PeterKa

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Hallo zusammen und Grüße aus Südtirol!
Ein Anlasser meiner R80G/S macht mal wieder Faxen und klappert nur noch. Batterie hat im Ruhestand 12,4 V - wenn der Motor läuft, steigt die Anzeige meines Multimetersbei mittleren Gas auf 13,6 V.
Um doch hin und wieder meine Runden zu drehen, bevor ich mir einen neuen Anlasser zulegen, starte ich das gute Ding per Kickstarter. Dies gelingt mir bei kaltem Motor, gezogenem Choke und kurzem Drehen am Gas beim zweiten Tritt meist ganz locker. Ist der Motor jedoch warm, sprich nach gefahrenen 15-20 km lässt sich die Kuh bei Kickstarter kaum noch starten.
Habt ihr eine Erklärung für mich? Liegt jetzt etwa gar nicht nur am Anlasser?
Vielen lieben Dank im Voraus für eure Expertisen, Peter
 
Deine G/S hat ne leichte Schwungmasse und einen knapp übersetzten Kickstarter. Da ist eigentlich ankicken eher Zufall als gewollt.
 
Liegt jetzt etwa gar nicht nur am Anlasser?
Du kannst es erstmal im Guten mit einem neuen Anlasserrelais versuchen, das war bei meiner G/S die Ursache für den zickigen Anlaßvorgang.

Da ist eigentlich ankicken eher Zufall als gewollt.
Nö. Wenn alle Einstellungen stimmen und das richtige Steuergerät drin ist, ist ankicken kein Problem. Mußte ich im Laufe des Lebens meiner G/S einige Male machen.
 
Du kannst es erstmal im Guten mit einem neuen Anlasserrelais versuchen, das war bei meiner G/S die Ursache für den zickigen Anlaßvorgang.


Nö. Wenn alle Einstellungen stimmen und das richtige Steuergerät drin ist, ist ankicken kein Problem. Mußte ich im Laufe des Lebens meiner G/S einige Male machen.
Wo finde ich die passende Teilenummer für das Alblasserrelais? Ist das von Bosch?
 
Was macht der Anlasser mit einem zusätzlichen überspielkabel vom Auto??:nixw::nixw::nixw:
Das würde ich vorher prüfen wollen !
Gruss vom Pin-Master Jörg
 
Was macht der Anlasser mit einem zusätzlichen überspielkabel vom Auto??:nixw::nixw::nixw:
Das würde ich vorher prüfen wollen !
Gruss vom Pin-Master Jörg
Du meinst, ich soll versuchen, die GS mittels Starthilfekabel an meine Autobatterie zu schließen und dann zu starten? Ist hier für die Autobatterie nicht zu stark oder macht das keinen Unterschied? Bin bei Elektrik einfach komplett unbeholfen.
 
Vorsicht beim Fremdstarten mit einer fetten Batterie, ich habe schon einige zerschmolzene Feldspulen bei Boschanlassern gesehen und verschweißte Kohlenhalter bei Valeos.
 
Nur nicht lange orgeln , ich hatte es , das es nur manchmal nicht funzte -da war der Akku Kung am sterben nach 10 Jahren !!!!
Mit neuem Kung alles wieder ok , nachdem ich alle Kabel-Kontakte geprüft , Relais inspiezt und Anlasser ersetzt hatte !:(:(:(

Nur ein Vorschlag !!
Spannung am Akku mal beim Starten messen !!
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum schmilzt die Spule, wenn die Batterie dicker ist?
Der Anlasser holt sich doch wie jeder Elektromotor nur das, was er braucht.
Sollte hingegen das Massekabel verranzt und locker sein, zieht er mehr als er soll.

Guck dir also erstmal die Kabelverbindungen zur Batterie und zum Anlasser an.
Zum Anlasser muss man dafür die Anlasserhaube abnehmen.
Wenn Du Dir unsicher bist, mach Photos vom Zustand und stelle die hier ein.

Wenn Du den Starterknopf drückst, wird dann das Fahrlicht deutlich dunkler?
Gibt es einen Unterschied zwischen kaltem Motor und Warmgefahrenem ,mit frisch geladener Batterie?

Dann mal mit Fremdstarten probieren.

Und überprüfe mal die Vergasereinstellung.
Der Choke wird da was überdecken, was bei Standgas nicht passt.
Der Gasgriff sollte noch nicht mal angeguckt werden beim Kicken, wenn alles gut eingestellt ist.

Wird schon, irgendwann.

Kicken ist beim leichten Schwung jedenfalls keine Dauerlösung.
 
Warum schmilzt die Spule, wenn die Batterie dicker ist?
Der Anlasser holt sich doch wie jeder Elektromotor nur das, was er braucht.
Sollte hingegen das Massekabel verranzt und locker sein, zieht er mehr als er soll.
Der Boschanlasser kann mit ausgenudelten Lagerbuchsen unanständig viel Strom ziehen und wenn das Massekabel locker ist wird er eher weniger Strom ziehen (Ohmsches Gesetz).
Ich würde das mit den Feldspulen nicht schreiben, wenn ich nicht schon einige verbrannte gesehen hätte. Und immer waren Autobatterien im Spiel...
 
Das mit den Spulen, Buchsen etc glaube ich Dir ja auch.
Meine Erfahrung mit hohen Übergangswiderständen ist, daß durch den Spannungsabfall die Amperes durch die Decke gehen, was dann zur Kernschmelze führt.
Wasauchimmer, der TE hat mehr als nur ein Problem und sollte nichts unvorsichtiges tun.
 
Hier sind zwei Themenstränge im Loop.
-Anlasser klappert
-Per Kick nur wenn kalt.

Da kicken nur die zweite Wahl ist erstmal der Anlasser.

Klackert nur der Magnetschalter oder der Anlasser gesamt macht Geräusche?
Dreht der Anlasser noch?
Weißt Du welcher Anlasser verbaut ist?
 
... starte ich das gute Ding per Kickstarter. Dies gelingt mir bei kaltem Motor, gezogenem Choke und kurzem Drehen am Gas beim zweiten Tritt meist ganz locker. ...

Respekt 👍,
das ist mir noch nicht einmal gelungen ! ...
Darf ich mich auch bei den "Gelingern" einreihen?

Früher wurde die G/S sehr oft mit dem Kickstarter angetreten. Gerade dann, wenn die Batterie mal wieder dem Ende der Lebensdauer entgegen ging. War nie ein Problem. Wobei sie im warmen Zustand noch leichter ansprang.

Nachdem ich hier im Forum gelesen hatte, daß der Gebrauch des Kickstarters dessen Lebensdauer verkürzen kann, verlasse ich mich auf den Bosch-Anlasser, der mir der Long tadellos funktioniert.
 
Bevor ist hier mit der Hammermethode "Autoakku" den Anlasser malträtiere oder ohne Messen ein neues Relais kauf, würde ich den Anlasser mal durch Brücken den 50er Anschlusses testen. Bitte nicht mit einem Schraubendreher.

Wie es geht, ist hier beschrieben:


Seite 9

Hans
 
Ich bin 10 Jahre mit einer 46 er Autobatterie im Beiwagen gefahren.
Der Bosch hat 10 Jahre wegen der erhöhten Verdichtung gekämpft. Ohne schmoren.
Das tut er auch nicht, wenn der Motor gut anspringt. Was er mit der 46-Ah-Batterie sogar noch eher tut, da hier die Spannungslage beim Anlaßvorgang sicher höher ist.

Springt der Motor nicht gut an, warum auch immer, so besteht bei der großen Batterie sehr wohl die Gefahr, daß der Anlasser einen Schaden erleidet. Denn wenn die 18-Ah-Batterie schon schlapp macht, geht es mit der 46-Ah munter weiter. Bis eben der Anlasser seinen Dienst einstellt.

Insofern würde ich Detlevs wohlgemeinten Rat dringend beachten! Abkühlpausen sind notwendig.
 
Ich nehme den Widerspruch zu meiner Aussage gerne an.
Die Amperes nehmen bei zunehmendem Widerstand in Reihe ab.
Warum mir dann AC Motoren abgeraucht sind, weil im Klemmenkasten ein oder mehrere Kabel nur locker in den Klemmen saßen, werde ich physikalisch noch ergründen.

Gruß und dem Themenersteller eine erfolgreiche Fehlersuche
Frank
 
Moin, korrigiert mich, wenn ich mich irre, aber der Bosch-Anlasser der R60/6 zum Beispiel ist nahezu baugleich mit dem der im Kadett B verbaut war. Da sollte Fremdstarten mit dem Auto ( nicht allzu langes Orgeln vorausgesetzt ) kein größeres Problem aufwerfen.
 
Zum eigentlichen Thema:
Ich hab das jetzt so verstanden, dass es beim Startversuch klackert und sich nix dreht.
Das kann an einer sterbenden Batterie liegen.
12,4V Ruhespannung sind ja erstmal nicht schlecht.
Interessanter ist hier aber eher die Spannung beim Starten.
Bricht diese deutlich ein, lässt das Starterrelais los, dann steigt die Spannung wieder und das Relais zieht wider an, die Spannung bricht wieder ein und sofort = Klackern.
Also Spannung beim Starten messen.
 


Genau so,
Ich hab mich auch schon mit Messungen an ner unbelasteten Batterie verar........ t.
Dann hab ich endlich irgendwann während dem Start gemessen und die Gute ging runter auf 8 Volt.....
Dann läuft nix mehr und da hast nicht mal mehr ein Fünckchen. 😁😁😁
Ne neue Gelbatterie kostet um oder unter 50 Euro.... Wenn Du dann Dir noch nen neues Massekabel besorgst, alle Kontakte schön säuberst und den Bosch neu fettest und durchcheckst, hast Du mindestens die nächsten 5 Jahre Ruhe!
Besser als ständiges rumgehampel auf dem Kickstarter ist das allemal. :pfeif: :D


Gruß
Kai