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  1. #1
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    Ignitech vs. Sachse

    Die Überschrift passt nicht so ganz, ich hätte da aber mal ein Problem.


    Ich habe seit langen immer wieder das Problem mit Zündaussetzern oberhalb von gefühlten 6000 rpm.

    Man kann das fast reproduzieren.

    Bis 6000 geschätzt, habe keinen Drehzahlmesser, läuft das Teil ohne Probleme, lädt man aber die unteren Gänge mal zünftig durch, setzt sie oberhalb diese gefühlten Drehzahl aus.

    Ich stehe jetzt gerade vor der Bühne weil ich die Verdichtung nochmals anheben und die Nockenwelle tauschen möchte.

    Dazu muss vorne eh alles raus.

    Woran mag das liegen, verbaut ist:

    Ignitech V88 mit Calm-Wisper (1. Generation)
    2 TEC MP08 Zündspulen

    Läuft ansonsten völlig problemlos, also warum tauschen.

    Mir hat jemand gesagt es könne an den Ladezeiten der Spulen liegen.

    Die wäre nicht lang genug und deswegen die Aussetzer,

    ist das eine Möglichkeit?
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    Mit besten Grüßen

    Patrick

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  2. #2

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    AW: Ignitech vs. Sachse

    Normalerweise sind bei elektonischen Zündungen die Ladezeiten der Zündspulen nicht abhängig von der Drehzahl - hab ich zumindest mal irgendwo gelesen.

    Vielleicht reicht die softwaremäßig eingestellte Ladezeit bei hohen Drehzahlen nicht mehr aus. Gibts bei der Zündung die Möglichkeit hier "einzugreifen"?

    Was ich noch im Forum dazu gefunden habe:

    "Titel TEC MP08 Gleichstromwiderstand ca. 2,8 Ohm.
    Zwei Stück parallel macht 1,4 Ohm. Original Doppelzündspule alt 0,7 Ohm, neuere 1,1 Ohm.
    Allerdings sollte bei Unterbrecherkontakten und TEC MP10 auf jeden Fall ein Widerstand > 1 < 2 Ohm verwendet werden, da sonst die Zündspule abrauchen kann.

    Hallo,

    das ist prinzipiell zwar korrekt, trotzdem hat Ralf Recht!

    Der Grund: Das elektronische Zündmodul begrenzt den Primärstrom auf einen bestimmten Wert. Bei Parallelschaltung erhält jede Spule die Hälfte davon (wenn die ohmschen DC-Widerstände der Primärwicklungen gleich sind). Da die im Magnetfeld gespeicherte Energie proportional dem Quadrat des Stromes ist, zumindest, solange der Kern noch nicht gesättigt ist, bedeutet dies, dass jede Spule nur noch ein Viertel der Energie liefern kann, die sie im Einzelbetrieb speichern würde. Selbst er-fahrene Folge: Der Motor läuft wie ein Sack nasser Nüsse.

    Deshalb plädiere ich unbedingt für einen Versuch der Serienschaltung der Spulen, was allerdings bei der hochohmigen TEC MP 08 ebenfalls nur begrenzten Erfolg haben könnte, da wegen des dann sehr hohen Gesamtwiderstandes möglicherweise der Ladestrom bei höheren Drehzahlen nicht mehr ausreicht."


    Grusz

    Bernd
    Geändert von berndr253 (21.09.2019 um 15:22 Uhr)

  3. #3
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    AW: Ignitech vs. Sachse

    Leider verstehe ich diesen Krempel um Herrn Ohm nicht.

    Elektrisch bin ich eine Voll-Niete.

    Was ich auch nicht verstehe, warum gibt es keine Sichtfenster in diesen Motoren.

    So fein bearbeite Teile und niemand kann sie sehen...

    Die Wank´s haben die Drehzahlgeschichten und über 10Tkm mit der verkorksten Nockenwelle schadlos überstanden.
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    Mit besten Grüßen

    Patrick

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  4. #4

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    AW: Ignitech vs. Sachse

    Na denn spielen wir elektrisch ja in der gleichen Liga!
    Der linke Wank-Stößel scheint mir aber durchaus eine Veränderung erfahren zu haben.

    Wenn ich die Verkabelung auf Deinen Fotos richtig interpretieren hast Du die beiden Spulen parallel geschaltet, was ich auch als richtig einschätze. Brauchst ja an beiden Spulen auch die 12 Volt.
    Hast Du schon mal andere Spulen getestet - beispielsweise die TEC MP10?

    Ich würde bei Deinem Problem erst einmal die elektronische Zündung tauschen (hast doch sicher noch eine auf "Halde" und wenn sich da keine Änderung einstellt auch die Zündspulen auf die MP10

    Grusz

    Bernd

  5. #5
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    AW: Ignitech vs. Sachse

    Das ist der Punkt,

    ich habe keine weiteren Spulen.

    Außer einer kompl. Srech/Sachse Anlage habe ich nix mehr im Regal.

    Nur pauschal tauschen will ich eigentlich nicht.
    Mit besten Grüßen

    Patrick

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  6. #6

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    AW: Ignitech vs. Sachse

    Bei mir waren die Zündaussetzer bei ca. 4.500. Alles mögliche probiert. Abschirmung, Einstellung. Bei einer Umbaugeschichte funktionierte auf einmal die Einstell-LED nicht mehr. Sensor getauscht. . .

    Und ALLE Probleme waren Geschichte!


    Stephan
    Immer unterwegs, aber nie am Ziel. . .

  7. #7

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    AW: Ignitech vs. Sachse

    Moin,

    Hallsensorgefrickel rauswerfen, Induktiven S01 verbauen und freuen.

    Grüße,
    Jörg.

  8. #8
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    AW: Ignitech vs. Sachse

    So, Verdichtung dürfte nun bei ca. 10,5:1 liegen, die HPN Nocke ist drin.

    Mal sehen wie das zusammen mit nur 800cc harmoniert.

    Für die von mir bevorzugte S01 Lösung fehlt mir ein Distanzsring für den Limadeckel.

    Den S01 fahre ich in all meinen Zündapps mit der Igitech.
    Mit besten Grüßen

    Patrick

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  9. #9
    Gewerbetreibender Avatar von Euklid55
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    AW: Ignitech vs. Sachse

    Hallo Patrick,

    so geht es geht ohne Abstandshalter. Einfach die LIMA drehen.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	ign8a.jpg 
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    Die Teile hierzu sind bei mir im Programm und lieferbar.

    Gruß
    Walter
    Geändert von Euklid55 (22.09.2019 um 07:59 Uhr)
    Ignitech Zündung aktuell => Einbausatz-für-Ignitech-Zündung

    Reise vor dem Sterben, sonst reisen deine Erben.

  10. #10

    AW: Ignitech vs. Sachse

    Zitat Zitat von berndr253 Beitrag anzeigen
    Normalerweise sind bei elektonischen Zündungen die Ladezeiten der Zündspulen nicht abhängig von der Drehzahl - hab ich zumindest mal irgendwo gelesen.

    Vielleicht reicht die softwaremäßig eingestellte Ladezeit bei hohen Drehzahlen nicht mehr aus. Gibts bei der Zündung die Möglichkeit hier "einzugreifen"?

    Was ich noch im Forum dazu gefunden habe:

    "Titel TEC MP08 Gleichstromwiderstand ca. 2,8 Ohm.
    Zwei Stück parallel macht 1,4 Ohm. Original Doppelzündspule alt 0,7 Ohm, neuere 1,1 Ohm.
    Allerdings sollte bei Unterbrecherkontakten und TEC MP10 auf jeden Fall ein Widerstand > 1 < 2 Ohm verwendet werden, da sonst die Zündspule abrauchen kann.

    Hallo,

    das ist prinzipiell zwar korrekt, trotzdem hat Ralf Recht!

    Der Grund: Das elektronische Zündmodul begrenzt den Primärstrom auf einen bestimmten Wert. Bei Parallelschaltung erhält jede Spule die Hälfte davon (wenn die ohmschen DC-Widerstände der Primärwicklungen gleich sind). Da die im Magnetfeld gespeicherte Energie proportional dem Quadrat des Stromes ist, zumindest, solange der Kern noch nicht gesättigt ist, bedeutet dies, dass jede Spule nur noch ein Viertel der Energie liefern kann, die sie im Einzelbetrieb speichern würde. Selbst er-fahrene Folge: Der Motor läuft wie ein Sack nasser Nüsse.

    Deshalb plädiere ich unbedingt für einen Versuch der Serienschaltung der Spulen, was allerdings bei der hochohmigen TEC MP 08 ebenfalls nur begrenzten Erfolg haben könnte, da wegen des dann sehr hohen Gesamtwiderstandes möglicherweise der Ladestrom bei höheren Drehzahlen nicht mehr ausreicht."


    Grusz

    Bernd

    Hi,

    ich würde die Spulen mal in der Serien-/Reihenschaltung fahren. Ich glaube nicht (rechne ich heute Abend mal nach), dass es Probleme mit den Ladezeiten gibt. 1 tau = 63%, 2 tau ca. 80% Ladung.

    Aber bei Parallelschaltung ist zu beachten, dass die Spule sich auch wie ein Widerstand beim Einschalten verhält.

    Strom „teilt sich auf“ bei der Parallelschaltung von Widerständen .... wobei der Stromfluß bei der Spule über dei Zeit zunimmt ...

    Heute Abend mal für die Spulen durchrechnen ....



    Gruß

    Alexander
    Geändert von albauer (22.09.2019 um 08:37 Uhr)

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