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  1. #1
    Avatar von frankie303
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    Gabelproblem an R65/248

    Hallo,

    seit der Überholung federt meine Gabel nicht mehr sauber.
    Standrohre und sämtliche Verschleissteile (bis auf die "Kolbenringe" an den Dämpferkolben) wurden ersetzt.
    (Es wurden keine originalen Standrohre verwendet, sondern von Tarozzi)
    Nun weist sie ein hohes Losbrechmoment auf.
    Gabel ist nicht verspannt.
    Wenn ich die oberen Federlager entferne, kann ich die Gabel bis fast auf Block nach oben schieben (bei mir stossen die Wedi-Abdeckungen vorher an die Verkleidung) und die Gabel fährt wieder (vom Eigengewicht des Vorderrades) aus.

    Hat mir jemand einen Tip?

    Gruss Frankie
    Geändert von frankie303 (10.09.2018 um 11:12 Uhr)
    Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu. (Ödön von Horvath)

    "Du flachst mich nicht, Torte!" (Gerd)

    "Hab ich dir mal erzählt, dass ich nach einer Stunde am Tresen mit dir zwei Stunden Killerspiele spielen muss, um meine Aggressionen loszuwerden?" (Kloss)

  2. #2
    Avatar von frankie303
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    AW: Gabelproblem an R65/248

    Hat mir jemand eine Bezugsquelle für die Kolbenringe am Dämpfer der Gabeldämpfung?
    Oder gibt es die tatsächlich nur komplett (mit "Kolbenstange" und "Kolben" als Dämpfer 31421237209?

    Gruss Frankie
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  3. #3
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    AW: Gabelproblem an R65/248

    Schau mal in die Standrohre, es gab da mal einen Hersteller / Lieferanten da waren die Rohre innen nicht bearbeitet.

    Da gleitet dann auch kein Dichtring
    Mit besten Grüßen

    Patrick

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    www.krad-kultur.de

  4. #4
    Avatar von Egon
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    AW: Gabelproblem an R65/248

    Hallo Frankie,
    bist Du sicher, dass alle Ringe noch an der vorgesehenen Stelle
    sitzen und die Öffnungen entsprechend versetzt, 45° und mit welchem
    Hilfswerkzeug hast Du sie eingeführt? Könnte sein, dass einer rausgesprungen ist
    und sich verkeilt hat.
    Gruß Egon
    Späte Freuden sind die schönsten; sie stehen zwischen entschwundener Sehnsucht und kommendem Frieden.

    (Marie von Ebner-Eschenbach)

  5. #5
    Avatar von frankie303
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    AW: Gabelproblem an R65/248

    Zitat Zitat von Egon Beitrag anzeigen
    Hallo Frankie,
    bist Du sicher, dass alle Ringe noch an der vorgesehenen Stelle
    sitzen und die Öffnungen entsprechend versetzt, 45° und mit welchem
    Hilfswerkzeug hast Du sie eingeführt? Könnte sein, dass einer rausgesprungen ist
    und sich verkeilt hat.
    Gruß Egon
    Hallo Egon,

    ich bin mir sicher, dass die Ringe richtig sitzen. Ich hatte die Dämpfer schon einige Male draussen und wieder eingebaut; dass die Öffnungen zueinander versetzt gehören, hatte ich noch nirgends gelesen, aber angenommen und deshalb gleichmässig "verteilt".
    Zum Einführen verwende ich eine selbstgedrehte Hülse. Damit lassen die sich spielend leicht einführen; ich bin mir sicher, dass ich den Unterschied bemerken würde, falls einer nicht mehr richtig sässe.

    Ich werde nun als nächstes die Gabel ohne die Kolbenringe montieren und testen, ob sie dann besser läuft.

    Ausser es hat noch jemand eine andere (vielleicht bessere) Idee?

    Gruss Frankie
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  6. #6
    Avatar von frankie303
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    AW: Gabelproblem an R65/248

    Update:

    Gabel zerlegt; keinerlei Auffälligkeiten entdeckt.

    Gabel ohne die "Kolbenringe" montiert - dasselbe Verhalten wie mit! Eher (gefühlt) noch schlimmer.

    Wieder zerlegt: Tauchrohr mit montiertem WeDi aufrecht hingestellt, Standrohr (leer) gleitet satt vom Eigengewicht bis zum Anschlag hinein.

    Dämpfer mit "Kolbenringen" in das Standrohr eingeführt: Es ist Widerstand zu spüren - natürlich, ist ja zu erwarten, die Dichtringe legen sich durch die Vorspannung an der Bohrungswand an.
    Aber keine aussergewöhnlich hoher Kraft erforderlich, um den Dämpfer zu verschieben. Vor allem gleichmässiger Widerstand.
    Insgesamt aber schlecht zu beurteilen ohne direkte Vergleichsmöglichkeit.

    Bohrung Standrohr begutachtet: m.M.n. nicht wellig oder anderweitig zu beanstanden.

    Was nun?

    Anmerken möchte ich noch, das ich immer die Klemmschrauben der Gabelbrücken löse und dann die Standrohre herausziehe.
    Da ich diese von Hand einführen und herausziehen kann, setze ich voraus, dass dort der Fehler nicht liegt.
    Ach ja, in meiner Verzweiflung habe ich vor dem letzten Ausbau der Gabel noch die Dämpferbefestigungsschrauben unten gelöst, um ein Verkanten der Dämpfer im Standrohr auszuschliessen. Leider ohne Erfolg.

    Irgendwelche Ideen?

    Gruss Frankie
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