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  1. #1
    Avatar von caddytischer
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    Leerlaufschalter

    Moin,
    heute habe ich die Elektrik an der R50 S weiter gepuzzled.
    Ja, ja, Kabelbaum. Anpassen, Stecker anfertigen und und.
    Aber, Strom drauf, und, geht alles. Wirklich alles?
    Was muckt die Leerlaufleuchte rum? Leuchtet nicht! Gang, Leerlauf überprüfen. Geht tatsächlich nicht. Gruel.

    Also, Glühbirne überprüfen, funktioniert. Glühlampenfassung, ein Kontakt Strom. Kabel am Leerlaufschalter prüfen, Strom kommt an, Prüfleuchte brennt.
    Ahhhh, da ist ein Leerlaufschalter mit zwei Kontakten. Ich habe bis jetzt immer nur Schalter mit einem Kontakt gehabt, also Schaltpläne studieren. /5 = ein Kontakt, später zwei. Leerlaufschalter aus einem anderen Getriebe ausbauen, ahhhh so funktioniert er. Tja, dann den eingebauten Leerlaufschalter prüfen. Da wünsche ich mir Japanfingers. 19er Schlüssel, Leerlaufschalter ein bischen rausdrehen um den einen, vorher nicht erreichbaren Kontkakt, zu erreichen. Zwei Kabelenden aufstecken, prüfen, Prüflampe leuchtet, super. Original Kabel wieder aufsetzen. Die Leerlaufkontrolleuchte leuchtet, yes so solls sein. Kabel wieder ab, Leerlaufschalter festdrehen, Kabel wieder aufstecken. Leerlauflampe brennt jetzt nicht!! Sch.... , Mist, ... Also nochmal den Leerlaufschalter lösen, booob, Lampe brennt. Wieder reinschrauben, Lampe aus. Hhh, muß am Leerlaufschalter liegen, Aludichtscheibe zu dünn? Keine Ahnung. Also ausbauen und den anderen einbauen. Tja, geht nicht, irgendwann setzten die Kontakte von dem Leerlaufschalter auf dem Querrohr von der Motorhalterung auf. Weiterdrehen führt dazu das die Kontakte verbiegen. Watt nu? Da ist ein Querrohr zwischen den Motorhalterungen. Geht das raus?? Scherenheber unter das hintere Motorlager, entlasten, Steckachse ziehen, hebeln links, hebeln rechts, Stück für Stück lässt es sich herraus bewegen. Puuh, glück gehabt. Nochmals freue ich mich mich über meine nicht vorhanden Japanfingers. Und ich habe noch nichteinmal große Hände. Aber ich bekomme den Leerlauschalter raus. Gut das keiner zuschaut, auf dem Boden, auf dem Rücken liegend, eine Hand irgendwo in der Luft, die andere ...., Flüche gellen durch die Werkstatt. Aber der Schalter ist eingesetzt. Alles anschließen, Strom drauf.nLeerlaufleuchte leuchtet. Getriebe durchschalten. Leuchtet wie es soll.
    Augenscheinlich ist am ausgebauten Leerlaufschalter nichts zu erkennen. Der Druckstift steht weiter raus, als bei dem verbauten. Ist das der Grund??? Who knows.
    Nun das Rohr wieder einbauen. Will nicht, sitz zu "stramm" zwischen den hinteren Motorhalterungen. Was jetzt. Was wegschleifen?
    Kannste nicht machen. Der Inscheöör hat sich sicherlich etwas dabei gedacht.

    Überlegen, ok, Physik im Alltag mal ausprobieren, Rohr in den Gefrierer, Motor im Bereich der Motorhalterung mit weicher Flamme anwärmen und dann versuchen. Hat geklappt
    Aufräumen, Entspannen.

    Zwei Fragen bleiben.
    Gibt es unterschiedliche Leerlaufschalter, was die Einbaulänge betrifft?
    Gibt es unterschiedlich dicke Aludichtringe?

    Und ja, man kann den Leelaufschalter im eingebauten Zustand aus und ein bauen.
    Vorrausetzung ist, dass der Motor die hintere Halterung mit dem Rohr hat und das jemand kleine Hände hat.

    Moral von der Geschicht. Prüfe vor dem Getriebeeinbau den Leelaufschalter auf Funktion und Dichtheit (prophylaktisch gleich mit 2K Kleber eindichten)

    caddytischer, Claus
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  2. #2
    Gewerbetreibender Avatar von Euklid55
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    AW: Leerlaufschalter

    Hallo,

    /5, /6 und /7 haben jeweils andere Leerlaufschalter. Bei /6 und /7 muß der Aluring mind. 2mm? betragen.

    Gruß
    Walter
    Ignitech Zündung aktuell => Einbausatz-für-Ignitech-Zündung

    Reise vor dem Sterben, sonst reisen deine Erben.

  3. #3
    Avatar von MKM900
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    AW: Leerlaufschalter

    Und jetzt hast du keine Buchstaben mehr um zu schreiben, welches Getriebe du hast?
    Gruß RaineR

  4. #4
    Avatar von caddytischer
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    AW: Leerlaufschalter

    Moin,
    zu Walter: Danke, genau DAS ist die Antwort auf meine Fragen.
    zu Rainer: Buchstaben habe ich "zu Hauf". Ich habe meine Fragen von Walter beantwortet bekommen.
    Sonst hätte ich für MEIN Getriebe nachdem dazugehörigen Leelaufschalter gefragt. Dann hätte ich, da hast du Recht, mein verbautes Getreibe genauer spezifizieren müssen. Meine Fragen waren aber anders.
    Der Rest ist einfach Geschichte, um die Wartezeit des "Gefriervorgangs" von dem Zwischenrohr zu überbrücken. Hätte auch kürzer sein können.

    Eingefügt habe ich ein Bilde von zwei ablegereifen, unterschiedlichen Leelaufschaltern. Wie Walter schrieb, Scheibe 2mm Dicke, aber der Kugelstift ist unterschiedlich weit aus dem Gehäuse.
    caddytischer, Claus
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken IMG_6119.JPG  
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  5. #5
    Avatar von trybear
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    AW: Leerlaufschalter

    (prophylaktisch gleich mit 2K Kleber eindichten)
    Nein, völlig overdone.

    Wenn Du den Schalter mit neuem Dichtring einbaust, egal ob dick oder dünn, wird das dicht, sicher.

    Wenn sie im Alter inkontinent werden, dann an der Verpressung des Kunstsoffteils mit den Flachstecklaschen am Alugehäuse. Dann musser sowieso komplett neu

    gruß
    Machen ist wie Wollen, nur heftiger

  6. #6
    Avatar von caddytischer
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    AW: Leerlaufschalter

    Moin,
    zu trybear:
    Einschrauben in das Gehäuse mit dem 2mm dicken Aludichtring ist schon klar.

    Das Eindichten mit 2K Kleber bezieht sich auf das eingepresste Kunstoffteil in der Mutter. Somit nässt kein Öl mehr aus. Den Tipp habe ich hier aus dem Forum und bis jetzt erfolgreich umgesetzt.

    caddytischer, Claus
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  7. #7
    Avatar von trybear
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    AW: Leerlaufschalter

    Zitat Zitat von caddytischer Beitrag anzeigen
    Das Eindichten mit 2K Kleber bezieht sich auf das eingepresste Kunstoffteil in der Mutter. Somit nässt kein Öl mehr aus. Den Tipp habe ich hier aus dem Forum und bis jetzt erfolgreich umgesetzt.

    caddytischer, Claus
    Dann soltest Du das auch schreiben, ansonsten ist es mißverständlich. Bestimmt nicht alle Mitleser hier haben den Grund der Aktion sofort im Gedächtnis parat
    Machen ist wie Wollen, nur heftiger

  8. #8

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    AW: Leerlaufschalter

    Zitat Zitat von trybear Beitrag anzeigen
    Nein, völlig overdone.

    Wenn Du den Schalter mit neuem Dichtring einbaust, egal ob dick oder dünn, wird das dicht, sicher.

    Wenn sie im Alter inkontinent werden, dann an der Verpressung des Kunstsoffteils mit den Flachstecklaschen am Alugehäuse. Dann musser sowieso komplett neu

    gruß
    Ich habe schon nagelneue Original-Schalter in der Hand gehabt, bei denen Kunstoffteil und Metall nur lose zusammensteckten.

    Daher wird bei mir immer, wirklich immer, jeder Schalter mit UHU 300 verklebt.

    Im Übrigen dann mit Silikon und Dichtring eingeschraubt. Einmal zu fest, dann macht das ganz schnell „knack“.
    HG
    Matthias

  9. #9
    Avatar von Onno
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    AW: Leerlaufschalter

    Hallo,

    mir ist jetzt nicht klar, WO der Kleber jetzt hin soll.
    Wie kann ich denn einen "in sich" undichten oder undicht werdenden Schalter abdichten?


    Viele Grüße, Onno
    due cilindri e basta!

  10. #10
    Admin Avatar von Detlev
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    AW: Leerlaufschalter

    Du musst den ganzen Bereich zwischen dem Metallrand bis unter die Steckkontakte mit Kleber benetzen. Das Öl kann nur zwischen Metall und Kunststoff austreten.
    Grüße,
    Detlev

    „Je älter wir werden, desto schneller waren wir früher.“

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