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  1. #11
    Avatar von mechanix
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    AW: Tuning der Zündung?

    Etwas Erfahrung habe ich auch mit Unterbrecherzündungen, speziell aus den 70er Jahren bei Autos. Da habe ich alle 10 000 km den Unterbrecherkontakt erneuert. Nach 5000 km wurde der Zündzeitpunkt nochmal nachgestellt. Ich habe bei meinen Fahrzeugen nie ein Zündungsproblem gehabt. Eine Unterbrecherzündung die korrekt gewartet wird läuft problemlos. Noch heute habe ich einen VW Käfer mit dieser Technik. Den werde ich niemals auf eine elektronische Zündung umrüsten. Der bleibt original.
    Wie ein Vorschreiber bemerkt hat schaltet eine Elektronik viel exakter, ok aber brauche ich das? Ein Maurer kann auch mit dem Mikrometer messen, ein Zollstock reicht aber auch.


    Grüße


    Holger
    Geändert von mechanix (06.04.2018 um 08:24 Uhr)

  2. #12
    Avatar von Kairei
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    AW: Tuning der Zündung?

    Hallo,

    hier mal ein völlig unqualfizierter Beitrag eines Nicht-Elektronikers:

    Wenn ich ne klassische Q-hätte, die ich nur alle paar Wochen mal ne Runde fahre und die sonst im gepflegten Originalzustand erstrahlt, würd ich die Kontakte lassen.
    Sobald ich mich aber mehr als 400 Km von Zuhause entfernen und längere Touren machen wollte, würde ich auf moderne Zündanlagen wechseln.
    Ich habe früher zu oft im Urlaub, nach mehr als 2000 Km Fahrt, die Kontakte auf der Autobahnraststätte im Regen einstellen müssen. Das sieht man meinem Unterarm immer noch an.
    Auch hab ich ich keine Lust mehr auf die Schrauberei mit dem Fliehkraftversteller, dessen oft schief gezogenen Welle mit allen Folgen (siehe Oben). Alles klassische Technik und gut reparabel, aber zur falschen Zeit am falschen Ort nervig!
    Ich fand danach schon den noch reichlich mechanischen Hallgeber super. Im Frühjahr abgeblitzt und das wars.

    Gruß

    Kai
    G/S Treiber,
    verflossene Liebschaften:Zündapp GTS 50, RD 350, XT 500, Laverda 10003C, Yamaha XV 550, Yamaha TR1, BMW R80/7

  3. #13
    Gewerbetreibender Avatar von Euklid55
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    AW: Tuning der Zündung?

    Zitat Zitat von Rote Rita Beitrag anzeigen
    Hallo Oliver,

    never change a running System. Die Elektronik sieht solide aus, die Kontakte solltest du erneuern - gegen neue Lüsterklemmen! Achte drauf, dass die Kabelenden nicht zerbröselt sind. Alle Zweiventiler haben Original einen Fliehkraftversteller und keinen Unterdrucksensor! Da bist du mit deiner Elektronik auf der Höhe der Zeit. Besser ist nur die Ignitech mit Unterdrucksensor, aber die baut man nicht so leicht ein.
    Hallo,

    warum ein Unterdrucksensor? Mit einer TPS geht es viel einfacher. Seit Jahren fahre ich eine Ignitech mit Kennfeldzündung und Einspritzung.
    https://www.youtube.com/watch?v=U35qAq5mB14
    Gruß
    Walter
    Geändert von Euklid55 (06.04.2018 um 10:20 Uhr)
    Ignitech Zündung aktuell => Einbausatz-für-Ignitech-Zündung

    Reise vor dem Sterben, sonst reisen deine Erben.

  4. #14
    Avatar von Q-Michael
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    AW: Tuning der Zündung?

    das ganze ist eh alles Geschmacksache. Wie Kupferpaste und Adjektive im Öl.
    R12 mit Steib 350, R25, R69S, R75/5, R90/6, R1200R,
    Baustellen: Ural-Beiwagen, R25/3, R60S Weiss
    Bobber-, Scramber- Gegner
    Bremsen macht die Felge dreckig!

  5. #15
    Avatar von Rote Rita
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    AW: Tuning der Zündung?

    Hallo Walter,

    ob Unterdrucksensor oder ein Sensor für die Vergaser-Seilzug-Stellung ist ja ungefähr das Gleiche. Wichtig ist, das man die Last für die Berechnung des Zündzeitpunkts braucht. Das ergibt dann eine Kennfeldzündung. Die ist dann wirklich besser als alle Zweiventiler je hatten.
    Anmerkung: Auch ein VW-Käfer hatte schon eine Unterdruck-gesteuerte Zündverstellung!
    Avantgardistisch sozusagen.

    Gruß Rainer

  6. #16
    Admin Avatar von MM
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    AW: Tuning der Zündung?

    Zitat Zitat von Q-Michael Beitrag anzeigen
    ... Adjektive ...
    Du bist auch so eine Beifügung ...
    Gruß
    Michael




    Ich danke allen, die zur Sache nichts zu sagen hatten und trotzdem geschwiegen haben.

  7. #17
    Admin Avatar von MM
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    AW: Tuning der Zündung?

    Zitat Zitat von Q-Michael Beitrag anzeigen
    Morgen Michael,
    der Leistungselektroniker an sich weiß, das auch in einer elektronischen Zündung Kondensatoren sein müssen.
    Ja, leider.

    Warum ab und zu DIE Kondensatoren kaputt gehen weiss ich ehrlich gesagt auch nicht. Wenn wir mal einen Kondensator falsch dimensioniert hatten, also zuviel RMS strom dann ging er es während der Garantie kaputt.

    Elektrolytkondensatoren können theoretisch im Regal altern. Das Dielektrikum trocknet aus. Das passiert auch im Betrieb, wenn es warm wird (Arrhenius-Gleichung).
    Siehste...

    Wir haben in der normalen Zündung keine Elkos.

    Deiner Aussage spricht entgegen, das mein R12 Kondensator heute noch läuft.

    VG Michael
    Was ist das dann für ein Kondesatortyp?

    Ich hatte an einer 75/7 nach 34 Jahren einen völlig unerwarteten Ausfall wegen des Kondensators.
    Der erste Versuch eines Tauschs ging dann auch wegen eines Defekts daneben.
    Gruß
    Michael




    Ich danke allen, die zur Sache nichts zu sagen hatten und trotzdem geschwiegen haben.

  8. #18
    Avatar von Q-Michael
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    AW: Tuning der Zündung?

    Ich dachte immer , das es MP = Metall - Papier ist. Mir ist ja der von der/6 auch mal in Italien kaputtgegangen .

    wenn ich den noch finde, dann mach ich den auf und lege ihn mal unter das Mikrophon. Vielleicht sieht man ja was.
    Vg michael
    Geändert von Q-Michael (07.04.2018 um 06:46 Uhr)
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  9. #19

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    AW: Tuning der Zündung?

    Zitat Zitat von Euklid55 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    warum ein Unterdrucksensor? Mit einer TPS geht es viel einfacher. Seit Jahren fahre ich eine Ignitech mit Kennfeldzündung und Einspritzung.
    https://www.youtube.com/watch?v=U35qAq5mB14
    Gruß
    Walter
    Der Unterdrucksensor (so er einwandfrei funktioniert) misst den effektiven Wert im Ansaugkanal. Dieser hängt von der Drosselklappenstellung, der Drehzahl und dem eingelegten Gang ab. Der Wert des Drosselklappenpotis ist für jeden Gang gleich. Von daher müsste eine auf dem Unterdruckwert basierende Zündkennlinie besser passen.

    Modernere Systeme haben zwar auch Drosselklappenpotis aber eben zusätzlich eine Luftmengenmessung als zusätzliche Kenngröße.
    _______________________
    Grüße, Frank

    R80GS, 3/88

  10. #20
    Avatar von Vix_Noelopan
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    AW: Tuning der Zündung?

    Zitat Zitat von Q-Michael Beitrag anzeigen
    Ich dachte immer , das es MP = Metall - Papier ist.
    Hallo Michael,

    das stimmt! Metallpapierkondensatoren sind heute chronisch unzuvrlässig, da das Papier als Dielektrikum immer Feuchtigkeit aufnimmt. Gäbe es heute Kontaktzündungen, näme man impulsfeste Polypropylentypen.

    Anfangs der 1990er Jahre veröffentlichte übrigens die Zeitschrift ELV eine Bauanleitung für eine kontaktgesteuerte Transistorzündung ähnlich der hier vorgestellten, sie konnte allerdings etwas mehr als ein bloßer Schalterverstärker, da sie den Zündstrom nach einigen Sekunden Motorstillstand wieder abstellte - ähnlich den bekannten hallgebergesteuerten Zündmodulen. Vor etwa 20 Jahren baute ich solch ein Teil und installierte es in meine DS. Seitdem musste ich keine Kontakte mehr wechseln, da der Verschleiß nunmehr ein reich mechanischer (Abnutzung des Gleitstückes zum Nocken) geworden ist.

    Beste Grüße, Uwe
    Was heute pressiert, ist morgen auch noch eilig!

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