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R80/7 maximale Reifenbreite Speichenfelgen

Chaosmanager

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07. Juni 2026
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Moin,

da ich meine R80/7 als Bausatz bekommen habe, konnte ich natürlich nie nachmessen, wie viel Luft da noch rund um den Reifen ist. Es wäre halt schön, wenn ich da etwas mehr als den serienmäßigen 110er reinbekomme. Hat jemand Erfahrung damit, ob auch noch ein 120er oder sogar 130er in die Schwinge passt? Ob Standardprofil oder vielleicht doch etwas Gröberes, habe ich noch nicht entschieden; macht das bei der Breite dann einen Unterschied oder misst man die Breite inkl. der „Stollen“?

Ich habe auch noch etwas davon gelesen, dass man beim Einspeichen einen Spurversatz herstellen kann. Muss da serienmäßig schon ein Versatz rein oder muss ich für breiteren Reifen ggf. etwas einplanen? Ich habe die Naben und Felgenringe nämlich gerade abgegeben und kurzfristig wären wohl noch Änderungen möglich.
 
.. Es wäre halt schön, wenn ich da etwas mehr als den serienmäßigen 110er reinbekomme. ...
"Schön" heißt, du willst das aus optischen Gründen?
Eine fahrtechnische Verbesserung wirst du nicht merken bei 10 mm mehr Breite.
Im Gegenteil: Je breiter der Reifen, desto mehr zwingt es dich in Schräglage bei gleichem Kurvenradius und gleichem Tempo.

Ein 120er passt ohne weitere Maßnahmen nicht.
Das beginnt schon damit, dass die Felgenbreite von 2,15" Grenzen setzt; 2,75" wäre das Richtige.
Dazu kommt die Verwendung des breiteren Druckrings (+ 1,5 mm).
Da das nicht reichen wird, käme der linke Ring infrage (+3,8 mm). Nachteil: die Bremse trägt nicht mehr auf ganzer Breite und es gibt Kanten im Belag.
Sauber wäre die Lösung, 5 mm Versatz einzuspeichen.

Das alles wegen ein bisschen Optik?
Bleibt noch die weitere Frage, wie groß das entsprechende Reifenangebot am Markt ist.
 
Der Ein- und Ausbau des Hinterrades wir dann auch aufwändiger weil der Reifen nicht mehr zwischen Schwinge und den Bremsbacken am Endantrieb durchpasst, da muß man dann den Reifen mit Schraubzwingen "schmal" drücken.
 
Auf meiner R80/7 Bj. 1984 fahre ich auf dem Hinterrad (Speiche) einen 120-er BT46. Es ist noch ausreichend Luft an der Schwinge. Dafür hat ein TÜV-Ingenieur auf dem Boden gelegen und alles mit der Schieblehre nachgemessen und mir den Segen schriftlich erteilt.
Wie schon geschrieben wurde der Ausbau des Hinterrades nicht mehr so einfach mit dieser Breite. Wenn es soweit ist, lasse ich den Luftdruck ab und kann dann das Rad gut aus- und einbauen.
 
Ich habe auch noch etwas davon gelesen, dass man beim Einspeichen einen Spurversatz herstellen kann. Muss da serienmäßig schon ein Versatz rein oder muss ich für breiteren Reifen ggf. etwas einplanen? Ich habe die Naben und Felgenringe nämlich gerade abgegeben und kurzfristig wären wohl noch Änderungen möglich.
Ich vermute du meinst bei einer Radspannerei?

120er hinten war mein erster Umbau von Zoll auf Metrisch. Lass dir die Felge 4mm aus der Mitte nach links speichen, dann passt das dicke. 120/90-18 geht allerdings nur mit einer breiteren Felge, 2.50" oder 2.75". Ich hab damals die original AKRONT Felge der R80ST genommen.
Mehr muss nicht passieren es passt alles, der Abstand zur Schwinge, das Schutzblech und der Tacho muss auch nicht angepasst werden.

für einen 130er braucht man eine 3.00" Felge, welche 8mm aus der Mitte gespeicht wird. Hier muss ein breiteres Schutzblech verbaut werden, Zubehör oder selber schnitzen. Bei der Dimension 130/80-18 muss ebenfalls der Tacho nicht angepasst werden. Nach meiner Erfahrung sind 8mm das Maximale für aussermittig speichen, hier verbaut man unterschiedlich lange Speichen. Ist der Axiale Winkel links zu klein ergibt das kein stabiles Rad. Ist der Abstand zur Schwinge zu klein lieber zusätzlich die längere Druckhüllse verwenden. Wie man sieht kann man die auch passend kürzen.

Das sich ein 110er in Kurven besser fährt ist totaler Blödsinn. Das trifft für die mittleren Dimensionen überhaupt nicht zu. Ich fahre mittlerweile in meiner 90S mit Showa Gabel 110/80ZR18 und 140/70ZR18. Ich kann gar nicht beschreiben wie geil sich das bei mir im Schwarzwald fährt.
Ich kenne einen der hat sich seine Fireblade von 180 auf 200 umgebaut/lassen. Wir haben nur mit dem Kopf geschüttelt, das ist doch nur auf dicke Hose mache. Es ging ziemlich schnell das er merkte, vom Fahrverhalten eine Verschlimmbesserung.

gruss peter

Druckhüllse lang.JPG
 
Das alles wegen ein bisschen Optik?
Bleibt noch die weitere Frage, wie groß das entsprechende Reifenangebot am Markt ist.
Und wie groß es in einigen Jahren dann sein wird... Jeder Rennfahrer würde die Reifenbreite an der vorhandenen Leistung orientieren. Und das sind vermutlich maximal 55 PS.
 
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