Endantrieb 32/9 bei R60/5

Heiner

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30. Jan. 2013
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174
Ort
Höxter
Moin zusammen,

in 2-3 Wochen erwarte ich die 800 Zyl/Kolben für meine R60/5.

Es ist ein Endantrieb 32/9 verbaut.

Das kommt doch meinem Wunsch nach mehr Kraft aus dem Keller
entgegen - oder sehe ich das falsch.???

(An meiner anderen 60/5 ist ein 37/11 - Original 600 ccm)

Gruß Heiner
 
Hallo Heiner,

meiner Meinung nach ist das der falsche Antrieb für Dein Vorhaben.

Dein Motor wird keine Drehorgel, der Antrieb verlangt aber nach Drehzahl.

Gruß
Patrick
 
Moin Patrick,

dann muß ich wohl umbauen oder ein 37/11 besorgen ...

Vielleicht probier ichs einfach aus und entscheide danach?!
 
Moin Patrick,

dann muß ich wohl umbauen oder ein 37/11 besorgen ...

Vielleicht probier ichs einfach aus und entscheide danach?!

Mach es so. Mit dem erhöhten Hubraum plus der kürzeren Übersetzung solltest Du tatsächlich "mehr Kraft aus dem Keller" haben.
Nervig wird's nur bei hohen Geschwindigkeiten, zu hohe Drehzahlen. Mein Fall wär das nicht.

Peter
 
Morgen Heiner,

Die 32:9 Übersetzung habe ich 70 tkm gefahren mit meiner R80/7, damals aus Kostengründen als Ersatz für mein gehimmeltes 32:10 HAG.

Vom Drehmoment am Hinterrad eine geile Sache, aber die hohen Drehzahlen in vor allem dem fünften Gang nerven unheimlich auf die Dauer. Konstant wollte ich dann noch mal hochschalten ...

Treibe Dir ein 32:10 HAG auf (leider sind die weniger leicht zu finden als andere Übersetzungen) und gut ist.

Grüße, Ton :wink1:
 
Hallo Heiner,

Ich habe den 32/10 in der R80 und die ist gegen die R60 eher langweilig.
Nach dem was Dir vorschwebt vom Fahrprofil ist der 37/11 genau richtig. Mit der etwas unter der R75 und R80 liegenden Leistung mit den 800er Zylindern in der R60 ist der 37/11 ist ideal geeignet. Der R75 ziehe ich jedenfalls weg, die hat den 32/10.

Gruß
Hans-Jürgen
 
Wie Ton schon schrieb macht das 9/32 mit 800 ccm auf der Autobahn wenig Spaß. Vielleicht ginge noch das 9/31 der R65, aber besser 11/37 oder noch besser 10/32, damit kam ja auch die R75/5 gut zurecht! Das letzte fahre ich momentan mit 1000 ccm, und mit langen 5. fände ich das für mich perfekt.
 
Moin Moin,
mein Umbau der R60/7 auf 800ccm Nikasils, 800er Köpfen und Gasern läuft optimal mit 32:10 HAG. Beschleunigung vermisse ich nicht und die Drehzahlen sind in allen Geschwindigkeitsbereichen angenehm nach unten gegangen.
Das 37:11 HAG was ich vorher noch lange mit dem 800er Satz gefahren habe konnte seine Stärken letzendlich nur bergauf oder beim Ampelrace ausfahren, hier im nördlichen Flachland vermisse ich es nicht ;)
Die Nockenwelle ist noch die vom 600er Motor (306° anstatt 308° der "großen Motoren" glaube ich). Läuft problemlos bzw. mangels Vergleich spüre ich keinen Vor/Nachteil :wink1:

Gruß
jan
 
Fahre ich in meiner R80/7 jetzt auch: 1000er Siebenrock Powerkit, HAG 32:10 und langen fünften Gang. Für mich ist das die beste Kombi, die etwas niedrigere Endgeschwindigkeit im Vergleich mit dem 33:11 HAG interessiert mich nicht.

Grüße, Ton :wink1:

Wie Ton schon schrieb macht das 9/32 mit 800 ccm auf der Autobahn wenig Spaß. Vielleicht ginge noch das 9/31 der R65, aber besser 11/37 oder noch besser 10/32, damit kam ja auch die R75/5 gut zurecht! Das letzte fahre ich momentan mit 1000 ccm, und mit langen 5. fände ich das für mich perfekt.
 
Danke für Euro Tipps, das macht es einfacher zu entscheiden.

@ Hans-Jürgen: 37/11 könnte es werden.

Die Endgeschwindigkeit, bzw. das Fahren auf der Bahn ist für mich kaum
ausschlaggebend. Eher der Kurzstreckenverkehr/Landstrasse etc.

Wenn ich alle Teile zu hause habe, habe ich ja die Option, mit dem vorhandenen 32/9 probezufahren.

Bin ja gespannt auf das Ergebnis.
 
Von der Kolbengeschwindigkeit her sind doch die 2V-Boxer völlig unproblematisch.

Hub 70,6 mm > V/Kolben bei 6000 U/min: 14,12 m/sek

Im "Motorrad" schrieb man "früher" so bis 14-16 m/sek i.O., darüber dann, 18 m/sek etc., kritisch.

Wettrennen fahren ist natürlich was anderes, als das Fahren auf normalen Straßen.

Danke für Euro Tipps, das macht es einfacher zu entscheiden.

@ Hans-Jürgen: 37/11 könnte es werden.

Die Endgeschwindigkeit, bzw. das Fahren auf der Bahn ist für mich kaum
ausschlaggebend. Eher der Kurzstreckenverkehr/Landstrasse etc.

Wenn ich alle Teile zu hause habe, habe ich ja die Option, mit dem vorhandenen 32/9 probezufahren.

Bin ja gespannt auf das Ergebnis.

"Lange" Übersetzungen bringen nie "Kraft aus dem Keller"!
Dazu braucht man "kurze" Übersetzungen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

die 11:37 ging mir schon bei 600ccm wegen der hohen Drehzahlen auf die Nerven.
Meine 60/6 finde ich mit 11:34 perfekt, weil der Motor mit 800ccm von unten gut kommt, oben herum schlapp wird und dort oben keinen Spaß macht.
Wenn ich einen 11:32 finde, rüste ich sogar noch darauf um, weil ich sehr ruhig mit der Maschine fahre. Natürlich haben mir viele Leute erzählt, schon die 11:34 sei unfahrbar, das kann ich aber keineswegs bestätigen. (Allerdings fahre ich nur Solo und nicht im Hochgebirge)

Gruß
Willy
 
Zuletzt bearbeitet:
Und der Tatsache, dass man mit niedrigen Drehzahlen und gleichzeitig hoher Belastung insbesondere das Getriebe als auch die Kurbelwellenlagerung übermäßig belastet...
 
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