hg_filder

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Bei einigen Seitenständern werden ja Schalter mitgeliefert, Detlev/Luggi haben ja eine Schaltung mit einem Reedrelais in der Datenbank veröffentlicht. Im Gegensatz zu der Schaltung sind die meisten Schalter aber als Öffnen (das Reedrelais ist in dem Fall als Schließer ausgeführt)

Zum Set des Gletter-Seitenständer gehört ein Doppelkabel samt Schalter (Öffner), dass in den Zündungskreis eingeschleift werden soll. Hierzu wir der Zündungskabelbaum verändert, d.h. das Versorgungskabel vom Zündsteuergerät zum Hallgeber wird über den Schalter gesteuert. Ständer eingeklappt, Schalter geschlossen, Ständer ausgeklappt, Schalter offen.
Sinnvoll, denn so wird nur ein kleiner Strom über den Schalter geführt. SPRICH: NICHT DIE ZÜNDSPULE DARÜBER SCHALTEN!

Also mal ein paar Gedanken gemacht und überlegt, ob man einen Zusatz-Kabelbaum basteln kann, der in den vorhanden Kabelbaum integrierbar wäre, ohne diesen zu ändern (Rückbaubarkeit)
Herausgekommen ist folgendes: Zweigt man am Stecker des Zündungskabelbaums ab, so hat man die wichtigsten Versorgungsleitungen. Wird dieser Stecker getrennt und der Seitenständerkabelbaum erhält die Gegenstecker, so muss weder am Hauptkabelbaum noch am Zündungskabelbaum etwas geändert werden. Nimmt man noch den Leerlaufschalter mit hinzu, so kann die Kiste sogar auf dem Seitenständer im Leerlauf laufen. Als Abzweig wird der Stecker des Kabelbaum Leerlauf/Ölschalterkabelbaum genommen.

So weit die Theorie. Eine kleine Zeichnung muss her:

Schaltung-Seitenstaender_k.jpg

Schnell noch die Teile besorgen und los kann es gehen.

Hans
 
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Das Motorrad kommt in die Entwicklungshalle, aka Garage. Als OP-Tisch fungiert ein altes Bügelbrett, auf dem Schaltplan, jede Menge Crimpkontakte, Bogierrohr, Crimpzange und weiteres Gerödel abgelegt wird. Als erstes mal die "Anschaltepunkte" identifiziert:

Leerlauf/Öldruckschalterstecker

BMW_R100GS_2026-05-09_01k.jpg

Zündkabelbaumstecker

BMW_R100GS_2026-05-09_02k.jpg

Als erstes ein Bogierrohr vom Schalter am Seitenständer hoch zum Zentralelektrik gezogen. Darin die zwei Schalterkabel und im Bereich des Leerlaufsteckers ein weiteres Signalkabel hoch zur Zentralelektrik gezogen.

Als nächstes die beiden Stecker für den Zündkabelbaum mit den gecrimpten Kabeln bestückt.

BMW_R100GS_2026-05-09_15k.jpg

Als nächstes sollten die Kabel für das Relais fertig werden, dazu noch eine Diode mit einbringen, um diese dann im Bogierrohr zu verstecken.

BMW_R100GS_2026-05-09_17k.jpg

Als alle Kabel mit den gecrimpten Steckern versehen waren, hatte ich 4 Kabel, aber definitiv die falschen Stecker dran. Auch war mir nicht klar, was wohin angeschlossen gehörte. Ein Blick auf den Schaltplan zeigte , dass 3 der 4 Stecker falsch bestückt waren und eine weitere Brücke fehlte.

Völlig gefrustet wurde das Tagewerk beendet - nicht, dass noch mehr Fehler passieren (was natürlich der Fall war ...)

Hans
 
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Neuer Tag, neues Glück. Es wurden 1 1/2 bis 2 Stunden veranschlagt, passt dass mit 240 benötigten Minuten? Egal

Die zuvor kunstvoll angebrachten Stecker wieder entfernen. Die besagte Brücke eingecrimpt und die beiden anderen Kabel ebenfalls direkt verbunden. Alle Verbindungen durchmessen, alles plausibel. Alles? Nein, im Leitungsstrang mit der Diode sind es 9 MOhm. ???? Vielleicht doch die Diodenmessung dazu nehmen? Jupp, nun passt es.
Das Relais mit den Kabeln direkt angeschlossen - damit nicht doch noch wieder alles aus dem Halter ausgepinnt werden muss.

BMW_R100GS_2026-05-10_01k.jpg

Nun noch das Steckergehäusepaar am Leerlaufschalter mit den richtigen Kabeln versehen. Immer schön auf den Plan schauen. Eine erste Probeverkabelung - und auf Kurzschluss achten (das Plastikteil zwischen den Kabeln)

BMW_R100GS_2026-05-10_02k.jpg

Alles sieht gut aus, die nahezu neue Batterie aus 2011 kommt zum Einsatz. Killschalter auf Off, Zündung an und hinhören, ob es knistert. DENN: In dem Stromzweig gibt es keine Sicherung!! Alles ruhig. Mit dem Messgerät die Spannungen messen. Alles passt.
Killschalter auf "on", das Relais zieht an und es gibt keine Rauchzeichen.

Seitenständer ausgefahren, Relais bleibt angezogen, da Getriebe im Leerlauf
Gang eingelegt, Relais fällt ab
Seitenständer eingefahren, Relais zieht an

Alles, wie geplant.

Steckergehäuse auf die Leerlaufschalter-Brücke und zusammenstecken.

BMW_R100GS_2026-05-10_03k.jpg

Relaishalter einpinnen und mit dem Relais bestücken

BMW_R100GS_2026-05-10_04k.jpg

Noch alle Kabelbinder für die Verlegung des neuen Kabelbaums anbringen - sieht richtig gut aus. Mir gefällt es.

Hans
 
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Alles wird wieder am Motorrad angebracht. Tank und Sitzbank drauf. Schnell den Helm und Handschuhe holen, die Jacke nicht vergessen. Voller Stolz das Ped in die Sonne geschoben und aufgesessen. Choke auf, Sprit auf on und gestartet. Also ja, der Starter dreht sich, ansonsten Ruhe. Eine Gedenkminuten zum Füllen der Vergaser eingelegt und nochmal den Starter betätigt. Der alte Akku verrichtet mit dem Anlasser ganze Arbeit - nur der zündende Impuls fehlt. MIST. WIRKLICH MIST.

Kiste auf den Hauptständer, Handschuhe, Helm und Jacke in die Ecke. Kerzenschlüssel geholt und eine Kerze freigelegt. Kein Funke, nichts, gar nichts.

Schaltplan nochmals angesehen. Darf da kein Relais dran? Zieht da irgendwo falsche Masse oder falsches Plus? Messgerät raus und alle Stellen nochmals durchgemessen. Das Relais zieht an, warum keine Zündung? An allen Stellen liegen die richtigen Werte an. Komponenten zerschossen??

Der Vorteil des gebastelten Kabelbaums ist, dass man zurückrüsten kann. Stecker entfernt und original zusammengesteckt: Motor läuft.

Ich erinnere mich, dass es im Forum so einen Typen gibt, der an einem Elektro-Helfersyndrom leidet. Schnell angeteasert, gleich kam Meldung. Was das Problem wäre und was geändert wurde. Kurz erklärt. Gibt es einen Schaltplan? Ist wohl seine Standardfrage - konnte geliefert werden. Nach kurzer Pause, Plan sieht gut aus (Originalton).
Ob alle Stellen durchgemessen wurden? Klar - nur das mit der falschen Diodenmessung habe ich für mich behalten. Alle Messungen nochmal (der Type ist echt penetrant, glaubt kein Wort). OK, ich lassen mich leiten. Die Strecke Kabelbaum Zündspule auch OK? Auf was für Leitungen der kommt. Das schwarze Kabel an der Zündspule abgezogen und per Ohmmeter vom Seitenständerkabelbaum aus durchmessen. Bester Wert, diese Messung fehlte wirklich. Nun war ich gespannt, ob dem doch noch was auffällt.
Nochmals alle Messungen am Ausgang zum Zündkabelbaum, alle Werte OK. Ich möge doch den Stecker anbringen und auf der Rückseite die gleichen drei Messungen ebenfalls durchführen. Ist der doof? Das artet in einer Beschäftigungsmaßnahme aus. Dann sehe ich das Dilemma: Plus und Minus sind im Stecker vertauscht. Wie bringe ich dass meinem Gegenüber bei? Kleinlaut erkläre ich, was ich sehe. Gut, Kabel tauschen und nochmal ausprobieren. Sollte klappen, da die Zündsteuergeräte gegenüber Verpolung abgesichert sind. Und Glückwunsch zu meinem Fund, weg isser ...

Kabel auspinnen, Feder nachbiegen und neu einpinnen. Tank drauf, Sitzbank drauf, Klamotten an und starten: Sie läuft, Juhu!!!!

Eine ausgiebige Runde, um alle Varianten zu prüfen: Alles bestens.

Glücklich und zufrieden wird die Experimentierphase abgeschlossen und das Projekt für beendet erklärt. Gut, ein Stecker muss nochmal getauscht werden, es fehlten welche mit Stecknase für den Relaishalter.

Hans
 
Zuletzt bearbeitet:
Mr. Hyde hat gebaut und Dr. Jekyll kontrolliert.
Es beruhigt mich ungemein, dass auch du so blöde Fehler machen kannst.
So bleibst du doch sehr menschlich. :fuenfe:
 
Moin Hans,

Gute Lösung wenn es nahezu original bleiben soll und im Notfall schnell umgestellt werden kann falls der Schalter platt ist.
Bei mit hab ich die Ignitech auch mit Microschalter a m Seitenständer ( Microschalter gibt es diverse als Öffner, Schließer oder beides). Ich hab mir ne kleine Kabelbrücke gebaut mit dem ich den Schalter einfach Brücken kann, falls dieser ausfällt.

Gruß

Jogi
 
Moin Hans,
ich hätte einfach den Seitenständerschalter a la Moto Guzzi 1:1 in die Leitung Kl. 15 zur Zündspule eingeschleift.
Ständer ausgeklappt = Motor aus.
Der Seitenständer ist für mich als alternder Jüngling :&&&: interessant. Das Gleichgewicht halten beim Beinchen hoch wird auch nicht mehr besser :D.
Da wäre so ein Gletter - wenn er an eine R 90/6 passen sollte - schon eine wesentliche Verbesserung.
LG :wink1:
Martin
 
ich hätte einfach den Seitenständerschalter a la Moto Guzzi 1:1 in die Leitung Kl. 15 zur Zündspule eingeschleift.
Das wird im allgemeinen so gemacht, ist aber elektrisch eher ungut, da die komplette Zündanlage über den Schalter geht. D.h. die bis zu 80 Volt und mehr Spitzenlast muss der Schalter mitmachen. D.h. "nur" den Strom für das Zündmodul zu unterbrechen ist die elegantere Methode. Oder eben über ein Relais fahren, dann kann man auch wieder die Spule unterbrechen (z.B. für eine Unterbrecherzündung).

Hans
 
Moin Hans,
Du hast recht und Deine Lösung ist elektrotechnisch einwandfrei die bessere !

Ich sehe das Hauptübel darin, dass der Schalter in der Dreck- und Spritzwasserzone liegt. Das ist in etwa so, als wenn der Kaffewasserhahn am Strassengullideckel montiert wäre.
Der Schalter bei der Guzzi 850T3 hat mir auf der AB auf der Überholspur einfach den Motor ausgemacht :entsetzten:. Killschalter :schock:

Ein Billigteil, das man bei Conrad etc. für 3-4 Euro kaufen kann gab einfach von jetzt auf gleich komplett den Dienst auf. Dabei ist der Seitenständer - bei den Guzzisten auch Dackeltöter genannt :D - ausgeklappt wegen seiner Riesenlänge nicht zu übersehen.


In der Lampe habe ich die Kabel markiert, die ich nach der 2-Jahresprüfung einfach umstecken kann, damit mein Vorwärtskommen nicht mehr von einem solchen anfälligen Billig-Bauteil abhängt.
Bestandsschutz gilt noch für die Konsul, deren ausgeklappter Seitenständer nicht von alleine zurückklappt. Ist egal, denn bei der Benutzung dieser Maschine ist jede Handlung vom aufbocken bis zum ankicken und fahren ein eisernes, nie in Hektik stattfindendes Ritual, das mir als Fahrer jedes Mal ein tiefes Gefühl der Freude am Oldtimer beschert - es sei denn, die Batterie platzt - Du weist schon !:D

Mit dem Gletter bist Du auf jeden Fall für "wackelige Zeiten" bestens gerüstet. Ich glaube, an die 90/(6 passt er nicht. Schade !
LG :wink1:
Martin
 
Ich sehe das Hauptübel darin, dass der Schalter in der Dreck- und Spritzwasserzone liegt.
Ist ein Argument, aber Gletter hat in meinen Augen sich doch recht viel Mühe gegeben, was die Anbringung angeht. Es wird auch eine Hülle zur Abdeckung der Kontakte mitgeliefert.



BMW_R100GS_2026-05-09_03a.jpgBMW_R100GS_2026-05-10_08a.jpgBMW_R100GS_2026-05-10_11a.jpg

Hans
 
Hallo Mr. Jekyll und Mr. Hyde! :piesacken:


Hallo Hans,

sehr schöne Lösung, da bin ich ja richtig stolz auf dich! )(-:

Ich habe mir mittlerweile auch einen Gletter-Seitenständer zugelegt und würde deine Lösung gerne bei meiner GS verbauen.

Nun ist ja hinlänglich bekannt, dass ich Mechaniker bin und kein Stromer. Bei Kabeln und Schaltungen hört bei mir der Spaß langsam auf. ;)🔧

Deshalb noch mal eine Frage, ob ich deine Schaltung richtig verstanden habe:

Der Motor läuft bei ausgeklapptem Seitenständer im Leerlauf ganz normal weiter. Sobald ich aber einen Gang einlege, geht der Motor aus.

Habe ich das so richtig verstanden?

Wenn ja, wäre das für mich die perfekte Lösung! :applaus:

Ich habe ja eine Ignitech-Zündung verbaut, und der Achim bietet dafür auch einen passenden Kabelsatz an.

Weißt du zufällig, ob die Schaltung mit diesem Kabelsatz genauso funktioniert?

Danke dir schon mal für deine Hilfe!

Schöne Grüße
Uwe
 
Ich habe mir mittlerweile auch einen Gletter-Seitenständer zugelegt und würde deine Lösung gerne bei meiner GS verbauen.

Freut mich sehr, bin immer noch sehr zufrieden mit dem Teil und der Schaltung.

Habe ich das so richtig verstanden?
ja!!

Weißt du zufällig, ob die Schaltung mit diesem Kabelsatz genauso funktioniert?
ja, Achim gibt dir noch die Einstellungen, die du in der Ignitech machen solltest.

Hans
 
Der Motor läuft bei ausgeklapptem Seitenständer im Leerlauf ganz normal weiter. Sobald ich aber einen Gang einlege, geht der Motor aus.
So ist es bei meiner Suzuki und ist praxistauglich und rundum sicher und hier für die BMW gut gelöst.

Müsste ich so etwas machen würde ich ein Restrisiko eingehen und nur den Anlasser über den Ständerschalter laufen lassen. Also die Leitung vom oder zum Anlasser Knopf, dann kann man nicht starten wenn die Stütze draußen ist.
Klappt man sie aus wenn der Motor gestartet wurde, verbleibt ein Restrisiko welches im Kopf durch Aufmerksamkeit ausgeschaltet werden muss.

Gruß
Willy
 
So ist es bei meiner Suzuki und ist praxistauglich und rundum sicher und hier für die BMW gut gelöst.

Müsste ich so etwas machen würde ich ein Restrisiko eingehen und nur den Anlasser über den Ständerschalter laufen lassen. Also die Leitung vom oder zum Anlasser Knopf, dann kann man nicht starten wenn die Stütze draußen ist.
Klappt man sie aus wenn der Motor gestartet wurde, verbleibt ein Restrisiko welches im Kopf durch Aufmerksamkeit ausgeschaltet werden muss.

Gruß
Willy

Wird bei der HU aber nicht akzeptiert!
 
Wird bei der HU aber nicht akzeptiert!
Dann würde ich es einfach nicht erwähnen, denn die gar nicht vorhandene Sicherung wird akzeptiert.

Vorher Schraube etwas lockern und das Ding der /6 klappt von selbst ein.
Bei der Four soll ein Gummi am Ende des Seitenständers für sein Einklappen sorgen, habe ich nicht, darum lege ich vor der HU eine Schlauchschelle drum so dass man ihn nicht nutzen kann.

Wurde in den letzten 24 Jahren sogar beim TÜV, zu dem ich früher mal fuhr, akzeptiert.

Gruß
Willy
 
Müsste ich so etwas machen würde ich ein Restrisiko eingehen und nur den Anlasser über den Ständerschalter laufen lassen. Also die Leitung vom oder zum Anlasser Knopf, dann kann man nicht starten wenn die Stütze draußen ist.
Klappt man sie aus wenn der Motor gestartet wurde, verbleibt ein Restrisiko welches im Kopf durch Aufmerksamkeit ausgeschaltet werden muss.

Gruß
Willy
und genau deshalb würde ich mich damit garantiert auf die Fresse legen. Weil es eben nicht immer funzt. Und dann stell ich die Karre aus irgendeinem Grund mit laufendem Motor ab um mal schnell was zu gucken oder so und bin eh in Hektik und fahr dann wieder los.
Entweder Idiotensicher oder garniG/S, meine Meinung
 
Dann würde ich es einfach nicht erwähnen, denn die gar nicht vorhandene Sicherung wird akzeptiert.

Vorher Schraube etwas lockern und das Ding der /6 klappt von selbst ein.
Bei der Four soll ein Gummi am Ende des Seitenständers für sein Einklappen sorgen, habe ich nicht, darum lege ich vor der HU eine Schlauchschelle drum so dass man ihn nicht nutzen kann.

Wurde in den letzten 24 Jahren sogar beim TÜV, zu dem ich früher mal fuhr, akzeptiert.

Gruß
Willy
Hey Willi,

so wie du das beschreibst, mit der Schraube ein bisschen lockerer, das ist doch alles Murks. ;)

Bei diesem Seitenständer funktioniert das so nicht.

Entweder wird die Zündung bei ausgeklapptem Seitenständer unterbrochen, oder man realisiert die Schaltung über den Neutralschalter, damit der Motor im Leerlauf auch bei ausgeklapptem Seitenständer laufen kann.

Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Alles andere gibt spätestens beim TÜV Theater, und darauf habe ich nun wirklich keine Lust.

Ich wollte euch noch kurz mitteilen:

Beim Achim gibt es einen fertig konfektionierten Kabelsatz für den Seitenständer in Verbindung mit der Ignitech-Zündung.

Den habe ich mir jetzt bei ihm bestellt.

Die Schaltung funktioniert genau so, wie ich mir das vorstelle: Der Motor kann bei ausgeklapptem Seitenständer im Leerlauf weiterlaufen.

Für mich die ideale Lösung! :applaus:

Grüße
Uwe
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann würde ich es einfach nicht erwähnen, denn die gar nicht vorhandene Sicherung wird akzeptiert.

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Gruß
Willy

Dann ist der Prüfer ganz schön doof! Denn wenn er das Fahrzeug abnimmt und die Sicherung funktioniert nicht und Du machst dann 'nen Abflug wegen nicht eingeklapptem Seitenständer, kann er brutale Schwierigkeiten bekommen!
 
Dann ist der Prüfer ganz schön doof! Denn wenn er das Fahrzeug abnimmt und die Sicherung funktioniert nicht und Du machst dann 'nen Abflug wegen nicht eingeklapptem Seitenständer, kann er brutale Schwierigkeiten bekommen!
Wenn ich dort bin klappt der /6 Seitenständer ein, warum ist der Prüfer dann doof?
Seit der CB450dohc die ich 1976 nach der Bundeswehr gekauft habe, fahre ich Motorräder mit Seitenständer, die meisten klappten nicht von allein ein.
Meine also dass ich damit zurecht komme, denn einen Abflug habe ich wegen der Stütze noch nie gemacht.

Es ist so ein festgefahrenes Ritual dass sitzt wie kuppeln und schalten, Ohrenstöpsel, Helm, Brille, Handschuh, drauf setzen, Seitenständer weg, starten, fahren. Ich bin ganz froh dass ich mich nicht mehr umgewöhnen kann. Dass die Suzuki aus geht wenn die Stütze draußen ist und ich einen Gang einlege habe ich bei der HU erfahren, der Prüfer hat das gemacht und ich war überrascht.
Müsste ich so etwas machen würde ich ein Restrisiko eingehen
Und ich schrieb ja auch dass ich es so machen würde und dass es dann nur für mich wäre, sollte klar sein.

Uwe,
habe mich unvollständig ausgedrückt. Normal ist die Stütze schwergängig, diese Schwergängigkeit beseitige ich vor der HU.
Selbst einklappen kann, wenn die Garage eng ist, Geld kosten wenn man nicht sofort merkt dass die Stütze beim vorbeiquetschen an der Karre dabei ist sich einzuziehen.
Lenker gegen Kotflügel, es punktet der Lenker. ;(

Gruß
Willy

P1030114.JPG