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  1. #1

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    Paralever Endantrieb fest, Lagerschaden?

    Liebe Kenner der Paralever-Modelle:

    Meine 94er Mystic (manchmal auch Myststück) mit 57000 km auf dem Kilometerzähler hat mich mit einer Überraschung dazu bewegt, einen Hilferuf ins Forum zu setzen.

    Sie fuhr bis gestern völlig normal, ein Schaden war während der Fahrt nicht festzustellen. Schiebend, insbesondere rückwärts, war aber seit kurzer Zeit ein Klackern zu hören, das ich so, auch nach weit über 100000 km auf Paralevern, nicht kannte. Erster Gedanke: Kreuzgelenke. Das Getriebe möchte ich zunächst ausschließen da es bereits vor 20000 km in der Werkstatt war. Beide Gummibälge zurückgezogen, es ist vorne und hinten trocken.

    Rad abgebaut, dann der Schock: An den Radbolzen gepackt lässt sich der Radantrieb nur mit größter Kraft und unter dauernder "Rasterung" drehen.

    Ich vermute einen Lagerschaden im Endantrieb. Diesen hatte ich aber noch nie offen und auch die Literatur schweigt sich weitgehend aus.

    Meine Frage: Gibt es ein Mitglied in meiner Nähe (um Böblingen) mit Erfahrungen der sich den Zustand kurz anschauen könnte , einfach um an richtigen Stelle anzufangen. Zum Zerlegen des Winkeltriebs scheint es mir praktisch zu sein, die Schwinge zunächst drin zu lassen.

    Kaffee oder Kaltgetränk wäre dem Helfer sicher! Dank vorab

  2. #2
    Kuhlege Avatar von williwedel
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    AW: Paralever Endantrieb fest, Lagerschaden?

    Zitat Zitat von vintage Beitrag anzeigen
    Liebe Kenner der Paralever-Modelle:

    Meine 94er Mystic (manchmal auch Myststück) mit 57000 km auf dem Kilometerzähler hat mich mit einer Überraschung dazu bewegt, einen Hilferuf ins Forum zu setzen.

    Sie fuhr bis gestern völlig normal, ein Schaden war während der Fahrt nicht festzustellen. Schiebend, insbesondere rückwärts, war aber seit kurzer Zeit ein Klackern zu hören, das ich so, auch nach weit über 100000 km auf Paralevern, nicht kannte. Erster Gedanke: Kreuzgelenke. Das Getriebe möchte ich zunächst ausschließen da es bereits vor 20000 km in der Werkstatt war. Beide Gummibälge zurückgezogen, es ist vorne und hinten trocken.

    Rad abgebaut, dann der Schock: An den Radbolzen gepackt lässt sich der Radantrieb nur mit größter Kraft und unter dauernder "Rasterung" drehen.

    Ich vermute einen Lagerschaden im Endantrieb. Diesen hatte ich aber noch nie offen und auch die Literatur schweigt sich weitgehend aus.

    Meine Frage: Gibt es ein Mitglied in meiner Nähe (um Böblingen) mit Erfahrungen der sich den Zustand kurz anschauen könnte , einfach um an richtigen Stelle anzufangen. Zum Zerlegen des Winkeltriebs scheint es mir praktisch zu sein, die Schwinge zunächst drin zu lassen.

    Kaffee oder Kaltgetränk wäre dem Helfer sicher! Dank vorab
    Hallo Olaf,

    wenn du schon den Gummibalg gelöst hast, dann mach doch oben die vier Befestigungsschrauben (vom Kardan) raus, und versuche nochmal zu drehen. Damit hast du das Getriebe dann wirklich ausgeschlossen.

    Bei der KM Zahl ist der Winkeltrieb eher selten defekt.

    grüße Guido
    Kluge Leute glauben zu machen, man sei, was man nicht ist, ist in den meisten Fällen schwerer, als wirklich zu werden, was man scheinen will.
    niemand auf der Ignorliste, denn im richtigen Leben gibts auch Deppen!

    http://Beemergarage.de



  3. #3
    Avatar von Vix_Noelopan
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    AW: Paralever Endantrieb fest, Lagerschaden?

    Hallo,

    baue das Rad wieder an, drehe es mit der Hand und beobachte: Wie oft tritt das Klackern oder die »Rasterung«, wie Du es nennst, pro Radumdrehung auf? Ist das ca. dreimal pro Umdrehung, so ist der Fehler wahrscheinlich im Bereich Kardan oder Getriebe zu suchen. Ist es nur einmal oder aber häufiger, gerät das HAG in Verdacht.

    Letzten Endes bringt jedoch nur der Abbau und das Zerlegen Gewissheit. Auch das HAG ist m.W. nur im Abgebauten Zustand zu zerlegen.

    Btw, ist im HAG Öl in der vorgeschriebenen Menge?

    Beste Grüße, Uwe
    Ein Leben ohne BMW ist möglich, aber sinnlos!

  4. #4
    Avatar von Wilhelm
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    AW: Paralever Endantrieb fest, Lagerschaden?

    Zitat Zitat von vintage Beitrag anzeigen
    (...) Schiebend, insbesondere rückwärts, war aber seit kurzer Zeit ein Klackern zu hören ...
    Ich vermute einen Lagerschaden im Endantrieb.
    Hi,

    das klingt nach dem (sehr häufigen) Lagerschaden im Getriebe vorn auf der Abtriebswelle, nicht nach Endantrieb.

    Bau die Schwinge aus. Dann drehst du am Flansch des Getriebes. Wahrscheinlich wird die Welle schwergängig drehen und sehr ungleichmäßig.

    Schäden am Endantrieb sind relativ selten. Durchdrehen (bezogen auf den Antrieb, nicht den Besitzer) bringt auch hier Klarheit.
    Grüsse von

    Wilhelm



    "Jeder soll nach seiner Façon selig werden"
    Preussen's Fritz


  5. #5

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    AW: Paralever Endantrieb fest, Lagerschaden?

    Vielen Dank für die schnellen Antworten,

    das Rasten beim Durchdrehen tritt sehr häufig, sozusagen bei jeder Weiterbewegung des sehr schwer zu bewegenden Antriebs auf, in etwas so wie ein zu straff angezogenes Lenkkopflager mit defekten Kugeln.

    Ich werde als nächsten Schritt die Schwinge ausbauen, selbst wenn im Bereich Getriebe alles in Ordnung sein sollte, wäre es eh an der Zeit das Schiebestück der Welle wieder zu fetten.

    Grüße Olaf

  6. #6
    Schwarz-Arbeiter Avatar von born53
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    AW: Paralever Endantrieb fest, Lagerschaden?

    Schiebend, insbesondere rückwärts, war aber seit kurzer Zeit ein Klackern zu hören
    War bei mir genau so.
    Hatte zuerst das Hag bzw. den Kardan in Verdacht.
    Zuerst HAG ausgebaut, dreht einwandfrei.
    Kardan geht schwer.
    Schrauben vom Kardan gelöst und Schwinge ausgebaut. Der Flansch vom Getriebe lässt sich nur schwer und deutlichem Rasten drehen.
    Damit ist der Übeltäter das Lager am Getriebeausgang.

  7. #7

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    AW: Paralever Endantrieb fest, Lagerschaden?

    Liebe Leute,

    das Forum hat immer Recht, tatsächlich hat sich mit Demontage gezeigt, dass es das Getriebe und damit die hauptverdächtige Ursache ist.
    Zunächst hatte ich dies nicht erwartet, da das Getriebe erst vor 33000 km wegen schlechter Schaltbarkeit in der freundlichen Niederlassung war, wo es gemäß Rechnung neue Lager erhalten hatte.
    Traurig und schwierig, so die Vorteile des Wellenantriebs hoch zu halten, hält ja beim Paralever doch fast so lange wie eine Kette. Werde mich in den kommenden Tagen auf den Weg nach Deckenpfronn machen, scheint eine ordentliche Adresse zu sein.
    Gruß und

  8. #8
    Avatar von mz-henni
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    AW: Paralever Endantrieb fest, Lagerschaden?

    wegen schlechter Schaltbarkeit in der freundlichen Niederlassung war
    Heutzutage gehören defekte Getriebe in keine Niederlassung mehr, sondern zum Patrick "Elefantentreiber" hier im Forum, im grünen Dienstleistungs-Bereich.

    Grüße, Hendrik
    "Wer wenig denkt, irrt viel" -Albert Einstein

  9. #9

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    AW: Paralever Endantrieb fest, Lagerschaden?

    Hallo Hendrik,

    vielen Dank für den Hinweis.
    ist schon ein paar Tage her, da wussten die Freundlichen noch, dass es früher mal 2V-Boxer gab. Heute sind die Niederlassungen (zumindest auch für mich) nicht mehr die Wahl für unsere Alteisen.

    Gruß Olaf

  10. #10
    Avatar von mz-henni
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    AW: Paralever Endantrieb fest, Lagerschaden?

    Dann wird jetzt ja hoffentlich alles gut.

    Staburagsen nicht vergessen

    Grüße aus Kassel, Hendrik
    "Wer wenig denkt, irrt viel" -Albert Einstein

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