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  1. #1

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    R50 Vollschwingenrahmen mit /7 Antrieb

    Hallo zusammen,

    ich habe ein 1955er R50-Gespann in Arbeit, es kommt ein 800er Motor/Getriebe sowie eine späte 7/er Schwinge hinein.
    Für meinen Eindruck ist am Getriebeausgang sehr viel Platz zum Kardananschluss (Fotos).
    Hat da jemand Erfahrung, ob das mit der Kardanwelle passt, muß da eine Distanzplatte zwischen ?
    Wenn ja, was sagt das Getriebeausgangslager dazu ?
    Passt die originale /7er Kardanmanschette ?

    Für Ratschläge zum Thema wäre ich dankbar.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken 02_20220527_141559.jpg   01_20220527_141538.jpg   erster Zusammenbau 3.jpg  

  2. #2
    Gewerbetreibender Avatar von Euklid55
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    AW: R50 Vollschwingenrahmen mit /7 Antrieb

    Hallo,

    eigentlich recht einfach, wenn man die passenden Teile zur Verfügung hat. Fehlende Teile werden bei den Händlern, fast mit Gold aufgewogen. In deinem Fall wurde der Rahmen auf die /5../7 Schwinge umgebaut. Die Kardanwelle kann man sich bei "Fernreiseteile" umbauen lassen.

    Die Schwinge wird am Flansch umgebaut auf Flansch /5../7.
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    Dazu gibt es einen Halter für das Federbein.
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    Für die Kardanwelle mußte bei mir das Kegelrad gekürzt werden. Liegt an den unterschiedlichen Drehpunkten Schwinge Kardan.
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    Je nach Glocke ist eine Nacharbeit erforderlich. Nebenarbeiten, wie das Anpassen der Hinterradachse, fallen zusätzlich an.
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    Die -2 Manschette paßt.
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    Fertig!

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    Gruß
    Walter
    Geändert von Euklid55 (28.05.2022 um 07:34 Uhr)
    Ignitech Zündung aktuell => https://forum.2-ventiler.de/vbboard/...tech-Z%FCndung

    Erfahrung heißt gar nichts. Man kann eine Sache auch 20 Jahre lang falsch machen. (Kurt Tucholsky)

  3. #3

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    AW: R50 Vollschwingenrahmen mit /7 Antrieb

    Hallo Walter,

    " In deinem Fall wurde der Rahmen auf die /5../7 Schwinge umgebaut. "

    Ich weiss, das hab` ich ja selbst erledigt.
    Der Adapter für`s Federbein ist bei mir hinfällig, durch die längere Schwinge passt das Federbein unten direkt an den Bolzen am Achsantrieb, da, wo er eigentlich auch hin soll.
    Umbau das Flansches an der Schwinge ebenfalls unnötig, die ist ja schon für den /7er Antrieb passend.
    -2 Manschette wird vermutlich nicht passen, der Kragen an der /7-Schwinge hat einen deutlich grösseren Durchmesser, das gibt das Gummi nicht ohne Reissen her.

  4. #4
    Gewerbetreibender Avatar von Euklid55
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    AW: R50 Vollschwingenrahmen mit /7 Antrieb

    Hallo,

    es ist die Frage wo das Kreuzgelenk hinkommt? Ist das Kreuzgelenk am Getriebe, so kann man einen Ansatz an der Schwinge anschweißen. Damit entweder die Manschette /5 oder -2 anpassen. Wird der Flansch am Getriebe verlängert, muß man dort die Aufnahmen vom Ansatz für die Manschette passend machen. Mir persönlich würde die Verlängerung der Kardanwelle persönlich mehr zusagen. Trotz des Umstandes, daß die Drehpunkte Kardanwelle und Schwingen weiter auseinander liegen. Zwischen Ende Kardanwelle und Kegelrad HAG sollen 3 mm Luft sein, um einen Längenausgleich der unterschiedlichen Drehpunkte zu gewährleisten.
    Welches Lager wurde rechts in der Schwinge verbaut? Bei meinen Überlegungen paßte nur das Kegelrollenlager mit 13,75mm Höhe hinein und kein Dichtring mehr?

    Gruß
    Walter
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  5. #5
    Avatar von caddytischer
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    AW: R50 Vollschwingenrahmen mit /7 Antrieb

    Moin "Heimwerker",
    Walter hat eigentlich alles gesagt bzw geschrieben.
    Ich habe dir Bilder von meinem jetzigen Umbau eingefügt.

    Für meine Umbauten auf R80 Motor mit dem dazugehörigen Antriebstrang waren folgende Dinge auschlaggebend:
    ein aaS muss den Umbau abnehmen. In der heutigen Zeit ist es nicht einfach einen aaS zu finden, der das "mal so eben" einträgt. Viele wollen Unterlagen vorgelegt bekommen. Schweissnacheis, Freigaben etc.

    Den weiteren Grund hat Walter genannt, Veränderung der Dreh-, Anlenkpunkte. Das kann deutlich andere/größere Längenveränderungen (Drehpunkt Schwinge, Sitz Kreutzgelenk, Abstand Getriebeflansch) beim Ein und Ausfedern ergeben.

    In der Datenbank ist u.a die Freigabe von BMW für die Umbauten der Vollschwingen auf Gleitlagermotor. Wenn ich es recht errinnere, dann ist keine Freigabe für die RXX/5,6,7 Hinterradschwinge dabei!!! Ich hoffe das ist bekannt und dein aaS hat dir richtungsweisende Hinweise gegeben, worauf du zu achten hast, wenn die RXX/6 Schwinge von dir geändert wird. Aus meiner Sicht ist das deutlich aufwändiger, als eine R50-69S Schwinge zu ändern.

    Ich persönlich finde den Umbau der originalen Hinterradschwinge auf RXX/6,7 Antrieb die bessere Variante, wenn die originalen Federbeine (oder Nachbauten) verwendet werden sollen.

    Bei meinem zur Zeit gefahrenen, fertigen Umbau musste nur die Glocke, die dazugehörige Mutter gändert werden.

    Bei meinem aktuellem Umbau musste schon mehr geändert werden. Die Gelenkwelle stieß beim simulierten Einfedern gegen den Getriebeflansch, obwohl die Mutter und der Gewindeüberstand in der Glocke und am Endantrieb geplant war. Hier musste am Antriebsrad vom Kegelrad, das in die Glocke greift, 1,5mm abgeschliffen werden. Ich kann soetwas nicht, bzw habe auch nicht die persönlichen, fachlichen Möglickeiten. Also habe ich es machen lassen. Jetzt passt es.
    Wir dieses nicht akkurat geprüft, dasn wird beim Ein und Ausfedern u.U. das Kreutzgelenk beschädigt oder das Lager am Getriebeeingang.

    Viel Spass beim weiteren Umbau(en).
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken IMG_7939.JPG   IMG_7940.JPG   IMG_7941.JPG  
    caddytischer, Claus

    BMW R50, mit R80 Gleitlagermotor, ganze 50 PS, /5 Gabel


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