Alfons

Aktiv
Hallo Forum,

nicht zuletzt durch diverse gesundheitliche Rumpler hat sich die Fertigstellung doch etwas in die Länge gezogen, aber wir sind nun auf der Zielgeraden:

R86R_03.jpg


Rahmen: R80ST mit Monolever-Gabel, Vorderrad R100R mit Doppelscheibe, Hinterrad Nabe R100R mit Kreuzspeichenfelge 18 Zoll, R100R-Hauptständer
Motor: R65 (248) mit SR-Satz 860, Köpfe von Rolf Srech bearbeitet, Abgasanlage 2-in-1 mit R 100R Endtopf
Elektrik und Instrumente /7
Ansonsten wurde verbaut, was noch so im Regal rumlag.
Nun noch ein paar Restarbeiten und finale Inspektion, und dann kommt der große Moment: Treibstoff einfüllen, Knöpfchen drücken! Dann muss das gute Stück noch zu einer geeigneten Prüforganisation, um das Plazet für den Straßenbetreib zu erhalten.

Ich habe viele Inspirationen und Informationen hier beziehen dürfen, deshalb mein großer Dank an alle Forumisti!

Und schon wieder Fragen:
1. Womit klebe ich am besten die Typenschilder auf die Anlasserabdeckung? (Hans-Jürgen hatte mir vor geraumer Zeit schöne "R86R" Schilder gedruckt.)
2. Den entblätterten ESD hatte ich für ganz kleines Geld erstanden - der Sportsfreund, der dien Hülle entfernt hatte, war recht grob rangegangen und hatte sich mit ein paar umschönen Dellen verewigt - hat vielleicht jemand ein schöneres Exemplar, von dem er sich trennen möchte? :D

Viele Grüße,

Alfons
 
Hi Alfons,
schöne wilde Mischung :gfreu:, Deine Resteverwertung- viel Spaß damit und viel Glück bei der Abnahme!!

Gruß, Ralph
 
Wenn das Schild absehbar nicht mehr runter soll, würde ich einen Sika Montagekleber nehmen.
Ich hoffe, du hast deinen schönen Umbau vorher mit einem Prüfer besprochen.
 
Eigentlich sollte dieser Beitrag heißen „Was habt ihr letzten Winter geschraubt?", aber hier ist er auch gut aufgehoben als Update zu obigem.

Am 19. März war Showdown beim TÜV Rheinland. Bereits im Vorfeld hatte ich für den Sachverständigen eine mehrseitige digitalisierte Dokumentation erstellt, in der tabellarisch alle Veränderungen des Serienzustandes aufgelistet waren. Die verwendeten Teile wurden alle mit Teilegutachten (Lenkerklemmböcke, Federbein, Motor) bzw. BMW-ETK-Nummern belegt (zusätzlich die entsprechenden Links aus RealOEM eingefügt). Diese Dokumentation fand der Prüfer vorbildlich.

Ein paar Dinge musste ich noch nachreichen, z.B. ein Dokument des Reifenherstellers (Continental) über die Montierbarkeit der Reifen (Radialreifen 100/90R18 und 120/90R18) auf dieser Felgengröße. Ging fix per E-Mail. In Sachen Bereifung ist man bei den Prüfstellen offensichtlich recht pingelig; ein Beleg über die Montierbarkeit der Reifen muss mitgeführt werden – warum auch immer. Den Abstand der Frontblinker musste ich noch vergrößern, aber das konnte ich vor Ort erledigen.

Das Motorrad hatte ich bereits ca. 10 Tage zuvor dort antransportiert und zur Prüfung abgestellt. Die Leute brauchen schließlich Zeit und Muße, um sich mit so was auseinandersetzen zu können. Auch sollte man sich bei der Kommunikation mit dem Prüfer, egal ob mündlich oder schriftlich, eines gewissen Mindeststandards befleißigen, sprich: Der Ton macht die Musik.

Für das gesamte Prozedere wurden mir ca. € 360,- in Rechnung gestellt. Der Vorgang war weitaus gelassener und stressfreier, als ich befürchtet hatte.

Bilder folgen noch.

Heute war ich auf der Zulassungstelle, jetzt darf's gerne ein bisschen wärmer werden!

Grüße
Alfons