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  1. #1
    Profipfuscher Avatar von Spineframe
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    Mal wieder Ignitech

    Ich habe (allerdings an der Laverda) ein total seltsames Phänomen mit der Ignitech TCIP4 V80. Setup ist gleich wie an der BMW, Induktiver Sensor und Doppelzündspule.
    Wenn ich mit dem Anlasser starte, habe ich ca. 5-7 Sekunden lang keinen Zündfunken, der Motogadget Drehzahlmesser, der an der Zündspule hängt, schlägt auch nicht aus. Nach besagter Zeitspanne Kommt dann der Drehzahlmesser auf 300 U/min hoch, dann ist die Kiste aber meistens schon so versoffen, daß die Kerzen raus müssen.
    Starterbatterie ist eine Headway 38120HP LiFePo4. Ich habe mit analogem und digitalem Voltmeter den Spannungsabfall am Ignitech Eingang gemessen: Von 13,3V Leerlaufspannung auf 12,5V beim Orgeln. Zu wenig Spannung schließe ich daher mal aus. Nachdem ich wirklich sämtliche Verbindungen und Verschraubungen kontrolliert und gereinigt habe und das Zündschloss gebrückt, weil alter Originalmüll, war es einen Tag lang gut. Habe dann ein Entlastungsrelais wie bei BMW eingebaut, selbstverständlich neu und kein Fernost....Ich hatte mich schon gefreut, aber wohl zu früh. Auf dem letzten Treffen konnte ich wieder bei jedem Tankstopp anschieben. Beim Schieben springt der Motor warm wie kalt nach spätestens einer Kurbelwellenumdrehung an.
    Ich werde ansonsten einfach mal das Steuergerät durchtauschen und gucken ob der Fehler dann weg ist. Habe zwar nur V75 und V88 zum Probieren, aber das sollte ja egal sein. Pinbelegungen sind ja immer gleich.
    Hat dazu noch irgend jemand eine Idee oder sowas schon mal gehabt?
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken Spine4.jpg  
    Geändert von Spineframe (29.05.2019 um 08:59 Uhr)
    Gruß H. C.


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  2. #2
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    AW: Mal wieder Ignitech

    Habe zwar keine Idee, aber das Gulf Heck gefällt mir
    Mit besten Grüßen

    Patrick

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  3. #3
    Admin Avatar von Detlev
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    AW: Mal wieder Ignitech

    Die olle SF3 hat ja einen recht potenten Anlasser. Ich könnte mit vorstellen, dass beim ersten Stromimpuls dieser so heftig ausfällt, dass die arme Ignitech erstmal nen Reset auslöst.
    Mach doch mal folgendes: Trenne mal die Spannungsversorgung der Ignitech auf, drücke erst den Startknopf und schließe im nächsten Moment die Ignitech wieder an. Wenn das funktioniert müsste man sich irgendwie ne Einschaltverzögerung einfallen lassen.
    Grüße,
    Detlev

    „Je älter wir werden, desto schneller waren wir früher.“

  4. #4
    Profipfuscher Avatar von Spineframe
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    AW: Mal wieder Ignitech

    Das wäre eine Idee. Aber ich hatte aus diesem Grund extra mit einem analogen und einem digitalen Multimeter die Spannung beim Anlassen gemessen und nichts Auffälliges entdecken können.An meiner SFC läuft die Zündung halt seit 10 Jahren ohne das geringste Problem. Ich tausche die heute Abend mal mit der aus der Gulf und schaue was passiert.
    Aber zu deiner Idee, Detlev: Wie lange braucht denn so eine Ignitech zum Booten? Nicht, daß das besagte 5 Sekunden sind, die bei mir den Start erschweren.
    Gruß H. C.


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  5. #5
    Admin Avatar von dl6dx
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    AW: Mal wieder Ignitech

    Zitat Zitat von Spineframe Beitrag anzeigen
    Das wäre eine Idee. Aber ich hatte aus diesem Grund extra mit einem analogen und einem digitalen Multimeter die Spannung beim Anlassen gemessen und nichts Auffälliges entdecken können.
    Die Stromspitze beim Anlauf des Anlassers und der damit korrespondierende Spannungseinbruch wird sehr kurz sein. Ich tippe auf eine Dauer unter wenigen hundert ms. Solche "Spikes" sind in aller Regel nicht mit einem Multimeter zu erkennen, wohl aber mit einem Oszilloskop.

    Ich vermute, dass die Ignitech einen Unterspannungsdetektor hat, der bei einem solchen Spannungseinbruch einen Reset auslöst.

    Falls das das Problem sein sollte, könnte man die Spannungsversorgung der Zündung "stützen", im einfachsten Fall mit einem über eine Leistungsdiode gespeisten größeren Elko.

    Viele Grüße

    Stefan
    Die blaue Q:
    R75/6 (1976) mit
    Doppelscheibenbremse
    und S-Cockpit
    Streckensperrungen betreffen uns alle!
    Hilf mit und werde BVDM-Mitglied!

  6. #6

    AW: Mal wieder Ignitech

    Hallo,

    geb der gesamten Zündung nur zum Testen doch mal eine eigene Stromversorgung durch eine zweite Batterie, die nicht am Boardnetz der Laverda hängt.
    Wenn das einwandfrei klappt würde ich als nächstes die Zündspule wieder ans Bordnetz hängen und nur die Ignitech an der zweiten Batterie lassen.
    Wenn immer noch gut würde es meines Erachtens Detlevs Vermutung bestätigen.

    Gruß
    Ralf

  7. #7
    Profipfuscher Avatar von Spineframe
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    AW: Mal wieder Ignitech

    Zitat Zitat von dl6dx Beitrag anzeigen
    Die Stromspitze beim Anlauf des Anlassers und der damit korrespondierende Spannungseinbruch wird sehr kurz sein. Ich tippe auf eine Dauer unter wenigen hundert ms. Solche "Spikes" sind in aller Regel nicht mit einem Multimeter zu erkennen, wohl aber mit einem Oszilloskop.

    Ich vermute, dass die Ignitech einen Unterspannungsdetektor hat, der bei einem solchen Spannungseinbruch einen Reset auslöst.

    Falls das das Problem sein sollte, könnte man die Spannungsversorgung der Zündung "stützen", im einfachsten Fall mit einem über eine Leistungsdiode gespeisten größeren Elko.

    Viele Grüße

    Stefan
    Dann werde ich mal das Oszi dranhängen. Wollte ich eigentlich schon längst mal gemacht haben. Und mal eine zweite Batterie parallel probieren. Die Lösung mit dem Stützkondensator und der Diode klingt vielversprechend.
    Gruß H. C.


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  8. #8
    Avatar von er90es
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    AW: Mal wieder Ignitech

    Die Ignitech startet, wenn Du die Zündung einschaltest! Wenn Du ein paar Sekunden später anlässt, dann ist die Ignitech sicher gestartet.
    Versuch mal die Versorgungsspannung der
    Ignitech so nah wie möglich an der Ignitech zu messen, vielleicht hast Du irgendwo einen schlechten Übergang oder ein Kabelbruch, der Dir nur beim Anlassen notwendige Volts schluckt...

    Die Idee mit der zweiten unabhängigen Stromquelle finde ich wichtig.

    PS: Der Laverda-Motor ist immer noch ein Gedicht!

  9. #9
    Profipfuscher Avatar von Spineframe
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    AW: Mal wieder Ignitech

    Zitat Zitat von er90es Beitrag anzeigen
    Die Ignitech startet, wenn Du die Zündung einschaltest! Wenn Du ein paar Sekunden später anlässt, dann ist die Ignitech sicher gestartet.
    Versuch mal die Versorgungsspannung der Ignitech so nah wie möglich an der Ignitech zu messen, vielleicht hast Du irgendwo einen schlechten Übergang oder ein Kabelbruch, der Dir nur beim Anlassen notwendige Volts schluckt...

    Die Idee mit der zweiten unabhängigen Stromquelle finde ich wichtig.

    PS: Der Laverda-Motor ist immer noch ein Gedicht!
    Ich habe direkt am Multipinstecker an der Ignitech gemessen. Noch dichter dran wird schwierig.
    Gruß H. C.


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  10. #10
    Admin Avatar von hg_filder
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    AW: Mal wieder Ignitech

    Was hast du für einen Leitungsquerschnitt und wo zweigst du die Spannung für die Ignitec ab?

    Hans
    R 100 GS '92 Nur eine, aber meine.

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