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Thema: HAG

  1. #11
    Avatar von Kairei
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    AW: HAG

    Hallo Klaus,

    wenn nach "kurzer Zeit" z.B innerhalb von 50 000 km immer das "Gleiche" im HAG kaputtgehen würde wüssten wir das schon lange!
    Je länger aber so ein Bauteil hält, und es ist langlebig (!) um so eher spielt die Wartung, eine gewisse Serienstreuung und das Nutzungsverhalten ein Rolle.
    Nach über dreißig Jahren Nutzung unserer Kühe und teilweise mehreren 100 000 km Belastung eventuell unter verschiedenen Besitzern halte ich da eine Aussage für schwierig.
    Interessanter wären da die Erfahrungen von Extremnutzern... Gespannfahrern, Geländesportaktiven, die den "normalen" Verschleiß sozusagen auf kürzere Zeitabschnitte komprimieren.
    Wenn z.B. eine GS regelmäßig bei längeren harten Enduroraids benutzt wird und der Fahrer alle 20 000 km das Gleiche (z.B. die Lagerung des Tellerrads) tauschen muss oder so wie beim Jan im Gespannbetrieb, ist das eher ein konkreter Hinweis auf Schwachstellen, die beim Normalnutzer wenn überhaupt nur bei sehr hohen Laufleistungen (200 000 km +) auftreten.

    Gruß

    Kai
    G/S Treiber,
    verflossene Liebschaften:Zündapp GTS 50, RD 350, XT 500, Laverda 10003C, Yamaha XV 550, Yamaha TR1, BMW R80/7
    Momentane Pflegefälle: Yamaha xt 660x, Ducati 750 ss (92), Kawasaki 125 Ninja


  2. #12
    Gewerbetreibender Avatar von Euklid55
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    AW: HAG

    Hallo,

    nach meinen Beobachtungen geht gerne das doppelreihige Kugellager im Eingang von HAG kaputt.
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    Dann kann sich die Welle mit dem Kegelrad weiter nach innen auf das Tellerrad schieben.
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    Schadensbild Tellerrad. Hartgesottene fahren weiter.

    Gruß
    Walter
    Ignitech Zündung aktuell => https://forum.2-ventiler.de/vbboard/...tech-Z%FCndung

    Erfahrung heißt gar nichts. Man kann eine Sache auch 20 Jahre lang falsch machen. (Kurt Tucholsky)

  3. #13
    Avatar von desmonocke
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    AW: HAG

    Hallo Walter,
    da muss man dann aber etwas schwerhörig sein,
    Soweit ich mich erinnere, klappert das ordentlich.
    Hatte 1970 bei meiner R69S mal so einen Schaden, das hat ordentlich Radau gemacht.
    Gruß
    Klaus
    Man soll Andere nicht dümmer halten als man selbst ist!

  4. #14
    Avatar von Vix_Noelopan
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    AW: HAG

    Hallo Klaus,

    welche Art von Schäden meinst du mit »den Geist aufgeben«?

    Beste Grüße, Uwe
    Ein Motorrad kann nie zweizylindrig und viertaktend genug sein!

  5. #15
    Avatar von desmonocke
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    AW: HAG

    Ich meinte schon die Beschädigung/Zerstörung der Zahnräder.
    Vorher wird man doch gar nicht auf einen Schaden aufmerksam, oder?
    Kann man sehen, ob ein Lager defekt ist?
    Wer baut schon sein HAG aus und öffnet es ohne Not?
    Gruß
    Klaus
    Man soll Andere nicht dümmer halten als man selbst ist!

  6. #16
    Avatar von tom1803
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    AW: HAG

    Klaus, bei den Einarmhags habe ich einmal ein Eingangslager bei einem Paralever gewechselt, die Winkelverzahnung sah noch gut aus.
    Bei den Zweiarmhags sieht man häufiger mehr Verschleiß an der Verzahnung der Radaufnahme als innen an den Zahnrädern, das kann man vermindern mit antiseize paste , die fans von staburags nehmen natürlich staburags. Regelmäßiger Wechsel des Öls ist sicher auch förderlich für den Erhalt der Winkelverzahnung. Letztendlich ist wie schon o. g. das FAhrverhalten ein großer Einfluss. Materialfehler sind mir nicht bekannt.

    Gruß - Thomas
    rechts? ...nicht einen Millimeter!!

  7. #17
    Avatar von Vix_Noelopan
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    AW: HAG

    Bei den Einarmigen kommt auch noch ein Verschleiß des Lagers des Tellerrads hinzu, das gleichzeitig Radlager ist. Oder aber der Sitz dieses Lagers im Gehäusedeckel weitet sich, bereits selbst erlebt. Beides äußert sich in Kippsiel des Rads und Ölverlust, da der Dichtring dann nicht mehr seiner Aufgabe nachkommen kann.

    Beste Grüße, Uwe
    Ein Motorrad kann nie zweizylindrig und viertaktend genug sein!

  8. #18
    Avatar von desmonocke
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    AW: HAG

    Zitat Zitat von tom1803 Beitrag anzeigen
    Klaus, bei den Einarmhags habe ich einmal ein Eingangslager bei einem Paralever gewechselt, die Winkelverzahnung sah noch gut aus.
    Bei den Zweiarmhags sieht man häufiger mehr Verschleiß an der Verzahnung der Radaufnahme als innen an den Zahnrädern, das kann man vermindern mit antiseize paste , die fans von staburags nehmen natürlich staburags. Regelmäßiger Wechsel des Öls ist sicher auch förderlich für den Erhalt der Winkelverzahnung. Letztendlich ist wie schon o. g. das FAhrverhalten ein großer Einfluss. Materialfehler sind mir nicht bekannt.

    Gruß - Thomas

    Hallo Thomas,
    Öl wechsle ich öfter als vorgeschrieben.
    Ein Gebrauchtmotorrad ist da manchmal eine Wundertüte, so wie meine ehemalige R69S. Bald nach dem Schaden am HAG war der Motor dran
    Leider verraten die Vorbesitzer nicht, wie sie damit umgegangen sind.
    Gruß
    Klaus
    Man soll Andere nicht dümmer halten als man selbst ist!

  9. #19
    Avatar von Jomei
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    AW: HAG

    Zitat Zitat von FrankR80GS Beitrag anzeigen
    Meinen Lagerschaden mit knapp 200 tkm kann ich nur auf unzureichende Auslegung oder mangelhafte Materialqualität zurückführen. Das HAG hat regelmässige Ölwechsel bekommen und wurde nur mit Serienleistung im STVO konformen Fahrbetrieb benutzt. Es hatte also kein Grund, kaputtzugehen.
    Wenn das so zutrifft, war es eine Frechheit vom HAG
    Gruß
    Joachim


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