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  1. #1

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    Wie viel besser ist ein Getriebe mit 17,5° Schrägverzahnung?

    Moin liebes Forum,

    ich brauchen mal hilfen bei einer Entscheidung:

    AM Sonntag musste ich wegen den Ominösen Schenkelfeder im Getriebe im dritten Gang nach hause hinken. Besagtes Getriebe hatte das schon mal und ich habe es damals (ca 2003) selber repariert. (mit Originalteilen ) Damals wurden von mir auch alle Lager getauscht und ein Zahnrad vom 5. Gang das Pitting zeigte. Das könnte ich jetzt auch noch einmal tun. Werkzeuge wie Messplatte und Flanschabzieher sind beschaffbar.

    So weit so gut.

    Mein Dilemma ist nun, dass ich noch ein Getriebe aus BJ. 84 hier seit ca 10 Jahren rumliegen habe. Bekanntlich hat Dieses dann schon die geänderte Schrägverzahnung von 17,5° statt 15°. Das alte Getriebe is von BJ. 82 und hatte, wenn ich mich richtig entsinne noch 15° (ohne X) und zeigte hier ja auch schon Pitting.

    Deshalb Frage ich mich, ob ich das neuere Getriebe komplett Überholen (lassen) soll oder mit minimalaufwand (Dichtung und Feder)das alte wieder Repariere.

    Die Frage stellt sich mir gerade besonders seit ich meine R65 auf den SR 860 satz mit deutlich mehr Drehmoment (75 Nm statt ca. 50Nm) umgerüstet habe.

    Was würdet ihr tun?
    Geändert von JoLaNi (29.06.2022 um 13:25 Uhr)

  2. #2
    Avatar von isbjörn
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    AW: Wie viel besser ist ein Getriebe mit 17,5° Schrägverzahnung?

    Moin

    Beide Getriebe sollten die "Bescheidene " Leistung verarbeiten, da gab es in der Vergangenheit deutlich stärkere Motoren die davor hingen....auch mal ein 4 Zylinder.

    Bei meinem Umbau auf 860ccm mit Ventiltrieb bearbeitung, Kopfbearbeitung, Krümmer versuchen aufm Prüfstand kamen am Ende 50PS & 60Nm Raus.

    'Gruß Lars

  3. #3
    Gewerbetreibender Avatar von Euklid55
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    AW: Wie viel besser ist ein Getriebe mit 17,5° Schrägverzahnung?

    Hallo,

    die Leistung vom 860 Zylinder habe ich auch in der Höhe in Verdacht. Von unten heraus kein Vergleich mit 650 Zylindern und über 6000 U/min. wird es dann dünner. Sprüche auf dem Papier sind der Rede nicht wert.
    Das Getriebe wird die Leistungserhöhung locker verkraften.

    Gruß
    Walter
    Geändert von Euklid55 (28.06.2022 um 17:43 Uhr)
    Ignitech Zündung aktuell => https://forum.2-ventiler.de/vbboard/...tech-Z%FCndung

    Erfahrung heißt gar nichts. Man kann eine Sache auch 20 Jahre lang falsch machen. (Kurt Tucholsky)

  4. #4
    Admin Avatar von MM
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    AW: Wie viel besser ist ein Getriebe mit 17,5° Schrägverzahnung?

    Die Frage ist auf der Basis nicht abschließend zu beantworten.
    Da beide Getriebe vor einem Einsatz sowieso geöffnet werden müssen,
    würde ich genau das tun.
    Dann lässt sich in Ruhe bewerten, welches Exemplar die bessere Basis ist.
    Gruß
    Michael




    Ich danke allen, die zur Sache nichts zu sagen hatten und trotzdem geschwiegen haben.

  5. #5

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    AW: Wie viel besser ist ein Getriebe mit 17,5° Schrägverzahnung?

    Erstmal Dank für die Antworten.

    Klar, reinschauen ist natürlich die Voraussetzung um den Zustand zu beurteilen. Vielleicht is ja am alten Getriebe wieder Pitting oder das neuere hat in den letzten 10 Jahren Rost angesetzt.

    Aber mir ging es mehr um das Grundsätzliche. Nach der Theorie sollte ja die Verzahnung der späteren Getriebe mehr Belastung abkönnen und weniger zu Pitting neigen. Oder gab es einen anderen Grund für die Umstellung?

  6. #6

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    AW: Wie viel besser ist ein Getriebe mit 17,5° Schrägverzahnung?

    Achja, da fällt mir noch was ein:

    Wenn wir mal von der ,durchaus fragwürdigen, Papierform ausgehen, dann sind ja 75Nm gar nicht so wenig für dieses Getriebe. Ich denk das stärkste was BMW da je serienmäßig drangeschraubt hat, war die R100RS ab 77, oder?

    Wie viel Drehmoment hatte die denn? (ich habs auf die schnelle nicht gefunden...)

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