Getriebeöl GL 5

Bastler

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15. Nov. 2009
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577
Hallo zusammen,
ich hatte wieder mal eine Diskussion mit anderen Oldie Leuten.
Es wird immer wieder behauptet GL 5 schädigt Bronze Legierungen, (Kupfer-Zinn)
Ich meine,das kann eigentlich nicht so ganz richtig sein.
In den BMW Getrieben z.B. haben wir Bronzebuchsen auf der Abtriebswelle, dort ist
Hypoid GL 5 vergeschrieben.
Was meint das große Forum zu dieser Behauptung ?
Gruß Hans,
 
Moin,
die Ölhersteller haben das wohl bemerkt und den aggressiv wirkenden reaktiven Schwefelanteil soweit reduziert, dass es keine chemische Reaktion mit Kupferlegierungen mehr geben kann.
Ob GL 4 ( für mittlere bis hohe belastete Schaltgetriebe mit kupferanteilig legierten Buchsen ) oder GL 5 ( besonders geeignet für Bogen- oder Palloidverzahnung der Kegelräder mit sehr hoher Flächenpressung - bei den Q'en der Hinterachsantrieb ) man kann beide unbedenklich einsetzen. Die Öle "fressen" keine Zahnradbuchsen mehr auf. Die Hersteller haben sich darauf eingestellt und wollen ihre Öle reklamationsfrei erfolgreich verkaufen können.
LG :wink1:
Martin
 
Das Thema kann höchstens relevant sein, wenn man uralte Öle einsetzt.
Das Problem der "Altgläubigen" ist, dass sie Opas Geschichten allem Fortschritt (Teufelszeug 👹) zum Trotz für Gewissheiten halten. Wann uns das Leben überholt, bestimmen wir weitgehend selbst. Nur dem Schicksal sind wir ausgeliefert ;).
 
Wieso sollte man infrage stellen was BMW in Versuchen getestet hat und auch in Betriebs und Reparaturanleitungen für unsere Motorräder empfiehlt. 😉
Was erwartet man hier für Antworten?
 
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Lieber Ingo,

zur Erklärung: Uraltöl ist Altöl, das nach dem Ablassen noch einmal für einen Ölwechsel verwendet wurde. So wird aus Altöl eben Uraltöl. Reicht das zum Verständnis des Begriffes? ;)

Der ist gut!
:lautlachen1:

So nach dem Motto: "Ich bastel mir eine Erklärung."

67874.jpg
Vielleicht könntest du den Begriff ja bei Wikipedia einstellen. :pfeif:
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo, ich habe letzte Woche im HAG und Schwinge GL5 eingefüllt. Es muffelt noch tagelang in meinem Keller nach diesem Öl. Es handelt sich um eine R60/6.

Gruß Thomas
 
Hallo, ich habe letzte Woche im HAG und Schwinge GL5 eingefüllt. Es muffelt noch tagelang in meinem Keller nach diesem Öl. Es handelt sich um eine R60/6.

Gruß Thomas
Achtung Ironiemodus ein :

Könnte sich evtl. um ein spezifisches R60/6 Problem handeln. :D
Evtl. können die Spezialisten hier noch was dazu schreiben :D

Ironiemodus aus :pfeif:

Gruß Wolfgang
 
Evtl. können die Spezialisten hier noch was dazu schreiben :D

Seit gefühlten Ewigkeiten bekannt ... nur über die 600er Modelle der ansonsten diesbezüglich unauffälligen /6-Baureihe verliert man die steile Kellertreppe runter praktisch immer die Kontrolle. Bei dem mehrfachen Salto Mortadella schreit die Schwerkraft das HAG-Öl an "folge mir" und - brav wie sie nun mal ist - leistet die Stinkebrühe nicht ansatzweise Widerstand. Woraufhin die an sich für ihre Wohlgerüche - Schimmel, keimende Kartoffeln, Einmachgläser aus der Weimarer Republik usw. - bekannten Gewölbe diese zarte Duftmischung aus Technik-Chanel und Erbrochenem wie sie nun mal Hypoidöl anhaftet annehmen.
 
Hallo, ich habe letzte Woche im HAG und Schwinge GL5 eingefüllt. Es muffelt noch tagelang in meinem Keller nach diesem Öl. Es handelt sich um eine R60/6.

Gruß Thomas
Du musst es mal riechen wenn es nach seiner Zweitverwendung im letzten Akt aus dem Auspuff meiner MZ duftet, da kommen dir die Tränen. Ich muss immer ganz hinten fahren wenn wir mit den kleinen Kisten unterwegs sind.

Gruß
Willy
 
Du nimmst doch nicht ernsthaft Getrieböl als Ersatz für echtes 2-Takt-Öl ???
Ich habe schon einiges genommen, abgelaufenes Speiseöl funktioniert auch :cool: riecht aber auch komisch.
Früher, also ab 1970 war die Kohle knapp und da habe ich genommen was da war, 40er Lokomotivenöl von Hoesch, HD30 von der Post, Öl von der Bundesbahn, alles was nix kostete.
Einmal habe ich einen Zweitakter ruiniert, bergab auf der Autobahn, Dauervollgas aber mit richtigem Zweitaktöl.

Die DKW, MZ und Jawa Motoren kamen mit allem zurecht nur die Abgasanlagen setzten sich gern mal zu.

Habe aber kürzlich erst 10L Divinol teilsynthetisch gekauft und verwende es natürlich.

Gruß
Willy
 
Ich hab’s geahnt :D ( Scherz )

Gruß Wolfgang
O.T. ölfrei.

Beim Bund, ich glaube 74 in Glücksburg war es, habe ich mich mit dem Matrosen G aus Bielefeld zusammen in der Kombüse, so hießen bei der Marine die Kantinen, mit Bommerlunder abgeschossen. Meine damalige Schnalle hat mir das Zeichen unserer großen Liebe in einem Brief zugeschickt.
Ich habe den ganzen Nachmittag und den Abend getrauert.....nächsten Morgen verkündete unser Obermaat dass "Zwei Matrosen singender Weise durch die Kaserne zogen und...."
Zigaretten, fertige und gedrehte, habe ich bis vor 20 Jahren geraucht aber nie in meinem Leben eine Droge auch nur in der Hand gehabt.

Vor einigen Wochen hatte ich mich daran erinnert und wollte mir ein Fläschchen kaufen aber hier gibts das Zeug leider nicht.

Aquavit ✓ Bommerlunder 38% vol. 0,7 l ✓ Deutschland

Gruß Willy
PS Scherz natürlich erkannt :aetsch:
 
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Nun bleibt auch die Entwicklung der Werkstoffe von Buntmetallbuchsen nicht stehen. Wenn man ein älteres zweirädriges Fahrzeug der "Propellermarke" bewegt bevorzuge ich Getriebeöle der Spezifikation GL3.
Wer weiß denn schon wie sich die Getriebeöle der Spezifikationen GL4 und GL5 auf die teilweise über 70 Jahre alten Bauteile auswirken? Versuche wurden dazu meines Wissens nach nicht durchgeführt.
Für unsere "neuen" Maschinen - ich denke hier an die Baureihe /5 nehme ich GL4/5 - also das, was BMW in den Handbüchern vorgibt.
Natürlich kann man darüber diskutieren ob man nicht vielleicht doch .... aber brauchts das?

:nixw:
 
Das mit den Leichtlaufölen war doch wie folgt. Diese waren tatsächlich nicht für Buntmetalle geeignet. Stand so im techn. Datenblatt. Später waren auch diese Öle für Buntmetalle geeignet. Das erste Leichtlauföl kam in den 70iger Jahre auf den Markt. Man wollte damit den Benzinverbrauch senken. Für das Getriebe müßten die Öle 1990 auf den Markt gekommen sein.
Im Motorrad Classik erscheint in Ausgabe 9/26 am 6 August ein Beitrag über Öle.
Manfred
 
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