SR 1070 BBK an G/S...

Jörg, dem kann ich viel abgewinnen, was du sagst.
Bin noch nie 170 gefahren mit meinen beiden Fallert-GSn, obwohl die gehen wie der Teufel. Sollen ja keine Rennmaschinen sein. Die Zusatz-PS sehe ich bei meinen GSn als reine Reserve und nicht, um "schneller" oder "besser" unterwegs zu sein als mit den originalen 60 Pferden.
 
@Jörg: :applaus::applaus::applaus: Der bisher beste Beitrag zu dem Thema.
Wer hat denn nicht gerne etwas Reserve, wenn es beim Beschleunigen darauf ankommt? :D
 
Irgendwie sind hier wieder Träumer am Werk, die wohl noch nie ne G/S oder gar eine mit etwas Qualm bewegt haben !

Wer ne kurzübersetzte G/S schon mal mit nem gut im Futter stehenden 1000er bewegt hat, der kennt das Spasspotential der G/S. Aber dem Spass stehen vorne Gabel und Bremse im Weg. Der BBK wird das ganze nochmals toppen.

Und wer wirklich meint, er würde nur das mehr an Drehmoment nutzen um einmal schneller die Reisegeschwindigkeit zu beschleunigen - der weiss nicht wovon er redet, oder braucht nicht wirklich nen BBK.

Grüße
Claus
 
Und wer wirklich meint, er würde nur das mehr an Drehmoment nutzen um einmal schneller die Reisegeschwindigkeit zu beschleunigen - der weiss nicht wovon er redet, oder braucht nicht wirklich nen BBK.

Grüße
Claus

Gut, dass wir dich haben, um den Unwissenden und Unmündigen den Spiegel vorzuhalten. :rolleyes:
 
Fürchte nur, dass es nix bringt !

Das Stammtischniveau nimmt merklich zu. :D

Grüße
Claus

Da stimme ich dir uneingeschränkt zu! Der einzige fundierte Beitrag direkt zum Thema kam von Jörg; ansonsten nur Vermutungen und Theorien.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es kommt darauf an, was man betrachtet.
Bei Überlandfahrt mit gesetzeskonformer Geschwindigkeit und plötzlicher Bremsung weil z.B. der Bauer gerade auf die Straße einbiegt, ist es wurscht, welcher Motor da werkelt.

Stellen wir uns eine Paßfahrt vor.
Kehre, Gerade, Kehre.
Am Ausgang der Kehre beträgt die Geschwindigkeit 40 km/h.
Beschleunigung mit dem Serienmotor auf 80 km/, abbremsen auf 40 km/h.

Beschleunigung mit BBK auf 95 km/h, abbremsen auf 40 km/h.

Und das immer und immer wieder.

Das ist so ein Fall, den Claus meint.
Mit einer stabilen Gabel und Doppelscheibenbremse ist das garantiert angenehmer.

Gruß Ulli

P.S. Man muß auch verstehen wollen, sonst kann man alles zerpflücken....
 
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....
Was richtig ist, das Serienfahrwerk entwickelt beim hemmungslosen Einsatz der Gashand ein 'interessantes' Eigenleben. ....
P.S.
Das 'Kälbchen' meiner besseren Hälfte trug legale 78 BBK PS im seriennahen ST Gewand. ....und imho ist die ST Gabel nicht einen Deut stabiler als das G/S Pendant.
....
P.P.S.
Nebenbei: ich hab meine Kampfkug auch schon seit längerem wieder vom 32/10er auf den 37/11er Endantrieb zurückgerüstet. Macht mehr Spaß und ist deutlich preiswerter im Unterhalt. ....

Die ST Gabel ist etwas kürzer und vermutlich auch weniger Federweg als die der G/S. Vielleicht ist deshalb weniger in Bewegung. 78 PS sind natürlich ein BRETT.

Warum ist 37/11 preiswerter im Unterhalt?
 
Eine um 4% geminderte Vmax dürfte kaum relevant sein. Damit sind locker Übertretungen jenseits der 130er Marke möglich. Dazu kommt mehr Schlupf am Hinterrad in der unteren Gängen.

/Frank

Eine kürzere Übersetzung erhöht deutlich die Dynamik und somit die Gefahr schneller zu schnell zu sein. => erhöht die Gefahr von ungewollten Zwangsabgaben und somit Unterhaltskosten

Zumindest habe ich diese Erfahrung mit meinen BBKs gemacht. :rolleyes:
 
Ich bin die G/S in den 80ern original auf Strasse und im leichten Gelände (Endurowandern in den Alpen) gefahren - da ist der 800er völlig ausreichend. Dann wurde auf 1000ccm mit bearbeiteter Quatschkannte aufgerüstet mit 38er Bings, und der Auspuffanlage der GS plus langem 5ten Gang. Spaßfaktor auf der Landstraße groß, aber Bremse und Gabel grenzwertig. Habe damals auf Doppelscheibe umgerüstet und die Gabel anders abgestimmt und den Schwingenarm um 5 cm verlängert. Heute wäre da sinnvollerweise ne gescheite Gabel mit ebensolcher Bremse fällig.

Das braucht natürlich keiner, der Leistung und Drehmoment nicht einsetzt, aber eigentlich geht das gar nicht, weil dem Suchtpotential eines solchen Umbaus wohl jeder, der irgendwie noch lebt, erliegt.

So, und jetzt macht doch was Ihr wollt mit Euren Titanpleul ! :D

Grüße
Claus
 
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Moin,

37/11 ist im Unterhalt günstiger, weil es die Teile im Ggs. zum 32/10er HAG (noch) in nennenswerten Stückzahlen auf dem Markt gibt und das HAG bei artgerechter Haltung durchaus in nennenswertem Umfang Verschleiß zeigt. Ein 32/10 im Gelände - und ich meine nicht den nächsten Feldweg - zu quälen hat was von Zigarre mit dem Geldschein anzünden.

Zur Gabel: die ST Gabel ist zwar kürzer aber zumindest subjektiv nicht stabiler. Mag möglicherweise am Zusammenspiel mit der jeweiligen Radgröße und der Achsposition und/oder einer geringeren Überdeckung der Rohre liegen.

Und was das konstruierte Serpentinenbeispiel angeht: nach der Logik müßten dann auch Extremleichtbauten bei gleicher Motorleistung ab einem gewissen Punkt nach einer besseren Bremse verlangen - wir erinnern uns: die verringerte Masse geht nur zur Hälfte ein, die zusätzliche Geschwindigkeit im Quadrat.

Grüße,
Jörg.
 
Und was das konstruierte Serpentinenbeispiel angeht: nach der Logik müßten dann auch Extremleichtbauten bei gleicher Motorleistung ab einem gewissen Punkt nach einer besseren Bremse verlangen - wir erinnern uns: die verringerte Masse geht nur zur Hälfte ein, die zusätzliche Geschwindigkeit im Quadrat.

Grüße,
Jörg.

Ne, das stimmt jetzt wieder nicht, weil die Kraft für die Beschleunigung von Masse auch im Quadrat hochgeht. Du wirst also durch Leichtbau genau soviel schneller Beschleunigen wie Die Bremse wegsteckt.

Ausserdem E(kin) = 1/2 m * v^2 kann auch E(kin) = m * 1/2 v^2 geschrieben werden was dann wohl heißt dass die Masse geht voll eingeht und das Quadrat der Geschwindigkeit wird nur zur Hälfte gerechnet! (lang lebe das Kommutativgesetz der Multiplikation!)


mfg GS_man
 
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Hallo Heinrich,

feinsinnige mathematische Betrachtungen ändern nichts an der Tatsache, das der Anteil der Masse (z. B. 300 kg für eine Q mit Fahrer) auch bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten (z. B. 10 o. 25 m/s) in der Formel gleich bleibt. Die Relation der unterschiedlichen Geschwindigkeiten (bezogen auf das Beispiel 2,5) sich im Ergebnis aber quadratisch (2,5 x 2,5) niederschlägt. Wer es nachprüfen möchte, hier ist ein Rechner:

http://jumk.de/formeln/kinetische-energie.shtml

Viele Grüße

Ewald
 
Das die Masse linear und die Geschwindigkeit quadratisch eingeht, das hab ich ja nie bestritten, aber die Aussage dass:

die verringerte Masse geht nur zur Hälfte ein,
ist wohl eindeutig genauso falsch wie die Behauptung dass die quadratische Geschwindigkeit, nur zur Hälfte eingeht.


mfg GS_man
 
sorry,

aber 1/4 von der Masse und 1/4 von der Geschwindigkeit gibt doch dann auch 1/2 von dem Gemenge - oder ?

Ej Jungs, wenn du mehr hast, dann nutzt du das auch früher oder später, oder du brauchst es nicht.

Gruß zum Schluss
Holger

P.S. Gruß an claus ck1, hast schon recht :pfeif:
 
sorry,

aber 1/4 von der Masse und 1/4 von der Geschwindigkeit gibt doch dann auch 1/2 von dem Gemenge - oder ?

Ej Jungs, wenn du mehr hast, dann nutzt du das auch früher oder später, oder du brauchst es nicht.

Gruß zum Schluss
Holger

P.S. Gruß an claus ck1, hast schon recht :pfeif:

Bei mir merke ich die Mehrleistung auch am Reifenverschleis.Kann man bestimmt auch berechnen;)
 
Hallo,

bislang habe ich es vermieden den 1070er Satz in ein Motorrad einzubauen. :]
Aus früheren Moto Cross Zeiten ist es mir noch geläufig, daß Mehrleistung in Gelände einem fertig macht. Mit einen 125er kann man lange in Kurs herum fahren. :sabber:
Nimmt man hingegen eine 500er auf der gleichen Strecke ist man nach 20 Minuten platt, platter geht es nicht. :schock:
Ein mehr an Hubraum gereicht einem nicht unbedingt zu Vorteil.

Gruß
Walter
 
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