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  1. #31
    Admin Avatar von dl6dx
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    AW: Tachoreparatur R60/5

    Zitat Zitat von Euklid55 Beitrag anzeigen
    nur das Zinn drückt sich platt.
    Das ist ein ganz heimtückisches Problem. Zinn "kriecht" nämlich unter dem Anpressdruck der Klemmschraube. Irgendwann ist die Klemmung locker und es wird unter Last richtig heiß. Hat früher zu einigen Bränden geführt.
    Viele Grüße

    Stefan

    Die blaue Q:
    R75/6 (1976) mit
    Doppelscheibenbremse
    und S-Cockpit
    Streckensperrungen betreffen uns alle!
    Hilf mit und werde BVDM-Mitglied!

  2. #32

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    AW: Tachoreparatur R60/5

    Hallo Stefan,
    beeindruckend deine Tacho/Drehzahlmesserreparatur. Hast du einen neuen Chromring zum Verschließen verwendet und wie hast du ihn verpresst?
    Chapeau
    Ulle

  3. #33
    Admin Avatar von MM
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    AW: Tachoreparatur R60/5

    Zitat Zitat von tivi Beitrag anzeigen
    ...

    Der bei mir noch eingebaute Tacho hat an dieser Stelle eine Kunstoffaufnahme, obwohl auch dieser Tacho eigentlich ein Original sein müsste.

    Gab es verschiedene Ausführungen/Produktionen oder wurde das Baujahrbedingt irgendwann geändert?

    Grüße,
    Stefan
    Hier wurde wie häufig in der Technik die ehemalige Metallkonstruktion durch eine aus Kunststoff ersetzt. Das trifft auch auf weitere Teile im Inneren zu.
    Gruß
    Michael




    Ich danke allen, die zur Sache nichts zu sagen hatten und trotzdem geschwiegen haben.

  4. #34

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    AW: Tachoreparatur R60/5

    @Ulle:
    Ja, der Chromring ist samt Dichtung neu und ich habe diesen auch gebördelt.
    Eine Maschine habe ich nicht dafür und daher habe ich das vorsichtig mit einem Dorn gemacht, siehe Foto:

    Denn Tacho kopfüber auf eine harte, aber schonende Gummiunterlage gestellt und damit die Gummidichtung auch gut gepresst wird mit einer Schraubzwinge, aber mit viel Gefühl und sehr vorsichtig (!) gespannt.

    Dann mit einem 45 Grad Winkel beginnend und mit leichten Holzhammerschlägen Stück für Stück und immer schön im Kreis den überstehenden Rand umbördeln. Aber ganz langsam, so 4-5 Runden bis der Rand ganz unten auf der Kante aufliegt.

    So bleibt der neue Chromring heil und von oben und der Seite sieht es dann 1a aus.

    Viele Grüße,
    Stefan
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken 20201015_195716.jpg  
    Geändert von tivi (15.10.2020 um 19:16 Uhr)

  5. #35
    Avatar von Q-Michael
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    AW: Tachoreparatur R60/5

    Moin,
    ich kann mich erinnern, das meins "massiv" aus Metall war.
    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	K800_IMG_9879.JPG 
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    Aber ich erkenne nicht so richtig Kunststoff auf Deinem Bild.

    VG Michael
    Bremsen macht die Felge dreckig!

  6. #36

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    AW: Tachoreparatur R60/5

    Moin Stefan,

    es ist schön zu sehen wie man mit Umsicht, Sorgfalt und technischer Intelligenz auch ohne spezifisches Equipment eine solche Reparatur im wahrsten Sinne des Wortes 'meistern' kann.

    Ein schönes WE wünscht Dir
    Ulle

  7. #37
    Avatar von motoclub
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    AW: Tachoreparatur R60/5

    Zitat Zitat von tivi Beitrag anzeigen
    @Ulle:
    Ja, der Chromring ist samt Dichtung neu und ich habe diesen auch gebördelt.
    Eine Maschine habe ich nicht dafür und daher habe ich das vorsichtig mit einem Dorn gemacht, siehe Foto:

    Denn Tacho kopfüber auf eine harte, aber schonende Gummiunterlage gestellt und damit die Gummidichtung auch gut gepresst wird mit einer Schraubzwinge, aber mit viel Gefühl und sehr vorsichtig (!) gespannt.

    Dann mit einem 45 Grad Winkel beginnend und mit leichten Holzhammerschlägen Stück für Stück und immer schön im Kreis den überstehenden Rand umbördeln. Aber ganz langsam, so 4-5 Runden bis der Rand ganz unten auf der Kante aufliegt.

    So bleibt der neue Chromring heil und von oben und der Seite sieht es dann 1a aus.

    Viele Grüße,
    Stefan
    Wenn man eine Drehbank zur Verfügung hat kann man das umbördeln des Ringes mit einer Planscheibe und einem runden Stahl sehr einfach und sehr sauber erlegigen - so mach ich das immer und das Ergebnis ist von "Original" nicht zu unterscheiden. (So ähnlich hat es auch das org. VDO Werkzeug gemacht, nur dass der Tacho fix ist und das Andruckeisen umläuft.)
    Grüße, Thomas

  8. #38
    Gewerbetreibender Avatar von Euklid55
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    AW: Tachoreparatur R60/5

    Hallo,

    kleine Anmerkung. Der Tacho ist von Motometer hergestellt.
    So sieht ein Tacho von 1972 aus.
    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	P1060208a.jpg 
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ID:	265877 Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	P1060209a.jpg 
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Größe:	111,8 KB 
ID:	265878

    Habe den Tacho seiner Zeit eingelagert um einen Meilen Tacho für die USA einzubauen. Leider fehlt mir heute das Motorrad dazu.

    Gruß
    Walter
    Ignitech Zündung aktuell => Einbausatz-für-Ignitech-Zündung

    Das Paradies beginnt dort, wo der Asphalt aufhört.

  9. #39

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    AW: Tachoreparatur R60/5

    Hi Michael,

    der von mir überholte Tacho ist, wie Dein Bild zeigt, ebenfalls komplett aus Metall.

    Der derzeit noch bei mir eingebaute Tacho hat wie gesagt dort, wo die Tacho/DZM-Wellen reingesteckt werden, Kunststoff (siehe Foto).

    Er sieht aber auch sehr original und dem Alter entsprechend ziemlich abgeranzt aus.
    Da ich ihn erst im Winter austauschen werde (mit Neulackierung der Lampe) kann ich ihn erst später im Detail begutachten bzw. das Produktionsdatum sehen.

    Aber (MM) Michael hat ja schon geschrieben, dass es vermutlich verschiedene Produktionen gab bzw. vielleicht zum späteren Zeitpunkt auf Kunstoff gewechselt wurde.

    Viele Grüße,
    Stefan
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken 20201018_153554.jpg  
    Geändert von tivi (18.10.2020 um 20:31 Uhr)

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