duneseeker

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Stark editiert, ich bitte um Entschuldigung und gelobe Besserung, nachts um Eins keine schwierigen Sachverhalte mehr in eMails zu schreiben

Hast Du neue, aktuelle Erfahrungen mit HU und Reifen, mit Austragungen?
Oder hast Du Erfahrung mit den Eintragungen im Fahrzeugschein Deiner GS, daß eben keine Notwendigkeit zu Austragung der Michelin T66 oder Abnahme des tatsächlich verbauten Reifen besteht?
Wenn - wie bei meiner GS außer dem Format eigentlich keine Reifenbindung im Schein besteht - GRÜN markiert, aber eine weitere Reifengröße mit Einschränkungen im Schein steht - GELB markiert, (diese Besonderheit, den T 66 als weitere Größe mit der Ausnahme, daß Radial und Diagonal ausschließlich beim T66 gemischt werden darf)

Meine GS steht still momentan:
ohne gültige HU, mit einem HEIDENAU K 60 Scout drauf. Dieser hat einen Defekt und kriegt so sowieso kein "neuen TÜV")
Eine grobe sachkundige Inaugenscheinnahme ergab als erste Einschätzung,
daß ich diesen Quatsch mit dem T66 austragen lassen müßte.
Daß die GS drei Reifenfabrikatsbindungen habe.
Daß der jetzige K60 Scout zu wenig Platz zur Schwinge habe (Kontrolle 'Hüllkurve' negativ, 2mm zu wenig

Die hier im Forum hinterlegten Dokumente zur Allgemeinen Betriebserlaubnis der R80GS Typ 247E, Ausführung 1 führt diese drei Fbrikatsbindungen nicht auf, ebenso wenig wie der Fz.-Schein.

Hat jemand bereits Erfahrungen auf den 2-Ventil GSen mit dem Enduroreifen Continental TKC 80² ?
das wäre mein Favorit.
Oder Erfahrungen mit anderen soften Enduroreifen wie TKC80, Anakee Wild, MITAS Enduro Trail, Karoo 4, Heidenau Ranger, PIRELLI RALLY STR etc. im Hinblick auf die aktuelle Regelung?
Ist da genug Platz zur Schwinge?

Ich will nicht einfach einen Reifen vergeblich kaufen. Sonst bleibe ich womöglich auf einem neuen Reifen sitzen und habe immer noch keine neue HU- Plakette auf der Wasserrohr-GS

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Uff ist das schwierig zu lesen.

Reifenbindung hin oder her, ein Reifen der zu Dicht an der Schwinge ist, darf so nicht gefahren werden.

Dafür haben findige Händler schon vor vielen Jahren Distanzscheiben im Programm gehabt.

Zugegeben, das mit den heute lieferbaren Reifen ist nicht immer einfach, aber auch kein großes Problem.
 
Uff ist das schwierig zu lesen.

Reifenbindung hin oder her, ein Reifen der zu Dicht an der Schwinge ist, darf so nicht gefahren werden.

Dafür haben findige Händler schon vor vielen Jahren Distanzscheiben im Programm gehabt.

Zugegeben, das mit den heute lieferbaren Reifen ist nicht immer einfach, aber auch kein großes Problem.
Bitte um Entschuldigung, das war echt 'ne Zumutung.

Eine Distanzscheibe kann ich nur ohne ABE / Gutachten im Netz finden :-/
Wenn nichts mit Stolle ins Motorrad hineinpaßt bei der angegebenen Größe 130/80-17, dann müßte ich das Rad umspeichen lassen. 😳
 
Um eine ABE hat sich damals bei dem Thema keine Sau geschert.

Täte ich auch heute nicht, die 3mm fallen doch nicht auf.

Alternativ kann man ein Hinterrad einer R80-100R nehmen, das ist wegen dem 140er Reifen weiter nach links gespeicht.

Hätte ich sogar zufällig eins abzugeben.

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Hallo,
ich war im März mit meiner 100 er Gs beim TÜV. Bereift mit Heidenau.
Ich weiß nicht ob er geschaut hat oder nicht drauf geachtet hat,
es kam keine Reaktion zu Fabrikatsbindung und hab mein Stempel gekriegt.
War TÜV Nord.

Gruß Stefan
 
Du musst gar nichts austragen lassen, um einen beliebigen Reifen zulässiger Abmessung und Bauart zu verwenden. Für Diagonalreifen der grün markierten Abmessungen gibt es keinerlei Reifenbindung. Die Bindung an Michelin T66 gilt nur für die Mischbereifung vorn diagonal und hinten radial. Den Heidenau bin ich auch schon gefahren, hat ohne Änderung gepasst.
 
Den K60-Scout hab ich auch oft und lange gefahren und nie Probleme gehabt. Schleifen tut er an der Schwinge nicht. Zum Austragen hat Frank schon alles geschrieben. Keine Panik schieben und dem Prüfer klarmachen, dass die Bindung nur für die Mischbereifung gilt.
 
Wobei das grundlegende Problem ist, dass der Freigang des Reifens zum Schwingarm bei den 2V Paralevern sehr knapp ist. An einer absolut serienmäßigen R100R wollte mir der AaS bei der GTÜ einen nicht sonderlich breit bauenden Reifen in Seriengröße nicht eintragen wegen "zu wenig Freigang". Beim AaS vom TüV hat es dann geklappt. Aber ganz offen: Die GS Fahrer kennen vielleicht noch den Conti TKC80 der breit baute und nach einigen Betriebsstunden am Schwingarm streifte, so dass die Stollen mit der Flex eingekürzt werden mussten. Ich hatte "früher" extra für den TKC80 eine R100R Felge. Ursächlich ist es m.M. Murks was BMW da konstruiert hat und bei der Homologation abgenommen wurde. Hilft aber hier nicht weiter.

In dem konkreten Fall hier würde ich mal bei einer anderen Prüforganisation vorsprechen.

Gruß
Marcus
 
Es würde mich wundern , wenn es im Zubehör Distanzscheiben geben würde .

Distanzscheiben wurden doch bei BMW in unterschiedlichen Stärken verbaut .

Auf jeden Fall bei den Paralever Ziegeln .

Und wenn der Prüfer beim Reifen in Seriengrösse nach der Hüllkurver fragt wirds eher sowieso nix .

Ich würde einen anderen Prüfer suchen .

Mischbereifung mit T66 war damals die neueste Entwicklung interessant war die Haltbarkeit des Hinterreifens. Das war irgendwann glaubich auch wahlweise ab Werk eingetragen und sparte die Abnahme
 
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Ich fahre den Ranger der noch ein paar mm schmäler als der Scout ist.
160 Km/h Aufkleber auf den Scheinwerfer und der Tüvmann war zufrieden