Hofe

Fahrer
'N Abend!

Neuer Fred, weil dieses Symptom in den bisherigen nicht besprochen wurde.

Meine Lima lädt mal wieder nicht, angekündigt hat sich das durch gelegentliches Flackern der LKL während der Fahrt.
Das Flackern ist drehzahlabhängig, allerdings in dem Bereich, in dem die stärksten Vibrationen auftreten, könnte also ein Wackler sein.
Ich habe keinen Ladestrom, auch nicht wenn die LKL aus ist.

Was mich nun stutzig macht:
Die LKL bleibt aus, wenn die Zündung eingeschaltet wird.
Das Birnchen kann eigentlich nicht kaputt sein, sonst würde es ja während der Fahrt nicht manchmal flackern.
Kann man mit diesem Symptom der bei eingeschalteter Zündung nicht leuchtenden LKL die Fehlersuche vereinfachen?
 
Ich würde mal spontan auf den rotor losgehen, hatte ich kürzlich mit meiner. Durch die Fliehkraft liegen die Windungen mal aufeinander, mal nicht. Im Stand gemessen, dürfte er keinen Durchgang zwischen den schleifringen haben, bei angehobenen Kohlen natürlich. Kannst aber auch so messen: Zündung an, mit dem Voltmeter auf den vorderen schleifring, sollte Plus anstehen, am hinteren nicht mehr.
Merke: Plus liegt immer bis zur Unterbrechungsstelle an. Falls Du einen probieren willst, ich habe noch einen rumliegen, der aber nicht mehr für eine längere Beziehung taugt (Fritz weiss warum :D).
 
Boah, das ist wie in der Schule!
Wenn eine Blinker- oder Rücklichtbirne nicht geht, dann weiß ich wo ich suchen muß, weil ich das Prinzip verstehe, aber hier... ich kann nur tun wie geheißen und muss berichten was ich nicht verstehe :nixw:

Ich hab nicht viel Ahnung vom Voltmeter, hier die Ergebnisse:
Zündung ein:
Vorderer Schleifring zu Masse = Batteriespannung (12,2V)
Hinterer Schleifring zu Masse = Null Volt (Oh ihr da Ohm, macht doch Watt ihr Volt!)

Zündung aus:
Kein Durchgang zwischen vorderem und hinterem Schleifring, weder mit abgehobenen noch mit anliegenden Kohlen.

Wie mess ich denn nu den Wicklungswiderstand?
Nicht, dass es mich da irgendwo reinwickelt :schock:
 
Was erlaubt der sich, der Rotor?

Die Anleitung kenne ich natürlich und hab sie vorhin auch durchgesehen, aber schon bei der Beschreibung des Stromflusses setzt es bei mir aus.
Von der Batterie übers Zündschloß - wo am Zündschloß halte ich was hin? Spannungsmessung oder Durchgangsprüfung?
Aber gut, wenn Ihr mir jetzt noch sagt, dass bei diesem Thema diese Ferndiagnose realistisch ist, dann sei mir Euer Wort heilig :D

Edit: Hab nochmal nachgelesen: Die beiden Laufflächen der Schleifkohlen sind elektrisch voneinander isoliert und stehen nur durch die Rotorwicklung miteinander in Verbindung.
Deshalb legen wir jetzt mal eine elektrische Verbindung, indem wir z.B. den 13er Maulschlüssel aus dem Bordwerkzeug dran drücken.
- Ladekontrollleuchte brennt? -> Rotorwicklung unterbrochen

Genau das is der Fall :(
Ihr Füchse hattet mal wieder Recht.


Doof, ich wollte am Freitag Flammkuchen essen...

Ist das Ding beim freundlichen bezahlbar?
 
Original von Hofe
Wie mess ich denn nu den Wicklungswiderstand?
Nicht, dass es mich da irgendwo reinwickelt :schock:

Ganz einfach:

- Motor und Zündung aus
- Kohlen von den Schleifringen wegdrücken und etwas Pappe dazwischen legen
- Meßgerät auf Widerstandsmessung stellen und Meßsptzen an die Schleifringe halten, Sollwert etwa 3,4 Ohm.
 
Gibts aber beim rabbi zum sozialverträglichsten Tarif, die anderen Verdächtigen liegen da auch nicht weit drüber. Und was Deine Elektriklegastenie :aetsch: angeht: du weisst ja, wo ich wohne und daß Jacquelines Kaffee der Beste der Welt ist. Da kann ich Dir mal einen Chrashkurs geben, wenn Du willst.
 
Original von hubi
...Chrashkurs...
Darauf komme ich sicher zurück, ich muss demnächst sowieso mal nach Aalen.

Ach ja: Mein aufrichtiger Dank Euch allen, alleine hätte ich auch mit der Anleitung an der Diagnose gezweifelt.
 
Jochen Siebenrock tauscht auch. Kaputt gegen ganz + 120€. Ich ordne das Ding mittlerweile als Verschleißteil ein und habe zumindest im Urlaub immer einen dabei. Die Tauschrotoren halten auch nicht weniger lang (aber auch nicht länger) als neue.
 
Das wird aber nicht nur an den Rotoren liegen.
Ich habe nun auch schon viele km auf mehreren Qs abgespult. Mir ist noch keiner ausgefallen.
Ich denke, eine minimale Unwucht im Kurbeltrieb ist der Lebensdauer abträglich.
Die Konstruktion ist diesbezüglich jedenfalls nicht gerade glücklich. :(
 
Original von manzkem
Das wird aber nicht nur an den Rotoren liegen.
Ich habe nun auch schon viele km auf mehreren Qs abgespult. Mir ist noch keiner ausgefallen.
Ich denke, eine minimale Unwucht im Kurbeltrieb ist der Lebensdauer abträglich. :(

Gut möglich. Ich habe die Defekte immer auf hohe Temperaturen geschoben. Ich muß mal kurz nachdenken: ich meine ungefähr 5 Stück an meiner GS (200000km) und an der Basic meiner Frau (82000) ist der Zweite drin. Auffällig: meist nach Wüstenbesuch oder während/nach langer Autobahnfahrt im Süden.

Eigentlich noch nie im Kurzstreckenbetrieb :nixw:
 
Original von hubi
Ich würde mal spontan auf den rotor losgehen, hatte ich kürzlich mit meiner. Durch die Fliehkraft liegen die Windungen mal aufeinander, mal nicht. Im Stand gemessen, dürfte er keinen Durchgang zwischen den schleifringen haben, bei angehobenen Kohlen natürlich. Kannst aber auch so messen: Zündung an, mit dem Voltmeter auf den vorderen schleifring, sollte Plus anstehen, am hinteren nicht mehr.
Merke: Plus liegt immer bis zur Unterbrechungsstelle an. Falls Du einen probieren willst, ich habe noch einen rumliegen, der aber nicht mehr für eine längere Beziehung taugt (Fritz weiss warum :D).

Guten Abend,

erwähnter Rotor war nach Hubis Diagnose der Schuldige an meinem letzten Elektro-Desaster (siehe "Südritt"); hat, statt den Dienst aufzusagen, im Gegenteil über 18 V rausgefeuert mit diversen Kollateralschäden (mehrere Regler, Batterien, Birnchen, Drehzahlmesser :schimpf:).

Nachdem er schon der zweite Defektlurch seiner Art bei diesem Motor war, habe ich die Beziehung zur Original-LiMa und -Zündung endgültig beendet und eine VAPE- Magnet-Zündlichtanlage installiert, wie sie sich schon im Brutaleinsatz in meinem Mokick bewährt hat. Zwar ordentlich teuer, aber auf Dauer doch preiswert, wenn man die Originalersatzteil-Preise gegenrechnet. Angenehmer Nebeneffekt: Deutlich besseres Anspringen und Abnahme der Zündimpulse nicht mehr von der zappeligen Nockenwelle, sondern von der Kurbelwelle.

Grüßle,

Fritz )(-:
 
Mach mal Bilder und kleinen Bericht, Fritz. :oberl:
Das bist du uns nach dem Mitleiden wohl schuldig. :D
 
Ob der Missetäter für den Fototermin noch parat steht?
Nachdem teeren, federn, vierteilen und weißnichwasnochalles was er mir angedroht hat - nicht auszudenken, was seinem unwilligen Rotor wohl widerfahren ist...