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  1. #1
    Avatar von albauer
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    336° Nocke, "Anfahrschwäche" < 1.500 U/min ist das normal?

    Hi,

    aufgrund von Ölverbrauch, durchgerotteten Zeunas etc. musste ich mal bei der R100S bei.

    Unter anderem wurde es eine 336° Nockenwelle.

    Da ich recht viel an der Peripherie geändert habe (mehr dazu später) suche ich Erfahrungswissen zum Anfahrverhalten mit dieser Nocke.

    Aktuell muss ich > 1.500 U/min mit schleifender Kupplung anfahren. Sauber hochdrehen und "durchziehen" des Motors ab ca. 1.750 U/min. Unter 1.500 U/min brauche ich nicht versuchen anzufahren, da gibt es keine Leistung.

    Ist das so normal bei der Nockenwelle?

    Ich kann damit leben.

    Ich muss dann auch nicht bei Vergaser, Zündung etc. suchen bzw. "rummachen" wo es nichts zu machen gibt.

    Zur Peripherie:
    - R100S Bj. 78, schwerer Schwung
    - 1000er Nikasil Zylinder
    - Wahl Kolben, eta 12:1
    - 336° Nockenwelle
    - 44er EV
    - 38er Krümmer
    - 40er Bing Vergaser
    - Southern Division / SD Hoske Nachbau
    - Doppelzündung
    - Ignitech (aktuell Kennlinie, demnächst Kennfeld)
    - 11/32 HAG


    So ab 3.500 U/min zieht es einem mächtig die Arme lang und die SD Hoskes sind echt laut. Habe eben mal Käfer Endrohre reingesetzt ...



    Gruß


    Alexander

  2. #2
    Avatar von DerBohne
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    AW: 336° Nocke, "Anfahrschwäche" < 1.500 U/min ist das normal?

    Guten Abend Alexander,

    wofür ist denn die 336° Nockenwelle entwickelt worden?

    Bestimmt nicht zum "Genussgondeln".

    Grüsse
    Chris
    Der frühe Vogel fängt den Wurm......
    doch die zweite Maus bekommt den Käse....

  3. #3
    Avatar von Blue QQ
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    AW: 336° Nocke, "Anfahrschwäche" < 1.500 U/min ist das normal?

    Die haben die anderen damit in Grund und Boden gefahren

    Manfred
    Ich liebe diese langen Sonntagsspaziergänge
    War schon im Bad, kam am Kühlschrank vorbei,
    bin jetzt auf dem Weg zum Sofa.
    Wetter spielt auch mit.

  4. #4

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    AW: 336° Nocke, "Anfahrschwäche" < 1.500 U/min ist das normal?

    Zitat Zitat von albauer Beitrag anzeigen
    Unter anderem wurde es eine 336° Nockenwelle.
    Servus Alexander,
    welche 336° Nocke ist es den?
    Es gibt eine von Schleicher, die Ro 1145.10
    Und es gibt das Profil von BMW in zwei Ausführungen, einmal symmetrisch zu OT und einmal um 6° auf früh gedreht.

    Wenn es die symmetrische BMW Nocke ist, dann deckt sich das mit Geschichten, die ich darüber gehört habe.
    Habe aber keine eigenen Erfahrungen damit.

    Gruß, Rudi

  5. #5
    Avatar von nomix111
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    AW: 336° Nocke, "Anfahrschwäche" < 1.500 U/min ist das normal?

    Jedenfalls ist sie schon mal nix für mich

    Gruß, Axel

  6. #6
    Schrauber Avatar von Florian
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    AW: 336° Nocke, "Anfahrschwäche" < 1.500 U/min ist das normal?

    Zitat Zitat von albauer Beitrag anzeigen
    Unter anderem wurde es eine 336° Nockenwelle.
    Zum Verständnis der Auswirkung von Steuerzeiten auf das Verhalten des Motors sehr informativ: Ulf Penners Tuningfibel.

    Gruß,
    Florian

  7. #7
    Gewerbetreibender Avatar von Euklid55
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    AW: 336° Nocke, "Anfahrschwäche" < 1.500 U/min ist das normal?

    Hallo,

    da kommt mehr zusammen als nur die NW. Die HAG ist für Höchstgeschwindigkeit ausgelegt und die Auspuffanlage nicht für ein sattes Drehmoment. Die Verdichtung 12:1 benötigt schon mal einen hohen Leerlauf und zusammen mit der schweren Schwungscheibe, sagen wir mal, suboptimal. Würde mit der NW auf 324° zurück gehen.

    Gruß
    Walter
    Ignitech Zündung aktuell => Einbausatz-für-Ignitech-Zündung

    Der Beginn ist der wichtigste Teil der Arbeit. (Plato)

  8. #8
    Avatar von Tiefton
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    AW: 336° Nocke, "Anfahrschwäche" < 1.500 U/min ist das normal?

    So eine Nockenwelle ist fast nicht im normalen Alltag zu gebrauchen. Wenn du die beweglichen Teile des Motors abspeckst und „Drehzahlfest“ machst, dein rosa Bereich bei vielleicht 9500 U/min beginnt, dann bringt es solch eine scharfe Nocke. Das ist super für klassische Rennen oder BOT (Gott hab sie selig), bei denen man üblicherweise einmal anfährt.
    Wie läuft die im Standgas?

    Edit: Wenn du den hinten zu machst, also zuviel dämpfst, funktioniert der Motor auch nicht optimal. Solche Motoren sind laut. Ab einer gewissen Drehzahl muss es bei „alten“ Motoren einfach nur raus. Das schwere Schwungrad würde ich dann ebenfalls erleichtern.
    Geändert von Tiefton (10.06.2021 um 07:24 Uhr)
    Liebe Grüße
    Bernd

    Fahrspaß hat nichts mit Komfort zu tun.
    Das Gegenteil ist der Fall...

    [Ferry Porsche]

  9. #9
    Avatar von kosi
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    AW: 336° Nocke, "Anfahrschwäche" < 1.500 U/min ist das normal?

    Ulli, los jetzt........344

  10. #10
    Avatar von albauer
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    AW: 336° Nocke, "Anfahrschwäche" < 1.500 U/min ist das normal?

    Hi,

    ad Standgas, Fahrbarkeit im Alltag/ auf der Strasse und warum ich keine 324° Nocke reingebaut habe ...

    Das Standgas ist stabil bei ca. 1.000 U/min (+100/ -200 U/min).

    Auf der Landstrasse fährt sich die Nockenwelle extrem gut.
    Mit 2.000 U/min im 4ten durch den Ort rollen und Hahn aufziehen am Ortsende funktioniert prächtig.

    Im Vergleich zur EM2V1 (oder alternativ einer 324° Nocke) zieht die 336° Nocke 1.000 U/min früher richtig an (3.500 U/min bei der 336° vs. 4.500 U/min bei der EM2V1). EM2v1 hier (#3) zu finden. 324° Nocke in einem sehr ähnlichen Motor wie der Monolever muss ich raussuchen. Wenn ich mich richtig erinnere war der Motor mit der EM2V1 obenraus etwas kräftiger.

    Insofern ist die 324° und EM2V1 bekannt. Ich habe mich damals (so um 2003 rum) ein wenig geärgert zaghaft gewesen zu sein und nicht zu einer "schärferen" Nocke gegriffen zu haben.

    Gründe waren damals die "urban legends" die auch hier auftauchen wie z.B.:

    - Die Nocke geht nur obenraus und ist nicht auf der Strasse fahrbar sondern nur auf dem Kringel

    - Standgas/ Leerlauf ist nicht stabil und liegt bei mindesten 1.500 U/min

    Zumindest die aufgeführten lege ich für mich derzeit ad acta. Die Empirie zeigt, dass dem nicht so ist


    Bisher rein subjektiv/ Popometer. Mal sehen, wie das auf dem Prüfstand ausschaut. Obiges gilt nur für den einen speziellen Motor/ meine Konfiguration.

    Erst mal eine halbwegs sozialverträgliche Lautstärke hinbekommen ...


    ad HAG 11/32 vs. 11/33 ...

    Der Monolever mit dem 11/33 hat das "Problem", dass ab 60 km/h alles im 5ten Gang erledigt wird. Der 4te ist je nach Tempo auf der Landstrasse dann einen "tacken" zu kurz (wenn es nicht per Express gehen soll).

    Die Anschlüsse/ Fahrbarkeit ist da bei dem 11/32 HAG für mich besser. Der rollt im 5ten bei 3.500 - 4.000 U/min auf der Landstrasse schön dahin und auch der 4te passt da noch gut.


    Gruß


    Alexander

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