R75/6 Hinterrad ausbauen

Surfnsound

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26. Aug. 2017
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Als ich das letzte Mal den Reifen gewechselt habe, habe ich den Gepäckträger abgebaut. Auspuff wollte ich noch zuerst ausbauen, hat sich aber überhaupt nicht bewegt.Was ist denn die bessere Variante für unterwegs, auf Achse im Gelände,wenn man das ganze Gepäck drauf hat und alleine unterwegs ist?

Vorderrad ausbauen und Maschine nach unten ziehen? Auf rechten Zylinderkopf legen? Auspuff weg? Bier trinken und warten bis Hilfe kommt?

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Motorrad auf Haptständer, Steckachse raus. Stell Dich rechts neben das Motorrad, Handbremse betätigen und das Motorrad auf Hauptständer und Vorderrad zu Dir kippen. Mit der linken Hand Hinterrad nach unten rausnehmen. Motorrad langsam zurück auf den Hauptständer kippen.
 
Motorrad auf Haptständer, Steckachse raus. Stell Dich rechts neben das Motorrad, Handbremse betätigen und das Motorrad auf Hauptständer und Vorderrad zu Dir kippen. Mit der linken Hand Hinterrad nach unten rausnehmen. Motorrad langsam zurück auf den Hauptständer kippen.
Sportliche Antwort. Danke. Geht das? Rechte Hand and der Bremse und mit linker Rad unten raus, mit Körper Krad halten? Wäre auf jeden Fall viel eleganter als alle andere. Bin jetzt leider nicht in der Garage um zu testen.
 
Ich mache es indem ich zwei Klötze (Steine) 6 - 8 cm unter dem Hauptständer platziere. Hauptständer mit Gurt zum Interferenzrohr gegen einklappen sichern. Klötze rechts und links vom Haupständer positionieren. Moped von der linken Seite zu dir kippen und mit Besen o.Ä. rechten Klotz unter den Ständer schieben. Dann Moped hoch und Klotz links unter den Ständer schieben. Reicht um das Rad rauzunehmen.
Oder Ständer wie beschrieben sichern und VR ausbauen.
 
Ich mache es indem ich zwei Klötze (Steine) 6 - 8 cm unter dem Hauptständer platziere. Hauptständer mit Gurt zum Interferenzrohr gegen einklappen sichern. Klötze rechts und links vom Haupständer positionieren. Moped von der linken Seite zu dir kippen und mit Besen o.Ä. rechten Klotz unter den Ständer schieben. Dann Moped hoch und Klotz links unter den Ständer schieben. Reicht um das Rad rauzunehmen.
Oder Ständer wie beschrieben sichern und VR ausbauen.
Super, tönt gut. Versuche ich. Das Mopped steht dann auf zwei Steinen und stützt sich auf dem Vorderrad ab. Besser als alles umkippen.
 
Du kannst zu hause, mit viel Zeit, die verschiedenen Vorschläge ausprobieren. Dazu das Ganze mit dem Handy aufnehmen (Stativ). Von außen betrachtet sieht man manches besser.
Sowas lernt man nur durch viel Übung, nur dann bekommt man Routine.
 
Ich mag die Variante "auf die rechte Seite legen. Je nach Reifen ist es ja mitunter Gewürge, zwischen Schwinge und Bremsbacken durchzukommen... 🫣
/6-Erfahrung.
LG
Carsten
 
Anfangs habe ich das an der /6 so gemacht, dass ich mir mit ein paar Holzstücken eine Art Rampe gebaut habe.
Dann rückwärts drauf geschoben, aufgebockt und das Holz unterm Hinterrad weggenommen.
Ständer gesichert und das Rad kann raus.
 
Motorrad auf Haptständer, Steckachse raus. Stell Dich rechts neben das Motorrad, Handbremse betätigen und das Motorrad auf Hauptständer und Vorderrad zu Dir kippen. Mit der linken Hand Hinterrad nach unten rausnehmen. Motorrad langsam zurück auf den Hauptständer kippen.
Ich erlaube mir eine sinnvolle Ergänzung zu vorgenannter Akrobatiknummer:pfeif:
Hauptständer nach vorne sichern, beim nach rechts kippen passender Klotz oder Kiste unter den rechten Zylinder, (geht auch am Randstein) und dann kommt auch ein etwas breiter bauender Reifen (z. B. BT45) raus, weil man da (trotz luftablassen) beide Hände braucht
 
Ich erlaube mir eine sinnvolle Ergänzung zu vorgenannter Akrobatiknummer:pfeif:
Hauptständer nach vorne sichern, beim nach rechts kippen passender Klotz oder Kiste unter den rechten Zylinder, (geht auch am Randstein) und dann kommt auch ein etwas breiter bauender Reifen (z. B. BT45) raus, weil man da (trotz luftablassen) beide Hände braucht
Ich fahre Heidenau K67. Ich denke da brauch ich beide Hände…
 
Man kann auch so vorgehen. Maschine auf nicht-asphaltierten Grund schieben, so unterbauen, dass sie nicht nach hinten abkippen kann. Mit Campingkochtopf, Trinkbecher, Händen oder ganz luxuriös mit einem Klappspaten unter dem Hinterrad eine Rinne graben, so tief wie nötig.
Das lässt sich auch gut mit der "dickes-Brett-unter-den Hauptständer-Methode" kombinieren.
 
Wenn ich das richtig sehe ist das Schutzblech im Weg um das Rad nach hinten rauszuziehen. Haken in Decke dübeln und mit Spanngurt hochziehen. Habe schon mal ganzes Motorrad mit 250kg so aufgehängt. Geht wunderbar. Wenn es das schon einmal gab mit klappbaren Schutzblech zeigt das die Ingenieure früher viel weiter als nur bis zu einer produktionstechnischen Einsparung gedacht haben. :-)
Bei einer Triumph Bonneville mußt einen Schalldämpfer min. lösen damit die Steckachse raus bekommst. Ingenieure scheinen auch nicht die hellsten zu sein. :-)
 
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Wenn ich das richtig sehe ist das Schutzblech im Weg um das Rad nach hinten rauszuziehen. Haken in Decke dübeln und mit Spanngurt hochziehen. Habe schon mal ganzes Motorrad mit 250kg so aufgehängt. Geht wunderbar. Wenn es das schon einmal gab mit klappbaren Schutzblech zeigt das die Ingenieure früher viel weiter als nur bis zu einer produktionstechnischen Einsparung gedacht haben. :-)
Bei einer Triumph Bonneville mußt einen Schalldämpfer min. lösen damit die Steckachse raus bekommst. Ingenieure scheinen auch nicht die hellsten zu sein. :-)
Also in der Garage mach ich das immer mit Ab-bau des kleinen Gepäckträgers (BMW Airhead Saddlebag Supports - Chrome - La Poderosa Goods - Saddlebags, Luggage and Premium Motorcycle Accessories) - Ich suche aber Varianten um das im Gelände zu vermeiden.
 
Ist ja der Hammer. Könntest du eine Detail Fotos machen herzlichen Dank also du hast da wirklich den Kotflügel abgeschnitten oder sagen wir mal durchgeschnitten und ein Scharnier ran gemacht?
Ja, den Kotflügel habe ich an der höchstmöglichen Stelle unter dem Plateau des Rücklichtes getrennt, und mit einem Scharnier und zwei Blechstreifen wieder verbunden (Gummizwischenlage gegen den hochwirbelnden Strassendreck zwischen Scharnier und Kotflügel). In die beiden Blechstreifen habe ich jeweils zwei Senkschrauben M5 eingelötet, auf die ich im montierten Zustand Hutmuttern (hohe Form) aufschraube. Wenn dann das Nummernschild so montiert ist, daß es nicht an der Stange der Blinker anstößt (habe ich beim letzten Umzug mit Kennzeichenwechsel leider selbst nicht berücksichtigt), lässt sich das Hinterrad gerade so eben unter der Klappe herausrollen.

Das habe ich schon 1981 gemacht, nachdem ich bei einem Reifenwechsel Frust geschoben hatte, ich habe mir beim Anlehnen des Motorrades an eine Hebebühnensäule den rechten Seitendeckel total verschraddelt.

BMW R80 Kotflügel hiten 004.jpg BMW R80 Kotflügel hiten 005.jpg BMW R80 Kotflügel hiten 006.jpg BMW R80 Kotflügel hiten 007.jpg

Und bevor es hierMecker gibt, ich weiß, die Blechstreifen muss ich mal neu machen;)
 
Hatte ich 1988 auch so gemacht bei der RS.
Ich war jung und praktisch veranlagt.
 
Moin,
ist schon praktisch so ein klappbares Schutzblech. Für die Vollschwingen gab es einteilige nachbauten aus Gfk. Den habe ich ebenfalls mit einem Scharnier versehen. Trennstelle mit Klebenband überklebt, Markierung gesetzt und mit einem Eisensägeblatt durchgesägt. Kein Lackabplatzer, die Schnittstellen mit Lack übergetupft. Scharnier aus dem Boots (maritimen) Bereich VA, Bleche, Schrauben, Muttern ebenfalls VA.
Eine weitere Idee war, ohne Scharnier. Das Ganze dann zum abnehmen, dann allerdings mit Trennstelle (Stecker), da Rücklicht und Bremslich (Blinker) mit abgenommen werden.
 
Also herzlichen Dank noch mal für alle Tipps und Tricks. Schlussendlich habe ich das Vorderrad ausgebaut und die Maschine nach vorne gekippt. Das hat auch prima funktioniert geht relativ schnell und das Hinterrad kommt dann ohne Probleme raus. Das kann ja auch so im Gelände gemacht werden ohne Probleme.

Achtung: wirklich wichtig ist, dass der Mittelständer sehr gut mit dem vorderen Auspuffrohr verbunden ist, so dass er beim nach vorne kippen der Maschine nicht einklappt!!! ja, ist mir doch passiert. Alles andere ist dann ein Kinderspiel.
 
Du hast mit einem Strick den Hauptständer mit dem Querrohr vorne verbunden?
Manfred
Richtig. Und als ich das Krad nach vorne kippte hat der auch gehalten. 5 Minuten. Dann ist er eingeklappt. Hatte aber nicht Glück, kein Schaden beim Krad und mir. Ich habs dann anschliessend nochmals getestet mit einem stabilen Spannset, und dasss hat auch gut gehalten dann. Ich stell Photos rein später.

Aber: Das Prinzip funktionier prima ¨ür die Tour: Wir brauchen ja vorne und hinten die selben Werkzeuge. Also habe ich das separat und nicht unter dem Sitz. 0) Mittelstander mit vorderem Querrohr verzurren. 1) Mit Steckschlüssel: Vorderrad ausbauen und Hinterrad Schraube lockern. 2) Den Steckschlüssel von oben in den Bremshebel (so das die Vorderbremse mit ausgebautem Rad nicht gezogen werden kann). 3) Krad nach vorne klappen. 4) Hinterrad Achse raus, Rad kommet jetzt einfach nach unten raus.

Dass ist eine pHoto from web, nicht meine, aber genau so siehts aus (ohne den hinteren Ständer der die hier naben). Die haben hier den Mittleständer mit der Gabel verspannt, ist vielleicht noch besser. Ich habe das Querrohr genommen, und mir eine Spanngurte f¨r diesen Zweck gekürzt, dann geht die auch mit wenig platz ins Werkzeugset.


## Foto entfernt! Bitte keine Fotos ohne geklärtes Urheber- oder Verwendungsrecht auf dem Server veröffentlichen! Simon
 
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So, vielleicht hilft das ja mal jemanden. Hier ist also mein Rad Ausbau und Reifens/schlauchwechsel Kit das halte ich also außerhalb und nicht unterm Sitz, so dass es einfach zugänglich ist wenn da mal was schiefgeht. Alle Werkzeuge sind dabei um das Vorderrad auszubauen. Das Hinterrad auszubauen, den Reifen oder den Schlauch zu wechseln und alles wieder einzubauen. Einfach praktisch. Ihr seht auf dem Bild auch die Spanngurte also mit der hab ich gute Erfahrung gemacht. Wie gesagt bitte stark spannen sonst fällt das Krad dann ohne Räder in den Dreck.

Aus der Grund, wieso ich das so zusammengestellt habe und überhaupt eine Möglichkeit gesucht habe das Hinterrad schnell auszubauen ist einfach wenn man auf Tour ist und dann muss es halt relativ schnell gehen vor allem wenn’s dann noch zu regnen anfängt.

Ich denke erst mal mit diesem System einfach braucht ist eine flache Stelle. Also bergauf oder Bergab geht’s dann halt nicht.

Kommentare Optimierungen sind natürlich immer willkommen :)

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Ach ja, das hab ich noch vergessen. Also, um die Hinterachse zu klemmen, nehme ich einen imbus mit dem imbus Schlüssel anstelle der ursprünglichen Schraube ganz einfach, weil der imbus kleiner ist und ins Werkzeug passt, anstelle eines etwas größeren normalen Schlüssels.

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Ich wundere mich über den Aufwand, der hier für den Hinterradausbau betrieben wird. Wenn ich es mal in der Garage machen will / muss, nehme ich ein zölliges Brett. Da stelle ich das Mopped mit dem Hauptständer drauf und schon ist Radein- und Ausbau kein Problem mehr!
 
Ich wundere mich über den Aufwand, der hier für den Hinterradausbau betrieben wird. Wenn ich es mal in der Garage machen will / muss, nehme ich ein zölliges Brett. Da stelle ich das Mopped mit dem Hauptständer drauf und schon ist Radein- und Ausbau kein Problem mehr!
Ja verstehe ich deine Reaktion schon.

Aber: Ich will alles optimieren, so dass wenn ich im Gelände einen Platten habe, den auch effizient und schnell wechseln kann. Ich denke damit ist alles gesagt. In der Garage ist es immer einfacher.

Als ich es der Garage machte, habe ich wie Du festgestellt, dass ich nicht genug Höhe habe und da kam eben die Frage wie denn im Gelände machen?
 
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