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  1. #1
    Avatar von Tam92
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    Gespannelektrik

    Hallo Zusammen!

    Der Eine oder Andere kennt mein Gammelgespann, ein Endurogespann auf Basis HU Rahmenumbau mit WASP Beiwagenrahmen und EML Boot im zarten Alter von 32 Jahren und ca. 5 Vorbesitzern.
    Der Motor hat schon eine halbwegs moderne Zündung mit der Steuereinheit, die Armaturen sind wahrscheinlich von einer G/S oder was Ähnlichem.

    Der Tacho wurde durch ein digitales Touratech Teil ersetzt, welches in einer selbstgebastelten Halterung in der Cockpitverkleidung sitzt.
    Darunter kann man enorm viele nicht angeschlossene Sensorleitungen sehen.
    Neben diversen Nachbesserungen in der Mechanik ist die große Baustelle für dieses Jahr also die Elektrik.

    Das positive daran ist: Sie ist vorhanden und funktioniert meistens irgendwie.
    Das negative ist: Sie sieht so aus, als hätten alle 5 Vorbesitzer mal in Ihren Resteschubladen nach gerade noch brauchbaren Teilen gesucht und diese auch eingebaut.
    Momentan baumeln die Relais am Rahmen unter dem Tank, die Steckverbinder sind bröselig, Kabel brüchig und an den Kontakten korrodiert, die Sicherungen und die Zündspule sind offen im Rahmendreieck und die (Auto)Batterie ist im Kofferraum.

    Meine Idee ist nun, ausgehend von den Schaltern am Lenker und die Motorelektrik neue Kabel zu legen und diese über PG's in eine geschlossenen Box zu führen um diese dort mit Relais, Sicherungen etc. zu verbinden.
    Dann ist dort Schluß mit Gammel und Dreck, die neuen Kabel werden im Bougierrohr geführt, theoretisch sollte dann alles funktionieren.
    Die Zündspule kann ruhig irgendwo oberhalb des Luftfilters vor Spitzwasser geschützt montiert werden, die wird ja auch warm.

    Die neue Motorradbatterie soll dahin, wo sie hingehört, in's Rahmendreieck mit kurzen Wegen zu Anlasser und Co.

    Wohin aber mit dem Klemmenkasten?

    Kann man den an die Stelle der Werkzeugschale oberhalb der Batterie bauen oder vielleicht in den Bein- oder Fußraum des Boots ohne daß der TÜV meckert?

    Wo bekommt man die Relaishalterungen her, vielleicht für Montage auf Hutschiene oder Ähnliches?

    Über Anregungen, Tips, konkrete Hinweise oder auch professionelle Hilfe hierzu würde ich mich freuen, lästernde Kommentare merke ich mir für die Retoure bei nächster Gelegenheit.

    Viele Grüße
    FrankKlicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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  2. #2
    Avatar von boxerliebe
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    AW: Gespannelektrik

    Ich habe meine Kung's beim S350 unter dem BW-Sitz--der war eh nicht mehr Ori und bei Watsonien habe ich die hinter das BW-Rad in den Kotflügel verbannt--so bleibt der Platz am Töff--äähh Motorrad für viel anderes frei--
    natürlich mit guten Kabeln angeklemmt--und Nato-Knochen dazwischen zum stummschalten

    Und die Motogadget (liegt schon jahre hier)wächst leider nicht von selber dazwischen
    Geht um R50 Schwingenrahmen --!
    Gruss jörg
    Elektro-Töff???
    Erst , wenn man den Strom durch ein Loch nachfüllen kann !

  3. #3

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    AW: Gespannelektrik

    Zitat Zitat von Tam92 Beitrag anzeigen
    Hallo Zusammen!

    .........Die neue Motorradbatterie soll dahin, wo sie hingehört, in's Rahmendreieck mit kurzen Wegen zu Anlasser und Co.

    Wohin aber mit dem Klemmenkasten?

    Kann man den an die Stelle der Werkzeugschale oberhalb der Batterie bauen oder vielleicht in den Bein- oder Fußraum des Boots ohne daß der TÜV meckert?

    Wo bekommt man die Relaishalterungen her, vielleicht für Montage auf Hutschiene oder Ähnliches?
    Hallo Frank,

    nimm keine Motorrad- sondern eine Autobatterie in ihrer kompaktesten Form; also z.B. eine mit 44 Ah Kapazität. Kann ruhig irgendeine Noname sein. Genau so ein Exemplar tut seit über 7 Jahren trotz z.T. langer Nichtnutzungsperioden meines Gespanns problemlos ihren Dienst und ist fit wie am ersten Tag.

    Vorteile: Deutlich preiswerter als 2-Rad-Akkus, ordentlich Reserve und schön schwer (roundabout 14 kg).

    Und wegen Letzterem gehört eine Gespannbatterie auch nicht ins Maschinenrahmendreieck, sondern rechts hinten ins Boot. Idealerweise hinter's SW-Rad in einen entsprechend dafür verlängerten Kotflügel; ansonsten eben in den Kofferraum. Dein hochbeiniges 3-Rad ist doch wahrscheinlich ohne Passagier/Zusatzgewicht im Boot - womöglich rappelvoller Tank - nicht so schön fahrbar; und so eine dicke Batterie ist dann wenigstens kein toter Ballast. Die muss ja eh mitgeschleppt werden.

    Dein Argument mit der Nähe zu Anlasser und Co zieht nicht. Ordentlich fette Kabel sorgen für geringste Verluste. Ein Starthilfekabel für Dieselfahrzeuge mit 25 mm² Querschnitt ist - befreit von den Anschlusszangen - dafür eine preiswerte und gute Basis.

    Den Schaltkasten kannst Du dann im Rahmendreieck locker unterbringen. Die Nähe der Relais zu den Verbrauchern minimiert Verluste und den Kabelbedarf. Deswegen würde ich diesen Kasten auch niemals in den SW bauen. Wie viele Kabel und Stecker sollen denn dann Diesen mit der Zugmaschine verbinden? Nur, was hätte der TÜV mit dessen Einbauposition zu schaffen?

    Vieles was Du brauchst bekommst Du z.B. hier:

    https://www.steckerladen.de/

    oder hier:

    https://www.relaissockel.de/


    Flöhliches Baschteln

    Werner
    Geändert von dabbelju (25.02.2020 um 18:46 Uhr)

  4. #4
    Avatar von caddytischer
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    AW: Gespannelektrik

    Moin Dabbelju,
    ich würde es genauso machen wie der Vorredner.
    Batterie in den Seitenwagen, ich hatte eine 12V36Ah verbaut. Dann kann man auch mit unbesetzten Seitenwagen "sportlich" um die Rechtskurven fahren ohne gleich "Turnübungen" machen zu müssen.
    Ich kenne dein Gespann nicht, was den Platz unter dem Tank angeht. Wenn es passt, dann dahin oder ins Rahmendreieck. Dort hatte ich eine KFZ Verteilerdose (LKW Bereich) montiert. Daran hatte ich auch eine 4 Polsteckdose(Blinker rechts, Fahrlicht, Masse, Reserve) aus dem Marine/Segel/ Motoerbootbereich plaziert. für den Seitenwagen An und Abbau. Und den Kabelbaum hinterer kotflügel angeschlossen.
    Das Anlassrelais hatte ich komplett wegelassen, allerdings muss man beim Starten sortiert sein.
    Blinkrelais ist heutzutage elektronisch zu haben, nicht größer als eine ein Euromünze, KFZ Leistungsrelais für Hupe, Licht,???,war alles inder /5 Lampe untergebracht, feuchtigkeits und salzwassergeschützt.
    Verkabelt hatteich nach dem /6 Kabelplan, den finde ich wegen der Steckplatine gut. Gerade wenn mal alles auseinandergebaut werden muss, Unfall, Rahmen richten.
    caddytischer, Claus
    BMW R 100R & BMW R50 (mod. Motor)

  5. #5
    Avatar von Tam92
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    AW: Gespannelektrik

    Danke schön schon einmal an Frank, Jörg, Werner und Claus.

    Bin zwar jetzt unschlüssiger als vorher, aber wahrscheinlich habt Ihr recht mit der Autobatterie im Kofferraum und Elektrik ins Rahmendreieck.

    Ich hatte das mit dem Gegengewicht im Kofferraum nicht ganz so eng gesehen, wird aber schon stimmen da sich das Fahrverhalten alleine mit/ ohne Zusatztank und Beifahrer schon erheblich ändert.

    Ist auch weniger anstregend für mich als Elektrolegastheniker.

    Durch das Rahmendreick wird ein Standardelektrokasten nicht passen, das wird was individuelles.

    Um Übergangswiderstände zu vermeiden werde ich wohl so wenig wie möglich mit Steckern arbeiten und mehr direkt auf Klemmen löten.

    Kabeleinführung in die Büchse mit Icotek oder PG.

    Welche Erfahrung habt Ihr mit Sicherungsautomaten gegenüber Schmelzsicherungen aus dem Autobereich?

    Die Zündspule möchte ich draußen lassen, aber Spritzwassergeschützt.

    Unter dem Tank ist normal Platz, ist ein PD 1 Tank und ein Strassenrahmen aus den 80ern, allerdings stark modifiziert.
    Ich möchte trotzdem so wenig wie möglich unter dem Tank haben, wenn man im Dreck fährt saut das da ganz schön zu.

    Bin offen für weitere Ideen, aber eine Richtung liegt schon mal fest, danke dafür.

    Gruss vom Frank
    never underestimate the power of stupid people in large groups

  6. #6

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    AW: Gespannelektrik

    Zitat Zitat von Tam92 Beitrag anzeigen
    .....Um Übergangswiderstände zu vermeiden werde ich wohl so wenig wie möglich mit Steckern arbeiten und mehr direkt auf Klemmen löten......

    Ich möchte trotzdem so wenig wie möglich unter dem Tank haben, wenn man im Dreck fährt saut das da ganz schön zu.
    Hallo Frank,

    Löten? Bitte nicht. Führt zu oft auf Dauer zu Kabelbrüchen. Eine fachgerecht und mit guter Zange ausgeführte Rollcrimpung - dazu Minimierung der Steckverbinderzahl - ist die beste Medizin gegen Elektrikausfälle in diesem Bereich.

    Das Dreckproblem unter'm Tank wundert mich bei Deinem hinten zu kurzen hochgelegten VR-Kotflügel nicht. Der Bereich Tankunterseite nebst -tunnel bekommt ungeschützt die volle Breitseite. Direkt über'm VR angebracht - vielleicht noch mit 'nem Schlabberlappen dran - wär' besser. Mit 'ner handbreit Abstand zum Reifen setzt sich das auch auf einer Modderpiste nicht schnell zu.

    Werner

  7. #7
    Avatar von caddytischer
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    AW: Gespannelektrik

    Moin Frank,
    so etwas in der Art, siehe eingefügtes PDF, hatte ich als Verteilerkasten im Rahmendreieck verbaut, sind Spritzwassergeschütz.
    Wenn jetzt so recht überlege, dann ist der Platz im Rahmendreieck schon gut. Wenn du mal an die Elektrik musst, dann musst du nicht erst die Vergaser lösen, den Tank abbauen (der ist dann natürlich gerade randvoll getankt) und und.

    Guugle mal KFZ Verteilerkasten und gehe auf Bilder.

    Je nach Größe, passt da dein ganzes "elektrisches Gelumpe" rein.
    Elektrik ist schon SPANNEND, mache ich nicht gerne, aber ohne läuft nix.

    Und, Löten würde ich nicht, es gibt in der elektrischen bucht gute und günstige crimpzangen mit wechselbaren Backen.

    Die Kabel nach Möglichkeit durchgängig verlegen ist einen gute Idee, die Empfehlung war schon bei dem alten Mai (1000 Tricks für langsame BMWs) drin.
    caddytischer, Claus
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    Geändert von caddytischer (25.02.2020 um 21:59 Uhr)
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  8. #8
    Admin Avatar von dl6dx
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    AW: Gespannelektrik

    Zitat Zitat von Tam92 Beitrag anzeigen
    Autobatterie im Kofferraum und Elektrik ins Rahmendreieck
    Kann ich auch aus "elektrischer Sicht" nur unterstützen.

    Zitat Zitat von Tam92 Beitrag anzeigen
    Welche Erfahrung habt Ihr mit Sicherungsautomaten gegenüber Schmelzsicherungen aus dem Autobereich?
    Ich sehe beim Einsatz von Leitungsschutzschaltern (LS) in einem Landfahrzeug erst mal keinen Vorteil, eher massive Nachteile:
    "Normale" Installations-LS für 230V AC sind in aller Regel nicht geeignet, du benötigst spezielle Ausführungen, die Gleichströme trennen können (Lichtbogenlöschung!). Dann ist die Frage, ob sie auch bei den vom Fahrzeug eingeleiteten Vibrationen sicher auslösen können. Und sie sind deutlich größer und teurer als eine Schmelzsicherung.

    Ich würde bei Schmelzsicherungen bleiben, jedoch die Flachsteckform wählen. Die ist kontaktsicherer, als die alten Torpedosicherungen.

    Zitat Zitat von dabbelju Beitrag anzeigen
    Löten? Bitte nicht. Führt zu oft auf Dauer zu Kabelbrüchen. Eine fachgerecht und mit guter Zange ausgeführte Rollcrimpung - dazu Minimierung der Steckverbinderzahl - ist die beste Medizin gegen Elektrikausfälle in diesem Bereich.
    Volle Zustimmung!

    Viele Grüße

    Stefan
    Viele Grüße

    Stefan

    Die blaue Q:
    R75/6 (1976) mit
    Doppelscheibenbremse
    und S-Cockpit
    Streckensperrungen betreffen uns alle!
    Hilf mit und werde BVDM-Mitglied!

  9. #9

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    AW: Gespannelektrik

    Zitat Zitat von dl6dx Beitrag anzeigen
    Ich würde bei Schmelzsicherungen bleiben, jedoch die Flachsteckform wählen. Die ist kontaktsicherer, als die alten Torpedosicherungen.
    Dazu eine kleine Gute-Nacht-Geschichte.

    Ende der 80er Jahre pendelte ich der Liebe wegen fast jedes Wochenende zwischen Aachen und Wuppertal; Sonntag Nacht zurück meist erst nach Mitternacht. Auch im Winter mit MZ-Gespann bei jedem (!) Wetter. Die 80 G/S hielt Winterschlaf, Auto gab's nicht und die Bahn fraß der Liebe zu viel Zeit weg.

    Es muss wieder mal so um die zwei Uhr morgens gewesen sein. A 46 auf der Rheinbrücke zwischen Düsseldorf und Neuss. Ordentliche Minusgrade, dichtes Schneetreiben, wunderbar weiße Fahrbahn. Mitten auf der Brücke - ohne Standstreifen (!) - Totalausfall der gesamten Elektrik. Nix ging mehr. Kein Licht, keine Zündung. Und wo kamen auf einmal all die Autos her? Gerade war ich doch noch ganz allein auf weiter Flur. Die sahen mich natürlich auf den letzten Drücker; da passte z.T. kaum eine Hand dazwischen. Die Thermokombi mutierte zum Saunaanzug.

    Was war's gewesen? Nach kurzer Suche gefunden. Die Torpedo-Hauptsicherung hatte schlicht und ergreifend im wahren Wortsinn die Fassung verloren. Genauer eigentlich umgekehrt, also die Fassung die Sicherung. Toll, Ursache klar.

    Nur, wo war die Sicherung hin? DIE Suche vergesse ich wohl nie. Nachts im Schneegestöber in weißer Umgebung eine kleine runtergefallene weiße (!) Sicherung ist fast schlimmer als die berühmte Stecknadel im Heuhaufen. Sie lag unversehrt in den Tiefen des rechten Seitendeckels. Die viel zu labberigen Haltezungen nachgebogen, Torpedo rein, Klebeband drum, weiter ging's.

    Bis Jackerath waren dann auch die Finger dank Stulpen und Heizgriffen wieder aufgetaut; und der Rest runter auf Normaltemperatur.

    Schlaft gut und träumt was Schönes.

    Werner

  10. #10
    Avatar von Tam92
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    AW: Gespannelektrik

    Nochmal gute Ratschläge, danke dafür.

    Normalerweise löte ich gerne zur Reduzierung von Übergangswiderständen, dies aber meist bei 6V wo es auf jedes Ohm ankommt damit am Ende was übrig bleibt.
    Gute Krimpzangen habe ich bzw der Schaltschrankbauer von 0,25 bis 90mm².

    Bezüglich des Verteilerkastens muss ich mal schauen, was überhaupt an Kabeln da ist und was zusätzlich noch in den Kasten soll.

    Die Zündungseinheit bleibt unter dem Tank, Relais und Flachsicherungen kommen in die Box.

    Da Induktivität in der Box keinen Schaden anrichten dürfte, kann ich die Zündspule doch auch dort drinnen montieren, oder was meint Ihr?

    Den zur Verfügung stehenden Platz für die Box muss ich noch neu definieren, weil der runde Luftfilterkasten weg kommt, dafür ein offener Flachluftfilterkasten, das bringt mehr Platz in Richtung Rahmendreieck.

    Die verlängerte Schwinge lässt nach hinten auch mehr Raum, das ist schon praktisch.

    Die Idee ist halt, den Deckel des Kastens im eingebauten Zustand einfach öffnen zu können um alle Sicherungen und Relais ohne Verrenkungen direkt im Zugriff zu haben.

    Bezüglich des vorderen Schutzbleches hat Werner natürlich recht, aber es sieht halt cool aus.

    Ich werde wohl desertracer mal kontaktieren, der hat ein Niedriges zu verkaufen, wenn es denn an die Vorderradschwinge passt.

    Sonst könnte ich mir noch ein älteres Schutzblech a'la Russenboxer oder R75/KS750 vorstellen.

    Ich wollte das Acerbis Teil eh' tauschen, weil der Plastik mittlerweile schon sehr verblichen und rissig geworden ist, das Gleiche gilt auch für hinten.


    Werner's Elektroausfall kenne ich zur Genüge von meinen Engländern. Neben einer abenteuerlichen Elektroplanung mit Einbeziehung von Kabelwiderständen zur Temperaturmessung haben die nicht immer die besten Komponenten verbaut, dafür aber an Sicherungen gespart, so daß viele Schaltkreise nicht abgesichert sind.
    Im Alter wird es dann schon sehr abenteuerlich, ich hatte das auch schon auf einer Reise den Totalausfall der gesamten Heckbeleuchtung, verbunden mit nicht mehr funktionierenden aber dringend benötigten Motorlüftern und letzendlich dann ausgefallenen Scheibenwischern von Lyon bis ins Rheinland.

    Kaum stand der Wagen 2 Tage im Trockenen, taten es die Scheibenwischer wieder.

    Oder Ausfall der Zündung in Rechtskurven.

    Oder Licht, Blinker und Bremslichtschaltern, die nicht für Hängerbetrieb berechnet sind und wo die Kontakte dann in den Plastik einschmelzen.

    Ihr merkt, ich mag eine zuverlässige Elektrik, deshalb gehe ich das Thema jetzt auch an.

    Demnächst mehr dazu, danke an alle Mitdenkenden hier

    Frank
    Geändert von Tam92 (26.02.2020 um 08:44 Uhr)
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