M1ke
Teilnehmer
Moin Forum,
nachdem meine R100R bei 195 tkm etwas klappert, habe ich mal versucht, das Spiel der Nockenwellenlagerung auszuloten. Ich habe das Ventilspiel jeweils normal im ZOT bestimmt, und anschließend das jeweils andere Ventil am gleichen Zylinder auf vollen Hub gestellt und dann das entspannte Ventil am gleichen Zylinder gemessen. Die Idee ist, dass die Nockenwelle dann in die andere Richtung gedrückt wird (also vom betreffenden Zylinder weg, im Gegensatz zum Zylinder hin, wenn man normal misst).
Tatsächlich habe ich eine Abweichung von 0,10 mm mehr an beiden Ventilen am linken Zylinder gemessen, und 0,08 mm mehr an beiden Ventilen am rechten Zylinder. Das Handbuch gibt ein zulässiges Radialspiel der NW-Lagerung von 0,02...ca. 0,05 mm an.
Hat jemand schonmal nach dieser Methode gemessen (ist auch mal in einer Oldtimer-Zeitschrift für die /5-Modelle so beschrieben worden). Ist die Messmethode legitim, oder sind mögliche Unterschiede im Grundkreis der Nocken zu groß?
Hier meine Messwerte fürs Ventilspiel:
EV1 0,14 mm, mit AV1 auf Hub 0,24 mm --> 0,10 mm Differenz
AV1 0,20 mm, mit EV1 auf Hub 0,30 mm --> 0,10 mm Differenz
EV2 0,12 mm, mit AV2 auf Hub 0,20 mm --> 0,08 mm Differenz
AV2 0,20 mm, mit EV2 auf Hub 0,28 mm --> 0,08 mm Differenz
Noch ein paar Eckdaten:
- Motor hat 195 tkm gelaufen,
- seit kurzem wieder höherer Ölverbrauch von 500-600 ml/1000 km. Nicht notwendigerweise Zusammenhang
- bei 130 tkm wurden die Köpfe neu gemacht
- bei 130 tkm wurde auch ein gröberer Pittingschaden an den Stößeln festgestellt, inkl. Riefen in der Ölpumpe und dann entsprechend alle losen Teile ausgetauscht. Nicht sicher, wie öldrucksensibel die NW-Lager sind.
Grüße
Michael
nachdem meine R100R bei 195 tkm etwas klappert, habe ich mal versucht, das Spiel der Nockenwellenlagerung auszuloten. Ich habe das Ventilspiel jeweils normal im ZOT bestimmt, und anschließend das jeweils andere Ventil am gleichen Zylinder auf vollen Hub gestellt und dann das entspannte Ventil am gleichen Zylinder gemessen. Die Idee ist, dass die Nockenwelle dann in die andere Richtung gedrückt wird (also vom betreffenden Zylinder weg, im Gegensatz zum Zylinder hin, wenn man normal misst).
Tatsächlich habe ich eine Abweichung von 0,10 mm mehr an beiden Ventilen am linken Zylinder gemessen, und 0,08 mm mehr an beiden Ventilen am rechten Zylinder. Das Handbuch gibt ein zulässiges Radialspiel der NW-Lagerung von 0,02...ca. 0,05 mm an.
Hat jemand schonmal nach dieser Methode gemessen (ist auch mal in einer Oldtimer-Zeitschrift für die /5-Modelle so beschrieben worden). Ist die Messmethode legitim, oder sind mögliche Unterschiede im Grundkreis der Nocken zu groß?
Hier meine Messwerte fürs Ventilspiel:
EV1 0,14 mm, mit AV1 auf Hub 0,24 mm --> 0,10 mm Differenz
AV1 0,20 mm, mit EV1 auf Hub 0,30 mm --> 0,10 mm Differenz
EV2 0,12 mm, mit AV2 auf Hub 0,20 mm --> 0,08 mm Differenz
AV2 0,20 mm, mit EV2 auf Hub 0,28 mm --> 0,08 mm Differenz
Noch ein paar Eckdaten:
- Motor hat 195 tkm gelaufen,
- seit kurzem wieder höherer Ölverbrauch von 500-600 ml/1000 km. Nicht notwendigerweise Zusammenhang
- bei 130 tkm wurden die Köpfe neu gemacht
- bei 130 tkm wurde auch ein gröberer Pittingschaden an den Stößeln festgestellt, inkl. Riefen in der Ölpumpe und dann entsprechend alle losen Teile ausgetauscht. Nicht sicher, wie öldrucksensibel die NW-Lager sind.
Grüße
Michael