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  1. #11
    Admin Avatar von Detlev
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    AW: Schwingenlager Monolever

    Zitat Zitat von dabbelju Beitrag anzeigen
    Was mich dabei immer wundert ist, dass beim Paralever-Gespann die Lager zwischen Schwinge und HAG nicht alle paar Tausend Kilometer den Geist aufgeben - bzw. deren Aluminium-Umgebung.

    Werner
    Naja, toll sahen die nach Demontage alle nicht aus, ne Brinellierung habe ich noch bei jedem gesehen. Aber so lange die Oberfläche der Lagerschale keine Ausbrüche hat und die Nadeln vollzählig im intakten Käfig sind kann man sie m.E. mit etwas steifem Fett (z.B. Staburags) versehen nach gründlicher Reinigung weiter verwenden. Wenn das allerdings Lenkkopflager wären würden sie jedes mal rausfliegen.
    Grüße,
    Detlev

    „Je älter wir werden, desto schneller waren wir früher.“

  2. #12
    Avatar von Breattle
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    AW: Schwingenlager Monolever

    Sorry, aber einige Forumsmitglieder (TE) haben eine Tastaturbelegung, man sollte fast eine "Enigma-Ausbildung" haben, wird hoffentlich nicht Mode werden hier
    beste Grüsse

    Norbert


    Mitglied des "Vereins für artgerechte Q-haltung"

  3. #13

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    AW: Schwingenlager Monolever

    Also...
    die BMW Konstrukteure sind ja nicht gerade blöde...also hat es einen Grund, warum die Lager ab '81 um 4mm (17-13=4; 17x40x17 ab '81 17x4014 bis '81) verbreitert wurden, gerade auch im Hinblick auf Monolever.
    Alle die der Meinung sind das die Belastung der Schwingenlager gleich ist egal ob Mono oder Duo...Laut einem Masch.Bau.Ing. NÖ

    Das war aber NICHT mein anliegen.

    Mir geht es um den unverschämten Preis von über 40€ für ein lumpiges, einreihiges Kegelrollenlager. Ich kann den Lagerhersteller verstehen, da das Lager "540619" nur für die Schwinge gebaut wurde und vermutlich nur noch als Kleinstserie nach Bedarf/Bestellung produziert wird. Leider bietet BMW offiziell keine Alternative an.
    Diese wäre meiner Meinung nach das Lager 32203 (17x40x17,25), gibt's von verschiedenen Herstellern. Preis ca. 14€

    Wen es interessiert einfach drann bleiben!!!

    Ich werde heute noch mit dem Hersteller der Nilos Ringe telefonieren zwecks der tech. Informationen ob ein Nilos-Ring die gleiche Dichtleistung bringt wie ein Wellendichtring.

    Wenn Ja werde ich das an meiner Kuh (R80RT monolever) testen. Sprich Schwingenlager ein FAG 32203 + Nilosring 32203.av und dann Hier genau berichten. Wenn es funktioniert ist das eine echte, kostengünstige Alternative.

    Sollte das schon jemand SO verbaut und getestet hat wäre ich über einen Erfahrungsaustausch sehr dankbar...

    Gruß
    Thorsten
    Natürlich kann man ohne Kuh
    zu fahren leben,
    es lohnt sich nur nicht!

  4. #14
    Avatar von tom1803
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    AW: Schwingenlager Monolever

    moin zusammen -

    habe schon viele Schwingenlager ausgebaut, bzw. im eingebauten Zustand gesehen, die halten in der Regel ewig, wenn sie gut in Fett gepackt sind. Vorausgesetzt sie sind spielfrei montiert. Und wenn ich da wirklich mal wechseln muss ist mir die Zeit zum recherchieren zu wertvoll um 20 € zu sparen. Wömbi ist mein erster Lieferant für Lager und Simmerringe, was ich bei dem nicht bekomme gibt es zum angemessenen Preis bei Rabenbauer.

    @dabbelju Werner - im Gespannbetrieb sind die Querkräfte in Kurven nicht zu unterschätzen. Gespannfaher neigen auch schon mal dazu einen gepflegten Drift vorzuführen man mag sich vorstellen, dass BMW das in der Konstruktion nicht vorgesehen hat. Aber auch bei dem Lager ist Spielfreiheit wichtig...

    Gruß - Thomas
    rechts? ...nicht einen Millimeter!!

  5. #15
    Avatar von caddytischer
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    AW: Schwingenlager Monolever

    Moin,
    genau, aus derZeit der Vollschwingenrahmen stammt die vordere und hintere Schwingenlagerkonstruktion mit den Kegelrollenlagern.
    Diese Rahmen waren die letzten ihrer Art bei BMW, die vom Werk aus für den Gespannbetrieb ausgelegt waren. Bei angehoben Seitenwagen mit drin sitzender Person, in der Kurve, lastet schon eine größe Kraft in den Kegelrollenlagern.
    Bei den Strichmodellen hat BMW die Konstrukttion der Schwingenlager für die hintere Schwinge beibehalten. Nun müssen sie nur noch die Drehung durch Ein und Ausfedern aufnehmen und die Kräfte durch Beschleunigen (positiv, negativ), Ruckeln. Mit dem Effekt, das die Schwingenlager (fast) unzerstörbar sind. Richtige Pflege und Einstellung vorrausgesetzt.
    Auch wenn die Einarmschwinge eine weitere dauerhafte Belastung in die Schwingenlager einleitet, halten es die Kegelrollenlager gut aus, weil ein bischen "oversized".
    caddytischer, Claus
    Geändert von caddytischer (25.03.2020 um 10:31 Uhr)
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  6. #16
    Avatar von R100
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    AW: Schwingenlager Monolever

    Hallo,
    Ich habe auch die schmalen Lager bei der Mono verbaut.
    Das Lager habe ich außen mit einer 3mm Scheibe abgedeckt die innnen den Durchmesser des Schingenlagerbolzens hat und außen ca. 0,5mm weniger als die Bohrung der Schwinge.
    Die Scheibe ist am äußeren Rand zum Lager in angefast, so konnte ich zwischen Scheibe und Lagersitz einen O-Ring zum Abdichten einbauen.

    Gruß Walfried

  7. #17
    Avatar von GEOFink
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    AW: Schwingenlager Monolever

    Servus,

    also meine Mono hat gekapselte Schwingenlager, ohne zusätzliche Abdeckung oder Dichtung. Steht auch so in der Ersatzteilliste vom .

    Gruß Joachim

  8. #18
    Avatar von tom1803
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    AW: Schwingenlager Monolever

    Zitat Zitat von caddytischer Beitrag anzeigen
    ... Bei angehoben Seitenwagen mit drin sitzender Person, in der Kurve, lastet schon eine größe Kraft in den Kegelrollenlagern.
    ......Claus
    Hallo Claus, die übermäßige Belastung ist m. E. im Gespannbetrieb für die Lager HAG/Schwinge an der Paralever grenzwertig...

    Gruß - Thomas
    rechts? ...nicht einen Millimeter!!

  9. #19

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    AW: Schwingenlager Monolever

    Zitat Zitat von tom1803 Beitrag anzeigen
    ...@dabbelju Werner - im Gespannbetrieb sind die Querkräfte in Kurven nicht zu unterschätzen. Gespannfaher neigen auch schon mal dazu einen gepflegten Drift vorzuführen man mag sich vorstellen, dass BMW das in der Konstruktion nicht vorgesehen hat. Aber auch bei dem Lager ist Spielfreiheit wichtig...

    Gruß - Thomas
    Ähmm, genau das habe ich doch geschrieben. Ist das jetzt eine Bestätigung meiner Aussage? Klingt eher nach einer Korrektur .

    Zitat Zitat von caddytischer Beitrag anzeigen
    Moin,
    genau, aus derZeit der Vollschwingenrahmen stammt die vordere und hintere Schwingenlagerkonstruktion mit den Kegelrollenlagern.
    Diese Rahmen waren die letzten ihrer Art bei BMW, die vom Werk aus für den Gespannbetrieb ausgelegt waren. Bei angehoben Seitenwagen mit drin sitzender Person, in der Kurve, lastet schon eine größe Kraft in den Kegelrollenlagern.
    Bei den Strichmodellen hat BMW die Konstrukttion der Schwingenlager für die hintere Schwinge beibehalten. Nun müssen sie nur noch die Drehung durch Ein und Ausfedern aufnehmen und die Kräfte durch Beschleunigen (positiv, negativ), Ruckeln. Mit dem Effekt, das die Schwingenlager (fast) unzerstörbar sind. Richtige Pflege und Einstellung vorrausgesetzt.
    Auch wenn die Einarmschwinge eine weitere dauerhafte Belastung in die Schwingenlager einleitet, halten es die Kegelrollenlager gut aus, weil ein bischen "oversized".
    caddytischer, Claus
    So issas.

    Und deshalb verstehe wohl nicht nur ich nicht wieso man ausgerechnet bei dieser seltenen Investition jeden Euro zweimal umdrehen muss.

    Zitat Zitat von tom1803 Beitrag anzeigen
    Hallo Claus, die übermäßige Belastung ist m. E. im Gespannbetrieb für die Lager HAG/Schwinge an der Paralever grenzwertig...

    Gruß - Thomas
    Der ähne säht su, der andre säht su.

    Es gibt Paralever-Gespanne - auch im 4-Ventiler und K-Bereich - die laufen viele Kilometer damit problemlos. Und andere eben nicht. Das hängt sicher viel vom Fahrstil, Seitenwagengröße und -gewicht, Beladung und vom Grip des HR-Reifens ab. Ne' Pelle, die früh rutscht entlastet alle Radaufhängungsbauteile.

    Aber noch grenzwertiger ist nicht nur m.E. die Schwinge selbst; zwegens ALU. Immerhin hat der nicht ganz unerfahrene Gespannhersteller EML bei seinen Paralever-Umbausätzen konsequent die Serien-ALU-Schwingen durch Stahlrohr-Eigenkonstruktionen ersetzt. Und das sicher nicht ohne Grund.

    Werner

  10. #20
    Avatar von MartinA-GS
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    AW: Schwingenlager Monolever

    Zitat Zitat von dabbelju Beitrag anzeigen
    ..........

    Aber noch grenzwertiger ist nicht nur m.E. die Schwinge selbst; zwegens ALU. Immerhin hat der nicht ganz unerfahrene Gespannhersteller EML bei seinen Paralever-Umbausätzen konsequent die Serien-ALU-Schwingen durch Stahlrohr-Eigenkonstruktionen ersetzt. Und das sicher nicht ohne Grund.

    Werner
    Hallo Werner,
    genau das wird seitdem es die Alu Schwingen (K100 Bj. 84?) gibt, immer behauptet. Ich fahre jetzt seit 30 Jahren Gespann und habe noch nie ein Bild oder eine gebrochene Schwinge in echt gesehen. Was ich bisher gelesen habe, gab es vor Jahren einmal einen Beitrag in der Zeitschrift "Motorradgespanne" die zu dem Schluss kam: Solange eine Alu Schwinge nicht durch einen Unfall vorgeschädigt ist, halten sie alle im Gespannbetrieb. Es gab wohl mal vor Jahren /Jahrzehnten einen Fall einer gebrochenen BMW Alu Schwinge im Gespann, die war aber durch Unfall vorgeschädigt. Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren. Und dass EML auf ihre eigene Schwinge umgebaut hat, könnte auch etwas mit Marketing zu tun haben: "Seht her Leute, nur wir bauen sichere Gespanne." Man muss sich ja etwas von den Mitbewerbern abheben.
    Grüße MartinA-GS
    Wer Rechtschribbelfehler findet, darf sie bei ebay verkaufen.....

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