Hallo in die Runde,
ich ärgere mich seit Kauf meiner 2V R100GS PD mit mehr oder minder ausgeprägtem Konstantfahrruckeln zwischen 2000-3000 Umdrehungen rum. Inzwischen geht das so weit, dass jede Ortsdruchfart einem Rodeoritt gleicht und ich nur noch genervt bin. Ich kenne das Problem grundsätzlich von den 4V GS, so schlimm war es aber nie. Üblicherweise ist da die Synchro unter Verdacht. Irgendwie scheint BMW da ein Grundsatzproblem zu haben, Japaner kennen sowas nicht.
Folgendes Fehlerbild:
- es fehlen gelgentlich Zündungen
- Die Kiste springt eingermaßen miserabel an, ein "laufenlassen" mit Choke ist glückssache/geht nach wenigen Sekunden aus. Gefühlt fehlt da jede dritte Zündung.
- Standgas ist warm in Ordnung, keine fehlenden Zündungen
- Motor läuft oberhalb 3000 U/min. weich und gleichmäßig
- keine mech. Geräusche
- Kerze des in fahrtrichtung rechten Zylinders ständig pickelbesetzt/verrußt, iFR links ist rehbraun
- kein ernstzunehmender Ölverbrauch
Bereits erledigt/geprüft habe ich:
- Kompression auf beiden Zylindern gleich, lt. Louisprüfer 11bar
- Ventilspiel passt
- Synchro mit Schlauchwaage, auch unter Gas -> synchron. Je nach Einstellung verschiebt sich das ruckeln im Bereich 2200-2800 Umdrehungen, verschwindet aber nie.
- Schwimmerstand geprüft: Vollkommen hoffnungsloses unterfangen, weil Vergaser schräg stehen und keinen Prüfanschluss haben. Halbwegs auf +- 16mm eingestellt.
- Startvergaser: Ich weiß nicht was ich mit der Konstruktion soll. Die Dichtungen sind neu, die Wellen leicht eingelaufen. Habe die Messingplättchen geglättet. Mir ist ehrlich gesagt nicht klar, wie das gedacht ist. Habe es nach Anleitung wieder montiert. Ist z.T. schwergängig trotz neuer Federn, etwas Fett, neuer O-Ringe.
- Zündgarnitur Li/Re getauscht, Fehler bleibt
Dann:
- Vergaser im Ultraschall gereinigt
- Ansauggummis neu
- Schwimmer neu
- Düsen + Nadeldüsen neu
- SLS ausgebaut, verschlossen, dicht
- sämtliche Dichtungen, O-Ringe im Vergaser neu
- Membranen dicht und OK
Kurzum: Ich brauche Hilfe. Am liebsten persönlich, denn mit Onlineforum komme ich da nicht mehr weiter. Wahrscheinlich ist es ein für einen erfahrenen 2V Schrauber offensichtliches Problem. Ich hatte diese (dämlichen) Bing Vergaser nun 3 oder 4 mal auseinander und mag eigentlich nicht mehr. Vergaser gegeneinander tauschen geht ja auch schlecht, ich kann entsprechend auch nicht prüfen ob der Fehler mitwandert.
Ich tendiere derzeit zwischen anderes Moped oder vernünftige Keihin-Vergaser.
Vielleicht kommt jemand aus dem Raum Berlin/Potsdam?
Florian
ich ärgere mich seit Kauf meiner 2V R100GS PD mit mehr oder minder ausgeprägtem Konstantfahrruckeln zwischen 2000-3000 Umdrehungen rum. Inzwischen geht das so weit, dass jede Ortsdruchfart einem Rodeoritt gleicht und ich nur noch genervt bin. Ich kenne das Problem grundsätzlich von den 4V GS, so schlimm war es aber nie. Üblicherweise ist da die Synchro unter Verdacht. Irgendwie scheint BMW da ein Grundsatzproblem zu haben, Japaner kennen sowas nicht.
Folgendes Fehlerbild:
- es fehlen gelgentlich Zündungen
- Die Kiste springt eingermaßen miserabel an, ein "laufenlassen" mit Choke ist glückssache/geht nach wenigen Sekunden aus. Gefühlt fehlt da jede dritte Zündung.
- Standgas ist warm in Ordnung, keine fehlenden Zündungen
- Motor läuft oberhalb 3000 U/min. weich und gleichmäßig
- keine mech. Geräusche
- Kerze des in fahrtrichtung rechten Zylinders ständig pickelbesetzt/verrußt, iFR links ist rehbraun
- kein ernstzunehmender Ölverbrauch
Bereits erledigt/geprüft habe ich:
- Kompression auf beiden Zylindern gleich, lt. Louisprüfer 11bar
- Ventilspiel passt
- Synchro mit Schlauchwaage, auch unter Gas -> synchron. Je nach Einstellung verschiebt sich das ruckeln im Bereich 2200-2800 Umdrehungen, verschwindet aber nie.
- Schwimmerstand geprüft: Vollkommen hoffnungsloses unterfangen, weil Vergaser schräg stehen und keinen Prüfanschluss haben. Halbwegs auf +- 16mm eingestellt.
- Startvergaser: Ich weiß nicht was ich mit der Konstruktion soll. Die Dichtungen sind neu, die Wellen leicht eingelaufen. Habe die Messingplättchen geglättet. Mir ist ehrlich gesagt nicht klar, wie das gedacht ist. Habe es nach Anleitung wieder montiert. Ist z.T. schwergängig trotz neuer Federn, etwas Fett, neuer O-Ringe.
- Zündgarnitur Li/Re getauscht, Fehler bleibt
Dann:
- Vergaser im Ultraschall gereinigt
- Ansauggummis neu
- Schwimmer neu
- Düsen + Nadeldüsen neu
- SLS ausgebaut, verschlossen, dicht
- sämtliche Dichtungen, O-Ringe im Vergaser neu
- Membranen dicht und OK
Kurzum: Ich brauche Hilfe. Am liebsten persönlich, denn mit Onlineforum komme ich da nicht mehr weiter. Wahrscheinlich ist es ein für einen erfahrenen 2V Schrauber offensichtliches Problem. Ich hatte diese (dämlichen) Bing Vergaser nun 3 oder 4 mal auseinander und mag eigentlich nicht mehr. Vergaser gegeneinander tauschen geht ja auch schlecht, ich kann entsprechend auch nicht prüfen ob der Fehler mitwandert.
Ich tendiere derzeit zwischen anderes Moped oder vernünftige Keihin-Vergaser.
Vielleicht kommt jemand aus dem Raum Berlin/Potsdam?
Florian
