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  1. #1

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    Öltemperatursensor im Öfilterdeckel?

    Hallo zusammen,

    ich bin gerade dabei meine R100RT umzubauen und möchte nun auch einen Öltemperatursensor verbauen. Da ich den Ölkühler aufgrund der Optik demontiert habe, möchte ich nun auch das hässliche Thermostat los werden. Ich habe mir bereits einen Ölfilterdeckel für die Versionen ohne Ölkühler gekauft, aber musste leider feststellen das dieser nicht passt. Nun spiele ich mit dem Gedanken mir einen eigenen Ölfilterdeckel mit einer CNC Fräse selbst herzustellen und dort direkt den Öltemperatursensor unterzubringen. Die Angst vor einem Motorschaden bringt mich aber zu diesem Beitrag.
    Auf was muss ich bei meinem Vorhaben achten? Ist es eine geeignete Stelle für die Messung?

    Vielen Dank für eure Hilfe!

  2. #2
    Admin Avatar von MM
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    AW: Öltemperatursensor im Öfilterdeckel?

    Worauf beruht die Angst vor einem Motorschaden?
    Sorgst du dich, dass der Motor zu heiß wird?

    Die Meßstelle ist an sich gut gewählt. Mit der gemessenen Temperatur wird das Öl angesaugt und an die Schmierstellen gepumpt.
    Gruß
    Michael




    Ich danke allen, die zur Sache nichts zu sagen hatten und trotzdem geschwiegen haben.

  3. #3

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    AW: Öltemperatursensor im Öfilterdeckel?

    Zitat Zitat von MartinBZ Beitrag anzeigen
    Ich habe mir bereits einen Ölfilterdeckel für die Versionen ohne Ölkühler gekauft, aber musste leider feststellen das dieser nicht passt.
    Der passt schon, nur das lange innere Rohr muss raus und durch ein kurzes ersetzt werden.

  4. #4

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    AW: Öltemperatursensor im Öfilterdeckel?

    Das Ölthermometer des Messstabs meiner kürzlich erworbenen R100R zeigte im Stop&Go schon mal 130°C. Wohl auch durch Wirkung des Ölkühlers sank die Temp. bei freier Fahrt um rd. 20°C. Vllt. hat jemand belastbarere Erfahrungen über den Temperaturgang bei unterschiedlichen Fahrmodi.
    VG Heinz

  5. #5
    Admin Avatar von MM
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    AW: Öltemperatursensor im Öfilterdeckel?

    Die Motortemperatur gehört zu den oft leidenschaftlich diskutierten Themen bei den 2V-Boxern.
    Ein paar Fakten aus Erfahrung kann ich aber liefern:

    - Die Meßstelle Peilstab ist die am bequemsten zu realisierende, aber auch die ungünstigste. Außer dem Ölrücklauf beeinflußt hier auch der Gasraum das Ergebnis.

    - Die Wirkung des Serienölkühlers ist sehr begrenzt und für Serienmotoren unter normalen Bedingungen absolut verzichtbar.

    - Im Stop&Go-Betrieb im Sommer hilft auch ein Ölkühler fast nichts. Temperaturen bis 150° tun aber nicht weh.

    - Die meisten sind an die 90° gewöhnt, die ein wassergekühlter Motor üblicherweise im Betrieb hat. Rein luftgekühlte Aggregate werden aber erheblich wärmer ohne Schaden zu nehmen.
    Gruß
    Michael




    Ich danke allen, die zur Sache nichts zu sagen hatten und trotzdem geschwiegen haben.

  6. #6
    Avatar von Kairei
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    AW: Öltemperatursensor im Öfilterdeckel?

    ....ausserdem ist heute Samstag!
    Normalerweise ärgern wir uns da etwas und stellen nette Filmchen oder Bilder ein.
    Öl... Ölkühler..Ölwannen und Ölviskositätsdiskussionen finden Dienstags statt und enden pauschal immer damit: Jeder macht es Anders, alle haben Recht und die BMWs gehen trotzdem nicht kaputt!!

    Ein Ölkühler ist ein hübsches Acessoir für Technophile (ich hab auch einen), mit einer großen moralische Wirkung !
    Er schadet auch nicht. Der Nutzen ist eher psychologisch und wir wissen alle: Es gibt nichts wirksameres als ein Placebo!

    Gruß

    Kai
    G/S Treiber,
    verflossene Liebschaften:Zündapp GTS 50, RD 350, XT 500, Laverda 10003C, Yamaha XV 550, Yamaha TR1, BMW R80/7

  7. #7

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    AW: Öltemperatursensor im Öfilterdeckel?

    Hallo Michael,
    hinsichtlich Deiner Ausführungen zum Ölmessstab und der begrenzten Wirksamkeit des Ölkühlers kann ich nicht widersprechen. Fahrtwind beaufschlagte Ölkühler werden überschätzt. Allerdings bauen gängige Motoröle ber. ab 120 °C tendenziell steigend ab. Diese Massenprodukte werden für wassergekühlte Motoren produziert welche auch für Motorräder zunehmen.
    VG Heinz

  8. #8
    Avatar von Kairei
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    AW: Öltemperatursensor im Öfilterdeckel?

    Hallo Heinz,

    ich hatte mal nen Temperaturfühler in der Wanne neben dem Filter.
    Fazit: So lange du fährst -egal wie schnell oder langsam-, bekommst Du die Öltemperatur kaum über 125 bis 130 Grad.
    Worst Case ist aus längerer Vollgasfahrt auf der Bahn im Hochsommer direkt in einen Stau. Dann gehts weiter hoch.... allerdings hörst Du das dann auch!
    Der Ölkühler senkt nach meiner Erfahrung während der Fahrt um etwas 10 bis 15 Grad ab. Ohne Fahrtwind reisst er aber auch nichts raus, das Ergebnis ist das Gleiche wie ohne.
    Du hast durch den Kühler allerdings etwas mehr Öl im Umlauf (circa 0,2 Liter) , was den Ölverschleiß etwas senkt.
    Nachteile des Kühlers ist ein zusätzliches Defektrisiko (Kühlerschläuche!) und, wenn ohne Thermostat eine längere Warmlaufphase.

    Gruß

    Kai
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  9. #9
    Avatar von Blue QQ
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    AW: Öltemperatursensor im Öfilterdeckel?

    Im Stop&Go-Betrieb im Sommer hilft auch ein Ölkühler fast nichts. Temperaturen bis 150° tun aber nicht weh.
    Äh, warum schreiben die Jungs in der BA das man beim Einstellen der Vergaser nach 10 min. wegen der fehlenden Kühlung den Motor abstellen soll?

    Manfred
    Bin ich ölig, bin ich fröhlich

  10. #10

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    AW: Öltemperatursensor im Öfilterdeckel?

    Weil das reiner Stop-ohne-Go Verkehr ist. Und wenn, du schon selbst deine Kiste himmeln sollst und nicht die Werkstatt. Man kann sich im Stop&Go Verkehr schon überlegen, wann man dann besser doch mal zum Abkühlen anhält.

    Das Ölthermometer, samt Anzeige, hilft nur insoweit, als das man dann schön verfolgen kann, wie die Temperatur wieder absinkt, sobald man wieder Fahrt aufnehmen kann.


    Stephan
    Immer unterwegs, aber nie am Ziel. . .

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