berndr253

Aktiv
Bin grade dabei die Köpfe meiner 50/2 wieder her zu richten. Es werden neue Ventilführungen montiert - so der Plan.
Die Führungen werden von der Deckelseite mit C-Clipsen gegen "durchrutschen" in Richtung Brennraum gesichert - zumindest beim Setzen in den angeheizten Zylinderkopf.
Hier würde ich statt der C-Clipse gerne passende Seegerringe verwenden - die sind (für mich) erheblich einfacher zu montieren.

Gibt es dagegen irgendwelche Einwände oder ist das eine gebrauchstaugliche Alternative?

Grusz

Bernd

seeger_1.jpg
 
C-clip -> Rundnut normalerwiese (BMW auch ?)
Seegering -> Rechtecknut
Wenn Du letztere auf der Drehbank einstechen magst, spricht m.E. nix dagegen.
Vertiefend nachgedacht hab darüber aber noch nicht... Platz genug radial für die Ventilauflage ?
 
Danke für die Info - die Nuten sind rechteckig - auch die von Rabenbauer gelieferten C-Ringe sind Rechteckringe. Prüfen muss ich hier noch, ob der untere Ventilfederteller nicht auf den "Ohren" des Seegerrings aufliegt und genug Luft hat.
Geprüft - die Ohren des Seegerrings passen auch noch unter die Teller!
 
Zuletzt bearbeitet:
warum ist da ein Seegerring dran wenn die Führung drin ist ist das doch fest?
Ist es nicht eine Sache des Übermaßes?
Warum hat man das so gemacht?
 
Und weil es eben unter Umständen doch nicht so fest ist, wie es der Ingenieur sich gewünscht hat. Eher zufällig entdeckte ich nach dem Abnehmen des Vergasers meiner 25/2, dass sich die Einlass-Ventilführung mit dem Zeigefinger rauf und runter schieben ließ...
 
Nach 50 Jahren kann das ja mal so sein, aber nicht mehr, wenn es gerade neu gemacht wird und mit Übermaß eingeschrumpft wird.
Ja dann tut es doch der C Ring auch? einfacher als drüberschieben und einrasten lassen? oder wenn man die neue Führung auf der Drehbank anfertigt ein kleiner Bund? Aber wenns gewollt ist dann so..
Auf der Einlasseite ist es vermutlich noch weniger ein Problem.
Die heutigen Ventilführungen haben nicht mal einen Bund oder Einstich, werden einfach eingepresst und halten.
Damals ging man noch vom Tauschbarkeit aus. Eine 250 er wird wohl keine 50 000 mehr halten müssen..
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun ist so ein Seegerring mit einer passenden Zange erheblich einfacher montiert also der C-Ring (zumindest fällt mir das leichter) und auf den "Anschlag", der den korrekten Sitz bzw. dessen Tiefe festlegt möchte ich nicht verzichten.

Grusz

Bernd
 
oben wurde geschrieben C Ring mit Rundnut? sieht nicht so aus, dass da Unterschiede gemacht werden.
die Ventilführung ist konisch und ein Röhrchen drückt den C - Ring drauf, kann sein er drückt ein Risslein außen auf die Führung.. na und? Geht für mich nicht schlechter drauf. aber du willst es anders.
 
Wenn das fachgerecht instand gesetzt wird, ist die Form des Ringes egal. Die Ringe sind lediglich als Montagehilfe zu sehen, wie weit die Führung eingepresst werden muß.
Fachgerecht bedeutet das die Führung 0,03-0,05mm Aufmaß hat und in den 180-220°C warmen Kopf gepresst wird.
Da bewegt sich im Betrieb genau gleich gar nichts.
 
ich meine es wurde mal von mehr Übermaß gesprochen hier.
Was spricht dagegen das Einlassventil mit einem Öl Abstreifring Ventilkappe zu versehen?
Ich hab mal nach 7 mm X 45 mm und 13,1 mm gesucht wie es bei dem Anderen Link angegeben war. 10.-

 
Nach 50 Jahren kann das ja mal so sein, aber nicht mehr, wenn es gerade neu gemacht wird und mit Übermaß eingeschrumpft wird.
Ja dann tut es doch der C Ring auch? einfacher als drüberschieben und einrasten lassen? oder wenn man die neue Führung auf der Drehbank anfertigt ein kleiner Bund? Aber wenns gewollt ist dann so..
Auf der Einlasseite ist es vermutlich noch weniger ein Problem.
Die heutigen Ventilführungen haben nicht mal einen Bund oder Einstich, werden einfach eingepresst und halten.
Damals ging man noch vom Tauschbarkeit aus. Eine 250 er wird wohl keine 50 000 mehr halten müssen..
Ja nee iss klar, einfach drüberschieben. Der "C-Ring" der da mit bei war, war ein Seeger-Sprengring DIN 9927/28, den schiebste einfach mal nicht so drüber, da gibt`s ne Zange für...woher ich das weiß ?
Und das mit den Ventilführungen ohne Anschlag kannst nicht beim luftgekühlten Motor machen, der wird da um einiges wärmer.
Bei den R45/65 hat das BMW so gemacht, ohne Ring. Habe noch nie einen Kopf in der Hand gehabt, wo die Führungen nicht gewandert sind.
Darum mache ich da immer einen Einstich für einen Seeger Sprengring DIN 9927/28 rein.
 
vl war das damalige Einbaumaß diese 3 oder 5 Hundertstel und das Ergebnis = Lose Führung wird ja hier beschrieben..
Also 0,08 bi 0,12 mm übermaß sind mir im Gedächtnis..