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  1. #31
    Avatar von Tam92
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    AW: Hochwasserschaden - was würdet ihr machen?

    Ich wünsche Dir viel Glück, ernsthaft.

    Aber so ein Video sagt garnichts aus.
    Welche Schäden im verborgenen sind, stellt man erst nach einigen 100 oder 1000km fest.

    Wenn Du ein Öl-Wasser-Gemisch aus Motor und Getriebe abgelassen hast, wird das Wasser von der Flut kommen.

    Und das ist mit Sedimenten behaftet, die mit feinster Korngröße überall drin sitzen.
    Zwischen Kolben und Zylinder, in den Gleitlagern, in den Wälzlagern von den Getrieben und der Lichtmaschine, sämtlichen Schaltern, Steckern, Bowdenzügen usw.

    Das wirkt wie Schmirgelpaste, bei Wälzlagern gibt es Pitting an den Laufbahnen, bei Elektrik kann es zu Kurzschlüssen führen.

    Nicht immer ist der kürzeste Weg der richtige.

    Viele Grüße, Frank
    Um kein Copyright zu verletzen verweise ich auf diese Art und Weise auf den Journalisten Peter Scholl-Latour, welcher für mich die Verkörperung der kompetenten und neutralen Berichterstattung ist. Möge sich der Interessierte selbst ein Bild davon machen.

  2. #32
    Avatar von R&B Emma
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    AW: Hochwasserschaden - was würdet ihr machen?

    Hallo Christian,

    ich würd lieber nochmal in 1-2 Spülungen mit dünnenm Öl, gerne auch etwas überfüllt , investieren. Gut Durchorgeln und erst dann Öl und Filter neu.
    Und dann nach 1000km nochmal neu. Der Rest ist Restrisiko .

    Gruss Holger

    P.S. ich bin auch mal in einer Furt "abgesoffen".
    Ich hab dann das Wasser per Anlasser über die Kerzenlöcher ins Freie befördert und nach ca. 20km dann das Wasser-Ölgemisch abgelassen.
    Der Motor hat dann aber nochmal 80000 km gemacht bis er bei 190000 geöffnet wurde.
    ...wenn die Nacht am tiefsten, ist der Tag am nächsten

  3. #33
    Avatar von Tam92
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    AW: Hochwasserschaden - was würdet ihr machen?

    Jep, bei Flussdurchquerungen oder ähnlichem wird beim Militär oder auch bei den alteingesessenen Offroadern ein Wechsel des Öles in den Achsen so kurzfristig wie möglich nach dem Furten dringend nahegelegt.
    Ok, beim Militär hat man das befohlen.
    Wie auch das Abschmieren nach dem Tauchen, alleine um den Dreck aus den Lagern zu drücken.
    Die Brühe geht auch bei hochgelegter Getriebe- und Achsentlüftung wirklich überall rein und beginnt Ihr zerstörerisches Werk.

    Flußdurchquerungen mit relativ klarem Wasser sind aber was anderes als tagelanges Untertauchen in einer Schlammbrühe.

    Gruß vom Frank, der gestern ein paar geflutete Elektrogeräte vom Schlamm gereinigt hat.
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  4. #34
    Avatar von Nichtraucher
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    AW: Hochwasserschaden - was würdet ihr machen?

    Nimm normales 20/40 aus dem Baumarkt, (5L für 12,95) nach 100km ablassen, Filter und Öl neu, dann nochmal nach 500Km, auch wieder Ölwechsel mit Filter und "gutes" Öl rein, was immer man darunter versteht. So würde ich es machen, außer dass mit dem "guten" Öl, denn ich fahre außer im Mokka meiner Frau überall preiswertes Öl, in der BMW allerdings 20/50.

    Willy

  5. #35

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    AW: Hochwasserschaden - was würdet ihr machen?

    Vergiss die Radlager nicht. Deren Simmseringe sind nicht tauchfest. . .


    Stephan
    Immer unterwegs, aber nie am Ziel. . .

  6. #36
    Avatar von schrottschlecker
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    AW: Hochwasserschaden - was würdet ihr machen?

    Hallo,

    nochmal ein Update zum Hochwasserschaden. Ich habe die Vergaser im Ultraschallbad gereinigt, die Öle nochmal abgelassen und aufgefüllt und alles soweit wieder zusammengebaut. Dann kurz den Anlasser betätigt und der Motor lief sofort (ohne Krümmer - heidewitzka, was für ein Larm). Kurz laufen lassen, dann Auspuff dran und wieder gestartet. Nach einer Weile lief sie sauber und rund und nahm gut Gas an, wobei der rechte Choke auf "halb" bleiben mußte, sonst ging sie sofort aus. Die Startvergaser hatte ich nicht zerlegt. Vielleicht mache ich das rechts noch. Bei Gas hatte ich das Gefühl, daß der Auspuff ein leicht rötliches Wölkchen ausstieß. Vielleicht Rost vom ziemlich verbrauchten Auspuff?
    Als nächstes werde ich mal versuchen zu fahren. Mal schauen, ob die Kupplung trennt und wie sie schaltet ...

    Gruß,

    Christian

  7. #37
    Avatar von Kairei
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    AW: Hochwasserschaden - was würdet ihr machen?

    Zitat Zitat von schrottschlecker Beitrag anzeigen
    Hallo,

    nochmal ein Update zum Hochwasserschaden. Ich habe die Vergaser im Ultraschallbad gereinigt, die Öle nochmal abgelassen und aufgefüllt und alles soweit wieder zusammengebaut. Dann kurz den Anlasser betätigt und der Motor lief sofort (ohne Krümmer - heidewitzka, was für ein Larm). Kurz laufen lassen, dann Auspuff dran und wieder gestartet. Nach einer Weile lief sie sauber und rund und nahm gut Gas an, wobei der rechte Choke auf "halb" bleiben mußte, sonst ging sie sofort aus. Die Startvergaser hatte ich nicht zerlegt. Vielleicht mache ich das rechts noch. Bei Gas hatte ich das Gefühl, daß der Auspuff ein leicht rötliches Wölkchen ausstieß. Vielleicht Rost vom ziemlich verbrauchten Auspuff?
    Als nächstes werde ich mal versuchen zu fahren. Mal schauen, ob die Kupplung trennt und wie sie schaltet ...

    Gruß,

    Christian

    Moin Christian,

    nee, da entledigt sich der Auspuff eher seiner Sedimentfüllung!!
    Die Feuchtigkeit verdampft, der Schlick entweicht als Feststoff, da musst Du noch ordentlich Gas geben, dass du auch die Grobfraktion rauspustest !
    Ist der Lufi und die Ansaugrohre sauber?


    Gruß

    Kai
    Geändert von Kairei (27.07.2021 um 07:21 Uhr)
    G/S Treiber,
    verflossene Liebschaften:Zündapp GTS 50, RD 350, XT 500, Laverda 10003C, Yamaha XV 550, Yamaha TR1, BMW R80/7

  8. #38
    Avatar von schrottschlecker
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    AW: Hochwasserschaden - was würdet ihr machen?

    Zitat Zitat von Kairei Beitrag anzeigen
    Moin Christian,

    Ist der Lufi und die Ansaugrohre sauber?

    Ja, aber noch nicht angebaut. Erstmal nackt laufen lassen.

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