R75/6 Hinterrad ausbauen

Surfnsound

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26. Aug. 2017
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Als ich das letzte Mal den Reifen gewechselt habe, habe ich den Gepäckträger abgebaut. Auspuff wollte ich noch zuerst ausbauen, hat sich aber überhaupt nicht bewegt.Was ist denn die bessere Variante für unterwegs, auf Achse im Gelände,wenn man das ganze Gepäck drauf hat und alleine unterwegs ist?

Vorderrad ausbauen und Maschine nach unten ziehen? Auf rechten Zylinderkopf legen? Auspuff weg? Bier trinken und warten bis Hilfe kommt?

IMG_3321.jpeg IMG_3319.jpeg
 
Motorrad auf Haptständer, Steckachse raus. Stell Dich rechts neben das Motorrad, Handbremse betätigen und das Motorrad auf Hauptständer und Vorderrad zu Dir kippen. Mit der linken Hand Hinterrad nach unten rausnehmen. Motorrad langsam zurück auf den Hauptständer kippen.
 
Motorrad auf Haptständer, Steckachse raus. Stell Dich rechts neben das Motorrad, Handbremse betätigen und das Motorrad auf Hauptständer und Vorderrad zu Dir kippen. Mit der linken Hand Hinterrad nach unten rausnehmen. Motorrad langsam zurück auf den Hauptständer kippen.
Sportliche Antwort. Danke. Geht das? Rechte Hand and der Bremse und mit linker Rad unten raus, mit Körper Krad halten? Wäre auf jeden Fall viel eleganter als alle andere. Bin jetzt leider nicht in der Garage um zu testen.
 
Ich mache es indem ich zwei Klötze (Steine) 6 - 8 cm unter dem Hauptständer platziere. Hauptständer mit Gurt zum Interferenzrohr gegen einklappen sichern. Klötze rechts und links vom Haupständer positionieren. Moped von der linken Seite zu dir kippen und mit Besen o.Ä. rechten Klotz unter den Ständer schieben. Dann Moped hoch und Klotz links unter den Ständer schieben. Reicht um das Rad rauzunehmen.
Oder Ständer wie beschrieben sichern und VR ausbauen.
 
Ich mache es indem ich zwei Klötze (Steine) 6 - 8 cm unter dem Hauptständer platziere. Hauptständer mit Gurt zum Interferenzrohr gegen einklappen sichern. Klötze rechts und links vom Haupständer positionieren. Moped von der linken Seite zu dir kippen und mit Besen o.Ä. rechten Klotz unter den Ständer schieben. Dann Moped hoch und Klotz links unter den Ständer schieben. Reicht um das Rad rauzunehmen.
Oder Ständer wie beschrieben sichern und VR ausbauen.
Super, tönt gut. Versuche ich. Das Mopped steht dann auf zwei Steinen und stützt sich auf dem Vorderrad ab. Besser als alles umkippen.
 
Du kannst zu hause, mit viel Zeit, die verschiedenen Vorschläge ausprobieren. Dazu das Ganze mit dem Handy aufnehmen (Stativ). Von außen betrachtet sieht man manches besser.
Sowas lernt man nur durch viel Übung, nur dann bekommt man Routine.
 
Ich mag die Variante "auf die rechte Seite legen. Je nach Reifen ist es ja mitunter Gewürge, zwischen Schwinge und Bremsbacken durchzukommen... 🫣
/6-Erfahrung.
LG
Carsten
 
Anfangs habe ich das an der /6 so gemacht, dass ich mir mit ein paar Holzstücken eine Art Rampe gebaut habe.
Dann rückwärts drauf geschoben, aufgebockt und das Holz unterm Hinterrad weggenommen.
Ständer gesichert und das Rad kann raus.
 
Motorrad auf Haptständer, Steckachse raus. Stell Dich rechts neben das Motorrad, Handbremse betätigen und das Motorrad auf Hauptständer und Vorderrad zu Dir kippen. Mit der linken Hand Hinterrad nach unten rausnehmen. Motorrad langsam zurück auf den Hauptständer kippen.
Ich erlaube mir eine sinnvolle Ergänzung zu vorgenannter Akrobatiknummer:pfeif:
Hauptständer nach vorne sichern, beim nach rechts kippen passender Klotz oder Kiste unter den rechten Zylinder, (geht auch am Randstein) und dann kommt auch ein etwas breiter bauender Reifen (z. B. BT45) raus, weil man da (trotz luftablassen) beide Hände braucht
 
Ich erlaube mir eine sinnvolle Ergänzung zu vorgenannter Akrobatiknummer:pfeif:
Hauptständer nach vorne sichern, beim nach rechts kippen passender Klotz oder Kiste unter den rechten Zylinder, (geht auch am Randstein) und dann kommt auch ein etwas breiter bauender Reifen (z. B. BT45) raus, weil man da (trotz luftablassen) beide Hände braucht
Ich fahre Heidenau K67. Ich denke da brauch ich beide Hände…
 
Man kann auch so vorgehen. Maschine auf nicht-asphaltierten Grund schieben, so unterbauen, dass sie nicht nach hinten abkippen kann. Mit Campingkochtopf, Trinkbecher, Händen oder ganz luxuriös mit einem Klappspaten unter dem Hinterrad eine Rinne graben, so tief wie nötig.
Das lässt sich auch gut mit der "dickes-Brett-unter-den Hauptständer-Methode" kombinieren.
 
Wenn ich das richtig sehe ist das Schutzblech im Weg um das Rad nach hinten rauszuziehen. Haken in Decke dübeln und mit Spanngurt hochziehen. Habe schon mal ganzes Motorrad mit 250kg so aufgehängt. Geht wunderbar. Wenn es das schon einmal gab mit klappbaren Schutzblech zeigt das die Ingenieure früher viel weiter als nur bis zu einer produktionstechnischen Einsparung gedacht haben. :-)
Bei einer Triumph Bonneville mußt einen Schalldämpfer min. lösen damit die Steckachse raus bekommst. Ingenieure scheinen auch nicht die hellsten zu sein. :-)
 
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Wenn ich das richtig sehe ist das Schutzblech im Weg um das Rad nach hinten rauszuziehen. Haken in Decke dübeln und mit Spanngurt hochziehen. Habe schon mal ganzes Motorrad mit 250kg so aufgehängt. Geht wunderbar. Wenn es das schon einmal gab mit klappbaren Schutzblech zeigt das die Ingenieure früher viel weiter als nur bis zu einer produktionstechnischen Einsparung gedacht haben. :-)
Bei einer Triumph Bonneville mußt einen Schalldämpfer min. lösen damit die Steckachse raus bekommst. Ingenieure scheinen auch nicht die hellsten zu sein. :-)
Also in der Garage mach ich das immer mit Ab-bau des kleinen Gepäckträgers (BMW Airhead Saddlebag Supports - Chrome - La Poderosa Goods - Saddlebags, Luggage and Premium Motorcycle Accessories) - Ich suche aber Varianten um das im Gelände zu vermeiden.
 
Ist ja der Hammer. Könntest du eine Detail Fotos machen herzlichen Dank also du hast da wirklich den Kotflügel abgeschnitten oder sagen wir mal durchgeschnitten und ein Scharnier ran gemacht?
Ja, den Kotflügel habe ich an der höchstmöglichen Stelle unter dem Plateau des Rücklichtes getrennt, und mit einem Scharnier und zwei Blechstreifen wieder verbunden (Gummizwischenlage gegen den hochwirbelnden Strassendreck zwischen Scharnier und Kotflügel). In die beiden Blechstreifen habe ich jeweils zwei Senkschrauben M5 eingelötet, auf die ich im montierten Zustand Hutmuttern (hohe Form) aufschraube. Wenn dann das Nummernschild so montiert ist, daß es nicht an der Stange der Blinker anstößt (habe ich beim letzten Umzug mit Kennzeichenwechsel leider selbst nicht berücksichtigt), lässt sich das Hinterrad gerade so eben unter der Klappe herausrollen.

Das habe ich schon 1981 gemacht, nachdem ich bei einem Reifenwechsel Frust geschoben hatte, ich habe mir beim Anlehnen des Motorrades an eine Hebebühnensäule den rechten Seitendeckel total verschraddelt.

BMW R80 Kotflügel hiten 004.jpg BMW R80 Kotflügel hiten 005.jpg BMW R80 Kotflügel hiten 006.jpg BMW R80 Kotflügel hiten 007.jpg

Und bevor es hierMecker gibt, ich weiß, die Blechstreifen muss ich mal neu machen;)
 
Hatte ich 1988 auch so gemacht bei der RS.
Ich war jung und praktisch veranlagt.
 
Moin,
ist schon praktisch so ein klappbares Schutzblech. Für die Vollschwingen gab es einteilige nachbauten aus Gfk. Den habe ich ebenfalls mit einem Scharnier versehen. Trennstelle mit Klebenband überklebt, Markierung gesetzt und mit einem Eisensägeblatt durchgesägt. Kein Lackabplatzer, die Schnittstellen mit Lack übergetupft. Scharnier aus dem Boots (maritimen) Bereich VA, Bleche, Schrauben, Muttern ebenfalls VA.
Eine weitere Idee war, ohne Scharnier. Das Ganze dann zum abnehmen, dann allerdings mit Trennstelle (Stecker), da Rücklicht und Bremslich (Blinker) mit abgenommen werden.
 
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