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  1. #1

    Kurzfristige Überspannung: wer ist schuld?

    Hallo Kollegen,

    das Instrument, auf das ich mich am ehesten verlasse hinsichtlich der Spannung, ist Jörg's Spannungswächter. Dann habe ich noch eine Anzeige im MotoGadget, auf die ich in dem Moment aber nicht geguckt habe.

    Folgendes war passiert:
    • von jetzt auf gleich während der Fahrt (in dem Moment nix besonderes gewesen) kein Zündfunken mehr
    • Spannungswächter leuchtet orange/gelb, was Überspannung anzeigt (>14,5 oder 15 V)


    Ausgerollt, georgelt, nix. Dann Zündung aus & wieder an, 1 gewaltiger Schuß (unverbranntes Gemisch im Auspuff), brumm, danach wie schon den ganzen Tag alles i.O.

    Ursache?
    • habe die M-Unit (Version von 2014), die auf AUX u.a. die Zündung versorgt. Hat diese infolge kurzer Überspannung mal kurz ausgeschaltet? (Habe leider nicht nach dem Licht geschaut.)
      => Hat die M-Unit solch einen Schutzmechanismus?
    • habe den einstellbarer Regler von (ich glaube) Bayer. Diesen habe ich so eingestellt, daß mir 13,8-14V angezeigt werden (MotoGadget), die LiFePO wird 1a geladen.
      => ist dieser einstellbare Regler bekannt für (seltene) gelegentliche Aussetzer? Erfahrungen damit?
    • an der Verkabelung des Reglers konnte ich (bisher) nichts feststellen. Jörg weist ja auf u.U. fehlerhaften Masseschluß hin.
    Beste Qrüße - Gerd
    (www.zeebulon.de/bmw)

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  2. #2

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    AW: Kurzfristige Überspannung: wer ist schuld?

    Hallo,

    ja die Gadget hat eine max Belastbarkeit von 30A auf der Aux- Leitung.

    Überspannung war das ja noch nicht wirklich, denke Gadget hat abgeschaltet und dadurch auch Licht etc. aus. Durch weniger Verbraucher stand nun auch mehr Strom zur Verfügung.

    Du solltest aber schauen warum und wo die Überlast herkam.

    Gruß
    Icke

  3. #3

    AW: Kurzfristige Überspannung: wer ist schuld?

    Ich meine, es war ein kurzer Moment der Überspannung (also am Eingang der M-Unit), nicht Überlast am Ausgang.

    Da Dinge wie diese sich eh niemals wiederholen, habe ich jetzt nach div. Tips (u.a. hier) in die Richtung ein 2. Massekabel an das braune Kabel des Reglersteckers angebracht. Das kann mal nix schaden.

    Falls jemand derlei mit dem einstellbaren Regler schon mal gehabt hat, laßt's mich dennoch wissen.
    Beste Qrüße - Gerd
    (www.zeebulon.de/bmw)

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  4. #4
    Admin Avatar von Detlev
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    AW: Kurzfristige Überspannung: wer ist schuld?

    Ich mag diese einstellbaren Regler irgendwie nicht.

    Zumal ich hier einen Satz Headway LiFePO4 Zellen liegen habe, die durch Einsatz eines sog. "Behördenreglers" ins Jenseits geschickt wurden. Mit 14,4 Volt ist da die Grenze des Erträglichen so eben erreicht, wenn dann eine kleine Schieflage der Einzelspannungen anliegt, stirbt die erste Zelle ihren Heldentod und die anderen folgen ihr in kurzem Abstand.
    Das ist auch bei den Messungen bestätigt worden, die erste Zelle ist niederohmig, die anderen drei sind hochohmig.
    Von den Zellen habe ich einige Sätze in den letzten Jahren verbaut, die mit dem Wehrle Standardregler laufen problemlos.

    Falls noch jemand einen Behördenregler braucht...
    Grüße,
    Detlev

    „Je älter wir werden, desto schneller waren wir früher.“

  5. #5
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    AW: Kurzfristige Überspannung: wer ist schuld?

    Hallo Detlev,
    wie hast Du denn die Innenwiderstände der Zellen gemessen? Wenn die hochohmig wären, würdest Du niemals die hohen Ströme für den Anlasser hinbekommen.

    Zu Gerd: Spannungspitzen, woher auch immer, werden von den Zellen ausgebügelt, vorausgesetzt das ganze Netz ist ordentlich dimensioniert.
    Gruß Egon

  6. #6
    Admin Avatar von hg_filder
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    AW: Kurzfristige Überspannung: wer ist schuld?

    Hallo Gerd,
    bin das auf dem gleichen Weg wie Detlev: Nimm einen mit eine festen Einstellung (ich liebe die mir 14 Volt). Ansonsten: kontrollier mal bittte die die braune Verbindunf D- vom Regler zum Stator/Kohlehalter in fahrtrichtiung rechts. Ist diese Verbindung instabil, kann es gabeu zu solche einer Reaktion kommen.

    Hans
    R 100 GS '92 Nur eine, aber meine.

  7. #7
    Admin Avatar von Detlev
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    AW: Kurzfristige Überspannung: wer ist schuld?

    Zitat Zitat von Egon Beitrag anzeigen
    Hallo Detlev,
    wie hast Du denn die Innenwiderstände der Zellen gemessen? Wenn die hochohmig wären, würdest Du niemals die hohen Ströme für den Anlasser hinbekommen.
    Ganz einfach über den Ladestrom.
    Der Anlasser hatte es auch ganz plötzlich nicht mehr nötig, den Motor zu starten.
    Grüße,
    Detlev

    „Je älter wir werden, desto schneller waren wir früher.“

  8. #8

    AW: Kurzfristige Überspannung: wer ist schuld?

    Zitat Zitat von hg_filder Beitrag anzeigen
    Hallo Gerd,
    bin das auf dem gleichen Weg wie Detlev: Nimm einen mit eine festen Einstellung (ich liebe die mir 14 Volt). Ansonsten: kontrollier mal bittte die die braune Verbindunf D- vom Regler zum Stator/Kohlehalter in fahrtrichtiung rechts. Ist diese Verbindung instabil, kann es gabeu zu solche einer Reaktion kommen.

    Hans
    Wo kriegt man die "festen" mit 14 Volt? Der alte originale von BMW hatte nur gut 13,8 maximal, meist 13,6 oder 7. Aber ich hab den verstellbaren ja auch etwas im Verdacht.

    Noch mehr allerdings die Masseleitung D-, drum hab ich die erstmal gedoppelt zum Rahmen-Massepunkt.
    Beste Qrüße - Gerd
    (www.zeebulon.de/bmw)

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  9. #9
    Admin Avatar von Detlev
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    AW: Kurzfristige Überspannung: wer ist schuld?

    Mit 13,8 Volt liegst Du, was die Batterielebensdauer angeht, am Besten.
    Wofür 14 Volt?
    Selbst 13,6 Volt Ladeschlussspannung reichen.
    Grüße,
    Detlev

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  10. #10
    Admin Avatar von hg_filder
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    AW: Kurzfristige Überspannung: wer ist schuld?

    Zitat Zitat von Gerd Beitrag anzeigen
    Wo kriegt man die "festen" mit 14 Volt? Der alte originale von BMW hatte nur gut 13,8 maximal, meist 13,6 oder 7. Aber ich hab den verstellbaren ja auch etwas im Verdacht.

    Noch mehr allerdings die Masseleitung D-, drum hab ich die erstmal gedoppelt zum Rahmen-Massepunkt.
    Hi,
    bei D- kommt es wirklich erstmal auf einen guten Kontakt an, Kabelschuh ggf. etwas nachbiegen.

    14 Regler: Also, wenn der Regler bei 14 Volt abregelt, dann macht der das, wenn am Regler an den Kontakten D+, D- 14 Volt anliegen. Durch den Spannungsabfall u.a. am Regler liegen dann am Akku noch runde 13,8 Volt an. Kannst du mit einem Messgerät nachmessen. Ist übrigens auch die Spannung, dir für Langzeitladung für die meisten Akkus der richtige Wert ist.

    Teilekunde Batterie: Nutzung, Ladung und Lagerung

    Seite 5 "Erhaltungsspannung", wichtig Erklärung Seite 4 letzter Absatz.


    Hans
    R 100 GS '92 Nur eine, aber meine.

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