Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1

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    Ständerfedern 75/5

    Hallo,

    ich habe immer wieder Probleme mit den Federn für die Ständer, speziell für den Hauptständer. Wenn der Ständer oben ist, würde ich sagen: Sie sind zu lang. Und lösen sich. Wenn ich sie kürzer biege und auch bisschen weiter rum, so dass sie nicht weg können, brechen sie mir nach kurzer Zeit.

    Macht es evtl. Sinn, die Enden auszuglühen und dann zu biegen?

    Überhaupt habe ich das Gefühl, dass die Ferdernkonstruktion Haupt-/Seitenständer nicht so glücklich ist, da die Federn aneienader reiben.

    Kann ich da irgendwas gegen tun?

    Viele Grüße
    Michael

  2. #2

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    AW: Ständerfedern 75/5

    Zitat Zitat von Drechsler Beitrag anzeigen
    .... Macht es evtl. Sinn, die Enden auszuglühen und dann zu biegen? ....
    So habe ich das zur provisorischen Reparatur meines GS-Hauptständers gemacht. Der kurze Haken war abgebrochen, der Rest der Feder fiel mir quasi vor die Füße.

    Mit nur einer Feder bleibt der Ständer zwar oben, pedelt aber sehr stark und wenn die zweite Feder auch bricht ... guckst Du mindestens blöd.

    Also das abgebrochene Ende geglüht, eine Öse gebogen, Drahtstift durchgeschoben, abgelängt, Haken gebogen, eingehängt. Meine Bedenken, die Öse könnte sich unter Zug aufbiegen, haben sich nicht bestätigt - im Gegenteil.

    Das Provisorium hat bestimmt 6 Monate so gut funktioniert, dass ich keine Lust hatte, die neuen Federn überhaupt einzuhängen. Die wiederum passen bei der GS perfekt - wenn man die richtige der 2 verfügbaren Längen kauft (hatte ich).
    _______________________
    Grüße, Frank

    R80GS, 3/88

  3. #3
    Avatar von fredde
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    AW: Ständerfedern 75/5

    Der Federstahl ist lufthärtend. Willst Du sicher gehen, kannst Du das Ende nach dem biegen mit Schmirgelpapier sauber schleifen und dann hellbraun anlassen.

  4. #4

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    AW: Ständerfedern 75/5

    Also, ich habe mir das noch mal etwas genauer angeschaut. Mindestens eine Öse oben am Haußtständer ist arg ausgeschlagen und auch die Befestigung der Strebe muß ich an einer Seite mal nachschweißen. Vielleicht wäre es ja auch Sinnvoll, da wo der Ständer an den Rahmen anschlägt, noch bisschen was aufzuschweißen. Dann müssten die normalen Federn auch wieder passen.

    Mal ne Frage zum Seitenständer. Da gibt es ja zwei unterschiedliche Laschen.
    https://forum.2-ventiler.de/vbboard/...4&d=1481486448
    Bei mir ist die alte verbaut. Lässt sich die alte Lasche einfach gegen die neue austauschen (wenn man auch die Feder tauscht)? Der Ständer hängt ein bisschen locker. Oder zusätzlich die Federlasche (zum zusätzlichen Fixieren der Seitenstütze am Motorbolzen hinten) montieren?

  5. #5

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    AW: Ständerfedern 75/5

    Ich habe den Hauptständer mal ausgebaut. Ich vermute, dass er an mehreren Stellen einfach ein wenig ausgenudelt ist und die Summe dder Differenzen dazu führt, dass die Federn, wenn sie auf dem Hauptständer steht, zu lang sind.

    Gemessen habe ich die Löcher oben, in dem die Führungen für die Schrauben sind. Die Führungen haben einen Durchmesser von 17,7mm. Die Bohrungen 18,8 bzw. 18,6mm und einen Grat. Von den Löchern zum Anschlag, wenn der Ständer ausgekappt ist, sind es 5 bzw. 6mm.

    Was denkt ihr? Auf die Anschläge kann ja relativ leicht was aufgeschweißt werden. Muss ich auch was mit den Löchern machen?

  6. #6

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    AW: Ständerfedern 75/5

    Die Lasche des Seitenständers sollte recht leicht auszutauschen sein. Du musst nur den vorderen Motorbolzen nach rechts ein Stück rausziehen, evtl. mit sanfter Kraft und einem großen Schraubendreher den Spalt zwischen Rahmenrohr und Motor etwas erweitern und schon klappts. Das Reinfummeln der Federn in die neue Lasche ist dann m.E. etwas diffizieler.
    Darauf achten, dass die Lasche vor dem Festziehen des Motorbolzens so weit wie möglich nach hinten gedreht (gegen Urhzeigersinn) ist.

    Und zusätzlich bitte die Federlasche verbauen. Nach EU-Richtlinie 93/31/EWG müssen die Ständer entweder mit zwei Haltevorrichtungen ausgerüstet sein, oder mit einer Vorrichtung, deren Funktion 10 000 normale Beanspruchungszyklen (bei zwei Ständern) nachgewiesen wurde.

    Die eine Seitenständerfeder + Federlasche erfüllen die erste Alternative.

    Aber auch mit dieser Konstruktion klappt das automatische Einklappen nur, wenn die Ständerlagerung leichtgängig ist, also nicht verdreckt. Bei meiner 75/5 hat das beim Tüv auch einmal erst dann geklappt, als der Prüfer den Motor startete.

    Viele Grüße,
    Hans

  7. #7

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    AW: Ständerfedern 75/5

    Ich war ein bisschen blöd. Vorne am Seitenständer war bereits die neue Halterung für die Federn verbaut. Aber ich hatte die alte, etwas längere, Feder drin. Die Feder getauscht und am hiteren Bolzen die Lasche für den Ständer befestigt.

    Jetzt ist mit etwas wohler.

    Viele Grüße
    Michael

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