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  1. #1
    Avatar von Gummikuhfan
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    Tacho von innen feucht

    Hallo Leute,

    ist zwar eher ein mechnisches Problem, wusste aber nicht, wo ich mein Problem sonst anbringen soll.

    Es ist eigentlich ganz einfach geschildert. Mein Tacho ist beim Fahren fast immer von innen beschlagen, sprich es bildet sich Kondenswasser auf der Innenseite der Scheibe, und es ist egal, ob der Planet knallt wie jeck oder ob es bedeckt ist. Wenn ich das Mopped aus der Garage hole, ist die Scheibe praktisch immer trocken und frei. Nach kurzer Fahrzeit beschlägt der Tacho. Der Drehzahlmesser hat solche Anwandlungen nicht. Der ist eigentlich immer trocken.

    Habt ihr einen (oder mehrere) Tipp(s) für mich, wie ich das Instrumentenglas von innen trocken bekomme?
    Gruß

    Jürgen us Kölle

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  2. #2
    Avatar von Kairei
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    AW: Tacho von innen feucht

    Hallo Jürgen,

    die alten BMW Kombiinstrumente sind dafür berühmt undicht zu werden. Allerdings nur bei längeren Regenfahrten. Dann laufen die halt an, wenns warm und trocken wird verflüchtigt sich das wieder.
    Dein Instrument scheint jedoch so dicht zu sein, dass das Wasser zwar hineinläuft aber nicht mehr herausverdampfen kann .
    Schraub mal die Tachowelle ab und schau ob es dann noch anläuft. Wenn nicht hilft, so weit es geht aufmachen, warmmachen, trockenlegen.

    Gruß
    Kai
    G/S Treiber,
    verflossene Liebschaften:Zündapp GTS 50, RD 350, XT 500, Laverda 10003C, Yamaha XV 550, Yamaha TR1, BMW R80/7

  3. #3
    Avatar von Sledge Hammer
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    AW: Tacho von innen feucht

    Hallo,
    lese hier mal mit und setz ein Häk`chen......
    Das Problem hat meine K100 auch

    Vg Werner
    BMWK100BMWR65BMWR80GS

  4. #4
    Admin Avatar von Detlev
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    AW: Tacho von innen feucht

    Das Kombigehäuse öffnen und unten auf den Verschlussdeckel ein Beutelchen "SilicaGel" legen, das hilft häufig, die Symptome zu unterdrücken.

    Die Luftfeuchtigkeit, die nun mal immer in die Instrumente eindringt, wird durch die Wärme der Instrumentenbeleuchtung verdunsten und schlägt sich an der kältesten Stelle, dem Glas, als Nebel nieder. Erst nach einiger Fahrzeit in der Sonne ist das Glas dann auch so warm, dass sich die Feuchtigkeit an einer kälteren Stelle niederschlägt.
    Nach einer Fahrpause geht das dann wieder von vorne los.

    Das Beutelchen "SilicaGel" bindet die Feuchtigkeit auch im Ruhezustand und kann dadurch zumindest eine ganze Zeit lang für Ruhe sorgen.
    Noch besser wäre es, an der höchsten Stelle des Instrumentes Entlüftungsbohrungen zu setzen, aber leider besteht ja immer die Gefahr, dass hierdurch zusätzlich Wasser eindringt.
    Grüße,
    Detlev

    „Je älter wir werden, desto schneller waren wir früher.“

  5. #5
    Avatar von udokarl
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    AW: Tacho von innen feucht

    Zitat Zitat von detlev Beitrag anzeigen
    Das Kombigehäuse öffnen und unten auf den Verschlussdeckel ein Beutelchen "SilicaGel" legen, das hilft häufig, die Symptome zu unterdrücken.

    Die Luftfeuchtigkeit, die nun mal immer in die Instrumente eindringt, wird durch die Wärme der Instrumentenbeleuchtung verdunsten und schlägt sich an der kältesten Stelle, dem Glas, als Nebel nieder. Erst nach einiger Fahrzeit in der Sonne ist das Glas dann auch so warm, dass sich die Feuchtigkeit an einer kälteren Stelle niederschlägt.
    Nach einer Fahrpause geht das dann wieder von vorne los.

    Das Beutelchen "SilicaGel" bindet die Feuchtigkeit auch im Ruhezustand und kann dadurch zumindest eine ganze Zeit lang für Ruhe sorgen.
    Noch besser wäre es, an der höchsten Stelle des Instrumentes Entlüftungsbohrungen zu setzen, aber leider besteht ja immer die Gefahr, dass hierdurch zusätzlich Wasser eindringt.

    Hallo Detlev,

    wäre es nicht sinnvoll, an der tiefsten Stelle eine Entlüftungsbohrung zu setzen, damit kein Regenwasser reinlaufen kann. Auf die Bohrung könnte man dann eine Funktionsfaser (z. B. Gore-Tex) draufkleben, die einerseits Luft durchlässt und bei Wasser sperrt.
    Gruß Udo Karl

    BMM R100R Classic - aus Freude am Fahren

  6. #6
    Admin Avatar von Detlev
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    AW: Tacho von innen feucht

    Klar kann man das, nur leider will der Feuchtenebel immer nach oben ans Glas. Und kann da nicht weg.
    Grüße,
    Detlev

    „Je älter wir werden, desto schneller waren wir früher.“

  7. #7
    Admin Avatar von MM
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    AW: Tacho von innen feucht

    Das Beschlagen der Instrumentengläser wird immer wieder beklagt -eigentlich quer über alle 2V-Generationen.
    Persönlich kenne ich das an der /7 und der GS nur infolge extremer Wettersituationen wie Sommergewitter mit schlagartiger Abkühlung.
    Ein Grundproblem resultiert meiner Erfahrung nach daraus, dass viele 2V in Situationen gelagert sind, die bezüglich Temperatur/Luftfeuchtigkeit stark vom gelegentlichen Fahreinsatz abweichen. Meine beiden stehen im Freien unter Dach.
    Gruß
    Michael




    Ich danke allen, die zur Sache nichts zu sagen hatten und trotzdem geschwiegen haben.

  8. #8
    Avatar von nomix111
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    AW: Tacho von innen feucht

    Ich hatte das Problem an meiner G/S 81 ebenfalls.
    Habe an der tiefsten Stelle des eingebauten Instrumentes Bohrungen angebracht.
    Das wars- danach keine Probleme mit "beschlagen"
    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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  9. #9
    Avatar von Gummikuhfan
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    AW: Tacho von innen feucht

    Hallo Mitstreiter,

    erst mal danke für die Tipps. Meine Q steht in der ungeheizten freistehenden Garage. Das komische an der Sache ist ja, dass nur der Tacho beschlägt, nicht aber der Drehzahlmesser. Und die beiden sind doch im selben Gehäuse!? Wie schon oben geschrieben, selbst bei sehr heißem Wetter, wo man ja meinen sollte, dass die Flüssigkeit sich verflüchtigt, habe ich die beschlagene Instrumentenscheibe, mal mehr, mal weniger stark.
    Gruß

    Jürgen us Kölle

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  10. #10
    Avatar von Mister B
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    AW: Tacho von innen feucht

    Bau die Einheit ab und stecke sie über Nacht bei 60 Grad in den Backofen.

    Grüße
    MB

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