflüssigen. :schock:

Einfach links und rechts neben dem Kratzer abkleben und mehrfach Lack
mit einem feinen Pinsel auftragen, bist der Krater vollständig gefüllt ist.
Natürlich zwischendurch gut trocknen lassen.
Da Puverbeschichtungen auch schon mal gern 0,5mm dick sein können,
sind einige Farbaufträge notwendig.

Danach die Abklebung entfernen und erneut neben der jetzt leicht
erhöhten Lackstelle abkleben. Das schützt beim Schleifen den noch guten
Lack!

Dann mit Wasserschleifpapier 400er / 600er / 1000er /(gibt’s auch im
Baumarkt) die neue Lackstelle solange beischleifen, biss sie eben mit dem
alten Lack ist.
Klebestreifen entfernen und bei Bedarf, um den richtige Lackglanz zu
erreichen, polieren.

Fertig.

Also kein Hexenwerk und recht einfach zu machen. ;)
 
[

@Giorgio
Ähm. bei einer Pulverbeschichtung brauchst du aber schon einen
Heißluftfön oder ein kleinen Schweißbrenner, um die Beschichtung zu
verflüssigen. :schock:

weiß nich, was für'n Fön du inne Werkstatt rumliegen hast. Bei mir liegt da kein Kaltluftfön ))):
Christoph
 
Original von stangl
weiß nich, was für'n Fön du inne Werkstatt rumliegen hast. Bei mir liegt da kein Kaltluftfön ))):
Christoph
Gut, machen wir ein wenig Haarspalterei:

Der Heißluftfön oder auch Heißluftpistole, Heißluftgebläse liegt in meiner Werkstatt.
Der Fön oder auch Haartrockner hängt in meinem Badezimmer.
Und den Kaltluftfön oder Kaltluftgebläse bewahre ich meist in der Küche auf. Da wo er auch gebraucht wird.
Obwohl, man kann ihn auch gut im PC-Bereich einsetzen. ;)


Was du sicher meintest mit dem "Anschmelzen" der Beschichtungen sind z.B. PVC-Beschichtungen die unter anderem im Billigsektor bei Gartenmöbeln eingesetzt werden.
Da kann man durchaus durch Erwärmung wieder etwas "verflüssigen".
Nur haben solche Oberflächen nichts im Fahrzeugbereich zu suchen. ;)
 
Es gibt einen speziellen Lackstift der zur Ausbesserung von
pulverbeschichteten Teilen gedacht ist.

Unter

www.cramer-gmbh.de.

Die bieten unter der Rubrik "Reparaturstift" so einen speziellen Lackstift an.
.........auch für pulverbeschichtete Oberflächen.
Gruß Werner
 
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