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  1. #1

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    Schwergängige Gabel (Lenkung)

    Wo ich gerade dabei bin ...

    Ich hab das Vorderrad raus und die Gabel ist völlig frei (keine Züge oder Kabel im Weg / kein Lenkungs-Dämpfer).
    Bei Bewegung läuft sie ruhig und ohne Raste - aber sehr teigig.
    Kann es sein , dass nach 30 Jahren Standzeit das Fett im Lenkkopf-Lager verharzt ist ?
    Komplett zerlegen und reinigen mit neuem Fett, oder einfach ein wenig Öl hinterher schütten ?

    Noch einen schönen "Rest-Sonntag"
    Martin

  2. #2

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    AW: Schwergängige Gabel (Lenkung)

    Bei welcher Temperatur bewegst Du die Gabel?
    HG
    Matthias

  3. #3

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    AW: Schwergängige Gabel (Lenkung)

    Na ja ... eben in der Garage bei ca. 5°

  4. #4
    Avatar von R100rsfahrer
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    AW: Schwergängige Gabel (Lenkung)

    Normal wenn es schon lange nicht gemacht wurde, auseinanderbauen reinigen, neues Fett, zusammenbauen.
    Oder, schnelle Lösung, z.B. TÜV, Lappen drunter Ballistol mit dem Sprührohr rein, richtig fluten und das volle Programm irgendwann später.
    Wenn nötig das Lenkkopflager tauschen.
    Viele Grüße Oliver

  5. #5

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    AW: Schwergängige Gabel (Lenkung)

    Danke, Oliver

    ... das wollte ich doch hören

    Grüß mir die "fränkische Schweiz" ... ich bin in 3 Wochen wieder beruflich dort (Bamberg / NBG)

    Martin

  6. #6
    Avatar von R100rsfahrer
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    AW: Schwergängige Gabel (Lenkung)

    Hallo Martin,
    Gruss zurück nach NRW, ich hab mal in den Anfang 90ern im Westphalenkraftwerk als Inbetriebnehmer geschafft.
    Servus und gute Zeit.
    Viele Grüße Oliver

  7. #7
    Avatar von Tam92
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    AW: Schwergängige Gabel (Lenkung)

    Kann nach 44 Jahren so aussehen.
    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Ausbauen, sauber machen, neu fetten.

    Und wenn Du jetzt nachdenkst, ob die Radlager genauso aussehen können:

    Das tun sie.

    Nicht umsonst hatten die auf Nachhaltigkeit bedachten Konstrukteure in früheren Zeiten Schmiernippel für alle Wälzlagerungen vorgesehen.

    Die Kahess hat irgendwas um die 25 davon.

    Da man aber seit einigen Jahren mit dem Erlös des Mechanikerstundenlohn
    • Den Meister
    • Die Ersatzteileausgabe
    • Den Serviceberater
    • Die Empfangsdame
    • Die Kassiererin
    • Die Putzfrau
    • Den Chef
    • Die Frau vom Chef
    • Die Vertragsbedingungen der Hersteller


    mit bezahlen muss und der Kunde für den Schmierdienst keine € 200,- ausgeben würde, überlässt man die Lager halt sich selber.

    Macht was draus,

    Gruß, Frank
    Um kein Copyright zu verletzen verweise ich auf diese Art und Weise auf den Journalisten Peter Scholl-Latour, welcher für mich die Verkörperung der kompetenten und neutralen Berichterstattung ist. Möge sich der Interessierte selbst ein Bild davon machen.

  8. #8

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    AW: Schwergängige Gabel (Lenkung)

    - zur Beruhigung: Das Lenkkopflager braucht für die eigentliche Funktion, nämlich wenige Schwenkbewegungen, keine Schmierung. Auch Grübchenbildung, die dann zu Rastungen führt, ist kein Ergebnis von Mangelschmierung.
    Schmierung an dieser Stelle dient vornehmlich dem Schutz vor Korrosion und eindringendem Staub. Wäscht man nun altes Öl im eingebauten Zustand aus, beseitigt man im Zweifel diesen Staub- und Korrosionschutz und verteilt im ungünstigen Fall noch gebundenen Schmutz im Lager.
    Im Prinzip ist es natürlich nie eine schlechte Idee alles zu demontieren, zu reinigen und neu zu fetten. Doch nur, wenn korrekte Lagereinstellung beim Zusammenbau nicht zur Verschlimmbesserung führt.

    Gruß Gerd

  9. #9

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    AW: Schwergängige Gabel (Lenkung)

    Ich habe mich gerade mal im heftigen Schneetreiben in die Garage bewegt und einen Entschluss gefasst:

    Solange der "Vorderbau" sowieso schon zerlegt ist (Rad und Züge raus) nehme ich auch die Lager raus und mach es richtig ...

    Vielen Dank für Eure Empfehlungen
    Martin
    Geändert von Hilbecker (06.04.2021 um 17:27 Uhr)

  10. #10

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    AW: Schwergängige Gabel (Lenkung)

    Das hat mir keine Ruhe gelassen und ich habe gestern, am Abend noch die Gabel ausgebaut - und die Lager sahen genauso aus, wie auf dem Bild von "Tam92".

    Die rot/braune Masse hatte die Konsistenz von altem Montage-Kleber

    Danke nochmal für eure Tipps
    Martin

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