multi

Teilnehmer
Hallo,

verwendet Ihr Kupfpaste bei Montage der hinteren Trommelbremsbacken?

Kupferpaste darf nicht an Bremssättel aus Alu-Legierungen verwendet werden, dort kommt es zur elektrochemischen Korrosion.

MfG

multi
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,
der Satz oben ist vermutlich für Bremsbeläge im Bremssattel bei Scheibenbremsen gedacht, um ein quitschen zu verhindern.

Hans
 
Den Bremsnocken und die Aufnahmebolzen der Bremsbacken schmiere ich bei Trommelbremsen mit einer winzigen Menge Staburags an den Reibstellen. Sonst hat Schmierkram nichts in der Nähe von Bremsbelägen zu suchen.

Gruß
jan
 
Mich würde eine chemische Analyse von Kupferpaste interessieren, wahrscheinlich ist der Kupferanteil ähnlich hoch wie der Bärchen und Gummi in Gummibärchen.
 
Von ATE gibts dafür ein Spezialfett; Staburags oder Optimol gehen aber auch -aber bitte nur ein Hauch.
 
Hi

Und da ist es wieder das Märchen von der "elektrochemischen Korrossion"

Vergiss das ganz schnell. Das hat ein 8-Klässler geschrieben der einmal im Chemieunterricht bei der Spannungsreihe der Elemente aus seinem Halbschlaf erwacht ist...

Kupferpaste ist kein Kupfer. sondern in Fett eingebettete Kupferteilchen.
Zur Korrosion ist aber eine elektrisch leitende Verbindung vom Alu zum Kupfer und eine Wasserbrücke zwischen den beiden notwendig.
Da bekanntlich sich Wasser nicht in der lage ist Fett zu lösen kommt es also auch nie zu dem oft beschworenen Super-GAU, dass das Aluminium angegriffen wird.

mfg GS_man
 
Trotzdem ist Kupferpaste nicht das richtige Mittel dafür.
Sie ist vor allem für temperaturbelastete Verbindungen gedacht.
 
Hallo,

zur Montage verwende ich neuerdings ein BOOTS FETT von LM. Soll unter anderem die Spannungsreihe unterbinden. Auf jeden Fall keine Sauerei mehr wie mit der Kupferpaste oder Staburags. Diese Schmiermittel nur noch an den Auspuffmuttern oder Kardanverzahnungen.

Gruß
Walter