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Thema: Einbau Gabel

  1. #1
    Avatar von r210
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    Einbau Gabel

    R100, Bj.1983

    Hallo,
    habe eine Gabelüberholung durchführen lassen (letztlich war das Neuaufbau mit Neuteilen).
    Der Betrieb zierte sich am Anfang, dass ich ihm die ausgebauten Gabelholme brachte. Da sie ja nicht selbst den Wiedereinbau mit Hilfe eines "Parallelogrammwerkzeugs" (? o. so ä.) und damit den garantiert spannungsfreien Einbau gewährleisten könnten, befürchteten sie wohl mein Gemecker, wenn die Kiste dann auch geradeaus nur in Kurven führe oder so....

    Was habe ich gemacht? Rad ausgebaut, Bremssättel abgebaut, Schutzblech abgebaut, Verschlussstopfen Standrohre rausgedreht (da die *auf* dem oberen Brückenblech sitzen), Klemmschrauben der unteren Gabelbrücke gelöst, vorsichtig Keil in den Spalt getrieben, Gabelrohre rausgezogen.

    Ich könnte mir vorstellen, dass es nicht gut kommt, wenn die Gabelbrücken nicht exakt ausgerichtet sind? Oder wenn die Gabelrohre nicht gleich weit in die Gabelbrücken gezogen sind?

    Die Kontermutter für Lagervorspannung habe ich aber nicht angefasst. Gabelrohre habe ich wieder bis Stoß an das obere Brückenblech reingeschoben. Steckachse ging saugend rein. Rad drehte minutenlang (gefühlt) in der Gabel (ohne Bremssättel).
    Mittlerweile sind auch 1200 Km rum; Q läuft halt wieder sauber über jeglichen Belag.

    Frage: Kennt ihr dieses seltsame Parallelogrammwerkzeug? Ist das wirklich sinnvoll, den Einbau damit zu prüfen?
    Argument war dann noch, dass geprüfter Einbau minimalen Verschleiss garantieren würde. Nun ja, nochmal 300TKm schaffe ich selber nicht mehr, also was soll's...
    Geändert von r210 (14.06.2021 um 23:07 Uhr)
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    Grundsätzlich sonnige Grüße aus dem Rheinland,
    mattes

  2. #2
    Avatar von r210
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    AW: Einbau Gabel

    Hochgestupst, ob nicht doch jemand von diesem "Teufelswerkzeug" mal gehört hat...
    ------------------------------------------------------------
    Grundsätzlich sonnige Grüße aus dem Rheinland,
    mattes

  3. #3
    Avatar von dscheto
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    AW: Einbau Gabel

    Hallo,
    wichtig wäre noch, erstmal voll durchfedern, der spannungsfreie Anzug der Steckachse, auch wenn sie saugend reinmarschiert, s. Bild, und das bei freien/luftigen Bremsbelägen. Man merkt mit der Hand, man muss ja gegenhalten, wie sich die Achse noch in das Tauchrohr reinzieht. Dann erst die unteren Klemmschrauben anziehen und danach den bereits angesetzten Kotflügelhalter /Stabilisator spannungsfrei festziehen.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken Steckachse.jpg  
    Freundliche Grüße
    Gerd

  4. #4
    Christian Avatar von austriia
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    AW: Einbau Gabel

    da würd ich mir absolut keine gedanken machen. was willst du denn ausrichten?
    wenn die gabelholme auf beiden seiten gleich weit in die gabelbrücken eingeschoben sind und die steckachse unten richtig montiert wurde kann nicht viel schief gehen.
    gruß christian

    r100rt monolever '96 | rundluftfilter 16 löcher | dellorto PHM40 | eigenbau 2in1 auspuffanlage | ignitech V88 | eigenbau kabelbaum mit tasterarmaturen und blinker/lichtrelais von elektronikbox | wilbers 631 und ducati 1098 gabel | brembo m4

  5. #5
    Avatar von beem
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    AW: Einbau Gabel

    Zitat Zitat von r210 Beitrag anzeigen
    Hochgestupst, ob nicht doch jemand von diesem "Teufelswerkzeug" mal gehört hat...
    Hallo, in der Rep. Anleitung der Suzuki VS 650 S ist auch so ein Teil abgebildet.
    Habe die überholte Fabelbeine so eingebaut. Zusätzlich habe ich die Steckachsmitte vermessen,( belastet unbelastet.), damit die gegenüberliegende Flucht stimmt. Gabelbeinlänge war 1,5mm unterschiedlich.
    Gruß Beem.
    100% BMW. . .

  6. #6

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    AW: Einbau Gabel

    Das Problem bei diesen Gabeln ist, daß das Loch für den Verschlussstopfen zu groß ist ( in der Blechgabelbrücke ), und beim Festschrauben des Stopfens ists Glücksache, wenn die Holme danach noch wirklich parallel sind, und auch nicht windschief zueinander.
    Hab mich lange damit rumgespielt, hab 4 solche Modelle gehabt....

    Grüße, Gerhard

  7. #7
    Bauknecht Avatar von Ton
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    AW: Einbau Gabel

    Die beste Lösung dafür ist eine untere Gabelbrücke umzustricken als obere Gabelbrücke, ich habe eine von Guido (Williwedel) und bin damit sehr zufrieden

    Grüße, Ton
    Grüße aus Brabant, das Bayern der Niederlande



    Bauknecht weiß, was Frauen wünschen ...

  8. #8
    Avatar von r210
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    AW: Einbau Gabel

    Zitat Zitat von dscheto Beitrag anzeigen
    Hallo,
    wichtig wäre noch, erstmal voll durchfedern, der spannungsfreie Anzug der Steckachse, auch wenn sie saugend reinmarschiert, s. Bild, und das bei freien/luftigen Bremsbelägen. Man merkt mit der Hand, man muss ja gegenhalten, wie sich die Achse noch in das Tauchrohr reinzieht. Dann erst die unteren Klemmschrauben anziehen und danach den bereits angesetzten Kotflügelhalter /Stabilisator spannungsfrei festziehen.
    Richtig; Einbau habe ich verkürzt beschrieben.
    Allerdings mache ich das "Spaltspiel" an der Gabelfaust nicht; wäre für mich ehrlicherweise Grund zur Panik, wenn das nötig wäre(?)
    ------------------------------------------------------------
    Grundsätzlich sonnige Grüße aus dem Rheinland,
    mattes

  9. #9
    Avatar von r210
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    AW: Einbau Gabel

    Zitat Zitat von austriia Beitrag anzeigen
    da würd ich mir absolut keine gedanken machen. was willst du denn ausrichten?
    wenn die gabelholme auf beiden seiten gleich weit in die gabelbrücken eingeschoben sind und die steckachse unten richtig montiert wurde kann nicht viel schief gehen.
    Selbstverständlich die mir liebste Antwort von allen...
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    Grundsätzlich sonnige Grüße aus dem Rheinland,
    mattes

  10. #10
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    AW: Einbau Gabel

    Mit solchen Tipps und Fotobeweisen wäre ich vorsichtiger.

    Das haben andere auch schon versucht.

    Zitat Zitat von dscheto Beitrag anzeigen
    Hallo,
    wichtig wäre noch, erstmal voll durchfedern, der spannungsfreie Anzug der Steckachse, auch wenn sie saugend reinmarschiert, s. Bild, und das bei freien/luftigen Bremsbelägen. Man merkt mit der Hand, man muss ja gegenhalten, wie sich die Achse noch in das Tauchrohr reinzieht. Dann erst die unteren Klemmschrauben anziehen und danach den bereits angesetzten Kotflügelhalter /Stabilisator spannungsfrei festziehen.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken IMG-20210611-WA0023.jpg  
    Mit besten Grüßen

    Patrick

    Die Werkstatt rund um klassische 2-Rad-Technik

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